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Frau lief vors Auto – wegen Google Maps?

Erstellt von scubafat, 05.06.2010, 13:32 Uhr · 6 Antworten · 1.466 Aufrufe

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    Standard Frau lief vors Auto – wegen Google Maps?

    #1
    Warnhinweise vergessen ist ein teurer Spaß. Den gesunden Menschenverstand kann man hingegen ruhig zu Hause lassen. Jedenfalls in den Vereinigten Staaten, wie der Unfall einer Fußgängerin zeigt: Ihr "blindes Vertrauen" in die Technik endete mit einem Krankenhaus-Aufenthalt – und vielleicht mit einem warmen Geldregen über 100.000 Dollar (81.190 Euro) oder mehr.

    Frau "spazierte" an vierspuriger Straße

    Lauren Rosenberg wollte drei Kilometer in Park City im US-Bundesstaat Utah spazierengehen. Sie ließ sich Medienberichten zufolge die Strecke von Google Maps in ihrem BlackBerryberechnen und folgte blindlings der Anweisung. Ihr Weg führte sie jedoch unter anderem auf eine vierspurige Straße ohne Fußweg, wo sie von einem Fahrzeug erfasst wurde.

    Der Spaziergang endete im Krankenhaus, brachte ihr Arztkosten und Verdienstausfall ein. Vielleicht füllt er aber auch nachträglich ihren Geldbeutel: Die Fußgängerin verklagt Google Maps auf 100.000 Dollar. Begründung: Die Nutzer würden nicht vor Gefahren gewarnt. Google verteidigt sich: Der Fußgänger-Dienst befinde sich im Beta-Stadium, und darauf werde auch deutlich hingewiesen.

    Klägerin erlitt "emotionale und mentale Schäden"

    Das bestreitet die Nutzerin. Zwar erscheine auf dem Computer ein Warnhinweis zu Beta-Stadium und fehlenden Fußwegen, nicht aber auf dem Handy. Ein Umstand, der Google teuer zu stehen kommen könnte. Das US-amerikanische Schadensrecht ist hier nämlich gnadenlos: Fehlende Hinweise führten in der Vergangenheit zu astronomischen Schadensersatz-Summen.

    Die Anklage ist bereits in Stellung gegangen. Sie spart nicht mit drastischen Worten, bezeichnet die Routenanweisung laut "Spiegel online" als "fahrlässig" und "rücksichtslos". Die Mandantin habe "schwere physische, emotionale und mentale Schäden erlitten". Bleibt offen, ob diese nicht schon vorher vorhanden waren. Ihr schlafwandlerisches Technik-Vertrauen könnte dies nahelegen.

    Dorothee Monreal

    Quelle

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    #2


    Da gibt es einiges davon.
    Ich kann mich noch gut an den Autofahrer erinnern der westlich von Berlin bei Ketzin ins Wasser platschte. Da war die Fähre weg, aber das Navi sagte "Brücke"
    Das ging mächtig durch die Presse.

    Der Stern hatte da mal eine Sammlung veröffentlicht.

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    #3
    Die Sammlung beruht bestimmt auf Erfahrungen mit dem 660er

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    #4
    Die Amis und Ihre Geschichten.
    Haben die aufm Klo eigentlich ein Schild hängen , "Vor dem Geschäft die Hosen herunterlassen und hinsetzen..."


    Entweder sind alles Märchen oder die sind wirklich alle hohl in der Birne

  5. Registriert seit
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    #5
    ? Die Stadt San Diego wurde von einem Einwohner auf 5,4 Mio. Dollar Schadensersatz verklagt. Der Kläger hatte angeblich bei einem Elton-John-Konzert in der Stadthalle ein emotionales Trauma erlitten. Der Grund dafür war ein Besuch auf der Toilette. Dort musste er zusehen, wie eine Frau das Herrenklo betrat und ein ...... benutze.

    ? Nach seiner Scheidung wollte der Immobilenmakler Peter Wallis, 36, aus Alburquerque im US-Bundesstaat New Mexico seiner Frau keine Alimente zahlen. Seine Ex hatte ihm vorgegaukelt, die Pille zu nehmen. Er verklagte sie wegen Samenraub - ohne Erfolg.

    ? Der inhaftierte Einbrecher Jonathan Odom verklagte die Gefängnis-Leitung. Der Staftäter hatte während seiner Einzelhaft kein Deo auf Staatskosten bekommen.

    ? Auf einer verschneiten Straße kollidierte eine Autofahrerin mit einem Motorschlitten, in dem eine Frau und ein Mann saßen. Die Frau im Motorschlitten überlebte, der Mann starb. Die Fahrerin des Autos traf nach einer Untersuchung der Polizei keine Schuld am tragischen Unfall. Deswegen verklagte sie die trauernde Witwe: Durch den Anblick des sterbenden Mannes habe sie einen schweren Schock erlitten.

    ? Ein Biertrinker verklagte die Brauerei Anheuser-Busch auf 10.000 Dollar Schadensersatz. Der Grund: Er hatte auch nach reichlich Bier-Genuss keinen Erfolg bei Frauen - obwohl es die Werbung versprach. Die Klage wurde abgewiesen.

    ? Die US-Amerikanierin Stella Liebeck, 81, bekam im Jahre 1994 stolze 2,7 Mio. Dollar Schadensersatz von McDonald's. Die alte Dame hatte sich an einem Drive-Through des Bulettenbraters einen Becher Kaffe gekauft und diesen zwischen ihre Schenkel geklemmt. Als sie Milch und Zucker dazugeben wollte, schüttete sich Liebeck den Kaffe über die Beine. Die Folge: Verbrennungen dritten Grades.

    ? Der Automobilbauer Ford wurde im Jahre 2002 von zwei texanischen Familien nach einem Überschlag wegen zu schwacher Dach- und Türhalterungen verklagt. Die Kläger bekamen 225 Mio. Dollar Schadensersatz zugesprochen.

    ? Ein Einbrecher kletterte über das Flachdach einer Schule und fiel durch ein Oberlicht. Seit diesem tragischen Unfall ist er querschnittsgelähmt. Da das Oberlicht in der selben Farbe wie das Dach der Schule gestrichen war, erhielt er 1,8 Mio. Dollar Schadensersatz.

    ? Ein Krebspatient zog gegen die Gesundheitsbehörden vor Gericht - weil er noch lebte. Laut Diagnose sollte er schon seit drei Jahren tot sein. Er klagte wegen entgangener Lebensfreude.

    ? Ein Fischer aus Florida kenterte im Sturm und starb. Seine Familie verklagte einen TV-Sender auf 10. Mio. Dollar Schadensersatz, weil er das Wetter falsch vorausgesagt hatte. Die Klage wurde abgewiesen.

    ? Eine 64-jährige Frau verklagte im Jahre 2002 den Zigarettenhersteller Philip Morris. Die Klägerin, die mit 17 Jahren anfing zu rauchen machte das Unternehmen für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Zunächst bekam sie 28 Mrd. Dollar Schadensersatz zugesprochen, später wurde die Entschädigungssumme auf 28 Mio. Dollar reduziert.

    ?Amber Carson aus Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania verklagte im Jahr 2000 einen Restaurant-Besitzer aus Philadelphia. Die Klägerin war im Lokal des Beklagten auf einer Getränke-Pfütze ausgerutscht und brach sich das Steißbein. Sie erhielt 113.500 Dollar Schadesersatz - und das, obwohl sie das Getränk kurz vor ihrem Sturz selbst verschüttet hatte.

  6. Registriert seit
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    #6
    Da es in den USA ja gang und gäbe ist, würde ich diesbezüglich bei etwaigen Aufenthalten mit offenen Augen durch die Gegend laufen, ob nicht eine Möglichkeit zur Klageerhebung besteht. Unter den gegebenen Umständen könnte man sich ja finanziell gut ausstatten lassen ...

  7. Registriert seit
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    #7
    naja sachen gibt es die gibt es eigentlich gar nicht. gott sei dank ist das bei uns nicht so.


 

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