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Fenster oder Apfel das ist hier die Frage?

Erstellt von Chris13, 31.03.2011, 21:57 Uhr · 62 Antworten · 4.316 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Das kann ich nicht mehr hören, weil es so nicht stimmt.
    Armer Fanboy, hier, haste 'n Keks!

    Es ist einfach ein Fakt, dass Apple-Computer teuer sind. Es ist weiterhin ein Fakt, dass man seinen Kram auch mit anderen Computern geregelt kriegt, wie es etwa 97 Prozent aller Computerbesitzer jeden Tag aufs neue beweisen.

    Das Preisniveau eines Macs kann man nicht mit dem Preisniveau eins iPads vergleichen. Bei den neuen Sachen (iPad, iPhone) ist das Preisniveau tatsächlich relativ niedrig, aber das dahinterstehende Geschäftsmodell geht ja auch davon aus, dass Apple auch beim laufenden Betrieb mitverdient. Bei einem Windows Smartphone vom alten Schlag (also bis Version 6.5) war das anders, da bekam MS vom Handyhersteller eine einmalige Lizenzgebühr für die Software, sonst nix.

    Allerdings bekommen auch die relativ preisgünstigen iPads/iPhones massiv Druck aus dem Android-Lager. Ich habe neulich auf der CeBIT einen Prototypen von Asus gesehen, ein Touchpad unter Android 3.0, das mit einer Dockingstation ausgeliefert wird, die aussieht wie ein Netbook ohne Display. Sprich: Man hat ein Touchpad oder ein Netbook mit Tastatur, allen relevanten Schnittstellen und Slots. Preis? Ab 400 Euro...

    Da kommen jetzt ein paar spannende Sachen auf uns zu;-)

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    #22
    Lustisch.
    Die gleichen Diskussionen hat man als BMW-Fahrer (hatte ich am ersten Tag schon) gegenüber den Fahrern japanischer Motorräder auch. Die argumentieren bei den Mopeds genauso wie Sampleman bei den Computern.

    Ich bin seit über 20 Jahren freiberuflicher Softwareentwickler; zur Zeit je ein Drittel der verfügbaren Zeit mit der Entwicklung von Windows-, Web- (RoR) und iOS-Anwendungen beschäftigt. Ich behaupte mal beide Welten aus der Praxis recht genau zu kennen.
    Ich arbeite mit einem MacbookPro (mit externem Cinema Display) und einem ähnlich hochpreisigen HP WinXP Notebook und muss sagen, dass ich das MB immer vorziehe. Auch die Windows Entwicklungen mach ich mittlerweile nur noch auf dem MB (unter Parallels), so dass ich das HP nur noch für die Implementierungstests verwende. Am MB ist einfach alles ein wenig smoother, das Touchpad, der Bildschirm, die Tastatur nebst -beleuchtung, die Akkuleistung, usw.

    Aber der grösste Vorteil bei den Macs ist OSX als Betriebssystem, an Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheit eigentlich nur noch von FreeBSD zu übertreffen (mit dem es ja den Kernel gemeinsam hat), aber FreeBSD ist nun wirklich nur was für Console-Freaks und vi-Entusiasten. OSX ist meines Erachtens das einzige Unix, dass von der Bedienung her noch einfacher ist als Windows.
    Und Viren, Trojaner oder sonstiges Ungeziefer sind unter OSX unbekannt.

    Apple hat gegenüber MS halt den großen Vorteil, dass sie das OS und die Hardware exakt aufeinander abstimmen können. Da muss MS einen extremen Aufwand treiben um die Abstimmung auf die Vielzahl unterschiedlicher Hardware in der Welt auch nur ansatzweise geregelt zu bekommen. Das (und Unix als Kernel) erklärt einen Großteil der Vorteile der Macs und einen Großteil der Probleme von Windows.

    Das gleiche Thema hab ich bei der Entwicklung von iOS Apps vs. Android Apps: unter iOS hab ich 2 unterschiedliche iPhone und 2 iPad Generationen, also 4 Geräte für die ich unterschiedliche Hardware und Ausstattung beachten muss. Unter Android hab ich Dutzende unterschiedlicher Geräte, die teilweise extrem unterschiedlich sind. Android Apps werden dadurch erstmal deutlich umfangreicher und damit auch fehleranfälliger, weil ich so viele Unterscheidungen treffen muss. Und dann kommen dann noch neue Geräte dazu, die ich während der Entwicklung gar nicht berücksichtigen konnte. Das hat auch MS erkannt und für Win7Mobile die Anzahl der unterschiedlichen Geräte deutlich eingeschränkt.

    Also: Kaufempfehlung von mir für den preiswerteren Mac.

  3. Geronimo Gast

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    #23
    Es ist einfach ein Fakt, dass Apple-Computer teuer sind. Es ist weiterhin ein Fakt, dass man seinen Kram auch mit anderen Computern geregelt kriegt, wie es etwa 97 Prozent aller Computerbesitzer jeden Tag aufs
    Ich habe mit keiner Silbe geschrieben das man mit anderen Computern nix geregelt bekommen, ich habe nur geschrieben das man eben auch Gegenwert für sein Geld bekommt d.h ein PC Hersteller kann auch kein Notebook mit Alugehäuse und so einem Trackpad usw. für 500 Euro anbieten.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    grüße,
    Jürgen

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    #24
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Es ist einfach ein Fakt, dass Apple-Computer teuer sind. Es ist weiterhin ein Fakt, dass man seinen Kram auch mit anderen Computern geregelt kriegt, wie es etwa 97 Prozent aller Computerbesitzer jeden Tag aufs neue beweisen.
    Es ist auch ein Fakt, dass man seinen Kram auch ohne Computer geregelt bekommt, wie es etwa 2/3 der Weltbevölkerung tun.

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    Standard yeppp

    #25
    sogar die alten Griechen haben vieles geregelt bekommen und auch nachhaltig dokumentiert.


    Mit Hammer und Meissel in Granit z.B. Wesentlich längere Haltbarkeit als soooooon neumodischer Schnickschnack.....


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    #26
    Danke für euere Antworten. Ich habe mir jetzt zum Üben schon einmal einen I-pod "Nano" geleistet. Mal schauen was die Zeit noch bringt aber ich merke schon die leichte Tendenz zum Apple.

    Gruß
    Chris

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    #27
    Zitat Zitat von hanwel Beitrag anzeigen
    Lustisch.
    Die gleichen Diskussionen hat man als BMW-Fahrer (hatte ich am ersten Tag schon) gegenüber den Fahrern japanischer Motorräder auch. Die argumentieren bei den Mopeds genauso wie Sampleman bei den Computern.
    Und recht haben sie. Zum Glück für BMW haben unsere asiatischen Freunde noch nicht bemerkt, dass es in Mittel- und Nordeuropa viele Menschen gibt, die größer sind als 1,75 Meter, denn daran hapert es meistens bei den Japsenböcken. Rein von der Funktion her hat es BMW schwer, gegen Japan anzustinken.

    Was BMW (und Ducati, und Guzzi, und HD) schaffen: Sie legen sich auf ein unverwechselbares Grundkonzept fest und laden es emotional auf. So fühlen sich die Käufer des Produktes als "was besonderes". Apple verfährt da durchaus ähnlich.

    Völlig richtig ist dein Punkt, dass Apple dadurch, dass alles aus einem Haus kommt, stärker die Kontrolle behält und so potenziell besser funktionierende Produkte bringen kann. Allerdings hat dein Argument zwei Haken: Was den Mac angeht, so kann im Grunde jeder Sonftware dafür entwickeln, und es macht ja auch jeder. Und die funktioniert dann eben mehr oder weniger gut. Und was Apple's App-Politik angeht: ich persönlich freue mich darüber, dass es sowas wie Open Source und das freie Internet gibt - und missbillige jeden, der dies nicht unterstützt.

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    #28
    Ich bin wohl einer der wenigen, die vor nem halben Jahr von Apple (Macbook) auf PC gewechselt haben. Ich habe privat schon immer Apple genutzt (damals IMac gebraucht) einfach weil du auch als DAU alles machen kannst (Internet, Fotos, Musik, Videos verwalten) ich nutze meine Rechner zuhause auch ausschließlich zu diesem Zweck. Angst vor Windoof hatte ich nie, die gibts in der Arbeit.
    als ich jetzt nach 5 Jahren Macbook OSX vor der Wahl stand, wollte ich mal wieder einen PC.....also beim Apfel umgesehen....21,5" dürfen es schon sein, 4 GB Arbeitsspeicher auch, Full-HD Bild nett und so weiter....aufgerufen wurden bei Apple minimum 1650 € was mich lange überlegen ließ......kurz drauf bei Aldi ein All-in-One (jaja ich weiß, wer billig kauft) für schlappe 500€ hat der 21,5" Zoll Full-HD mit Touchscreen, 4 GB Arbeitsspeicher, 1 TB Platte, Funktastatur und Maus und Windoof 7 in 64 Bit mit ca. 25 kostenlosen Programmen (von denen ich ehrlicherweise die Hälfte nicht brauche)..
    Wie gesagt: Internet, Fotos/Musik/Videos verwalten.....dafür war mir der Apple einfach zu teuer, der Preisunterschied ist eine Inspektion für einen 1Zylinder, einen 2Zylinder und einen 3Zylinder

    PS: das Macbook war optisch und haptisch schon sehr gut, aber auf 5 Jahre Laufzeit hatte ich eine Batterie gebraucht, eine Festplatte gehimmelt und die Tastatur ist so ausgeleiert, dass sie repariert werden müßte.

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    #29
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Völlig richtig ist dein Punkt, dass Apple dadurch, dass alles aus einem Haus kommt, stärker die Kontrolle behält und so potenziell besser funktionierende Produkte bringen kann. Allerdings hat dein Argument zwei Haken: Was den Mac angeht, so kann im Grunde jeder Sonftware dafür entwickeln, und es macht ja auch jeder. Und die funktioniert dann eben mehr oder weniger gut. Und was Apple's App-Politik angeht: ich persönlich freue mich darüber, dass es sowas wie Open Source und das freie Internet gibt - und missbillige jeden, der dies nicht unterstützt.
    Das bessere Produkt resultiert im wesentlichen daraus, dass Betriebssystem, Treiber und Hardware aus dem gleichen Haus stammen. Die Anwendungsprogramme spielen für die Stabilität eines Betriebssystems nicht die Hauptrolle. Aber auch hier ist es so, dass die Entwickler für Macs und iOS mit xcode und dem Cocoa-Framework auf kostenlose Entwicklungstools von Apple zurück greifen und auch hier wieder die bestmögliche Adaption an das OS gewährleistet ist. All das trägt zur Stabilität bei.
    Und der Betriebssystemkernel von OSX ist übrigens Open Source. :-)
    Was auch der Hauptgrund ist, dass es keine Viren und Trojaner für OSX gibt; bei einem offenen Betriebssystem gibt es keine versteckten Einfallstore.

    Die App-Politik von Apple siehst du ein wenig einseitig. Bei aller Skepsis am Prozedere (ich erlebe das als Entwickler ja bei jedem Update das ich einreiche): Apple hält damit den App Store vor schädlicher Mal- und Spyware frei, was Google bei Android grad weniger gut gelingt.
    Abgesehen davon steht es jedem iOS-User frei sich auch bei freier Software außerhalb des App Stores zu bedienen.
    Wobei das jetzt aber nichts mit dem Mac zu tun hat, aber wird im Rahmen des zur Zeit beliebten Apple-Bashings auch immer gerne mit in die Diskussion gebracht.

    BTW: du hast jetzt nach ein paar Wochen GS-Fahren gegenüber ein paar Jahren TDM vorher sonst noch keine Vorteile herausgefunden, außer dass BMW auch für etwas grössere Menschen Motorräder baut?
    Mir geht es da nach ein paar Wochen ADV gegenüber 25 Jahren japanischer Mopeds (ok, je ein kurzes MZ und Moto Morini Intermezzo waren auch dabei) ein wenig anders. :-)
    Ich sehe es wie bei Apple, für das mehr an Geld bekomme ich auch bei BMW das bessere Produkt.

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    #30
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ...

    PS: das Macbook war optisch und haptisch schon sehr gut, aber auf 5 Jahre Laufzeit hatte ich eine Batterie gebraucht, eine Festplatte gehimmelt und die Tastatur ist so ausgeleiert, dass sie repariert werden müßte.
    Bei 9.975 Beiträgen nur hier im Forum kein Wunder.


 
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