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Organspenderausweis .. als Biker ein Muss

Erstellt von Spark, 08.01.2014, 13:08 Uhr · 178 Antworten · 10.226 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #91
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Wenn man den Mangel an Spenderorganen rational betrachtet kommt man zwangsläufig auch auf andere Lösungen. Warum gibt es keine finanzielle Entschädigung für Spender oder Hinterbliebene. Basis könnte eine Preisliste der Krankenkassen sein z.B. 1l But 100€, Netzhaut 15000€ , Niere 25000€ (Lebendspende das Doppelte) , Leber 30000€ Herz 50000€ usw.
    Was nichts kostet ist auch nichts wert. Nur mit Krokodilstränen einen Mangel beweinen hilft nicht weiter. Die Zahl der Unfalltoten nimmt dramatisch ab, die Situation wird sich nicht verbessern.
    Ja, an der Sichtweise ist was dran. Am Handel mit menschlichen Organen wird massiv verdient, und der einzige, der keine materiellen Vorteile daraus ziehen soll, ist ausgerechnet die Person, ohne die es gar nicht geht: Der Besitzer der Organe. Ich verstehe, wenn man beim Stichwort "materielle Vorteile" an arme Schlucker denkt, die gezwungen sind, ihre Niere zu verkaufen - und dass so was niemand will. Aber warum keine Unfallversicherung (oder wenigstens ein spürbarer Prämienrabatt) für Motorradfahrer mit Organspenderausweis?

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    #92
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Wenn man den Mangel an Spenderorganen rational betrachtet kommt man zwangsläufig auch auf andere Lösungen. Warum gibt es keine finanzielle Entschädigung für Spender oder Hinterbliebene. Basis könnte eine Preisliste der Krankenkassen sein z.B. 1l But 100€, Netzhaut 15000€ , Niere 25000€ (Lebendspende das Doppelte) , Leber 30000€ Herz 50000€ usw.
    Was nichts kostet ist auch nichts wert. Nur mit Krokodilstränen einen Mangel beweinen hilft nicht weiter. Die Zahl der Unfalltoten nimmt dramatisch ab, die Situation wird sich nicht verbessern.
    Die vorgeschlagenen Summen klingen nicht nach Entschädigung, sondern nach Verkauf. Und eine Spende ist etwas Unentgeltliches oder zumindest beinahe. Beim DRK gibt es ja fürs Blutspenden auch einen Imbiss hinterher und hin und wieder kleine Präsente.
    Ich bin mir nicht sicher, ob Gier (des Spenders oder der Hinterbliebenen) der Anreiz sein sollte.

    Grüße
    Steffen

  3. X-Moderator
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    #93
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ja, an der Sichtweise ist was dran. Am Handel mit menschlichen Organen wird massiv verdient, und der einzige, der keine materiellen Vorteile daraus ziehen soll, ist ausgerechnet die Person, ohne die es gar nicht geht: Der Besitzer der Organe. Ich verstehe, wenn man beim Stichwort "materielle Vorteile" an arme Schlucker denkt, die gezwungen sind, ihre Niere zu verkaufen - und dass so was niemand will. Aber warum keine Unfallversicherung (oder wenigstens ein spürbarer Prämienrabatt) für Motorradfahrer mit Organspenderausweis?
    Interessanter Gedanke.

    Vergünstigungen zB bei der Krankenversicherung - warum nicht?

    Vll wäre das ja ein Ans.... für viele Verweigerer, sich als Spender zur Verfügung zu stellen...

  4. Andaluz Gast

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    #94
    ich halt's wie marius... fast wäre es bei mir 2013 damit vorbeigewesen ... und ich bin froh an jedem organ das ich noch besitze ... und dabei bleibt's auch!

    lass uns leben

    lass uns leben, immer mehr
    Komm, lass uns leben, lass uns leben
    Das Leben ist gar nicht so schwer


  5. Registriert seit
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    #95
    Organe gegen Geld geben. Und das organisiert.
    Für mich ist das ist eine Art Prostitution für die Ärmsten auf dieser Welt. Organe in den reichen Westen verkaufen, damit die Familie etwas zum Essen bekommt.

    Nein, das will ich nicht. So etwas wird es ganz sicher unter der Hand schon geben. Aber ich will das nicht staatlich organisiert haben.


    Gruß
    Jochen

  6. Registriert seit
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    #96
    ..... wenn man weis, wie schnell beispielsweise ein spontanes Nierenversagen auftreten kann, könnte ich mir vorstellen, dass man zu gegebener Zeit - vor der uns Gott bewahren möge - ganz anders über das Angebot einer Spenderniere denkt !

    Die Organvergabe ist übrigens nicht staatlich sondern hier organisiert Eurotransplant

  7. Registriert seit
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    #97
    Meine Überlegung hat nichts mit dem möglichen Handel von Organen aus der Dritten - oder Zweiten Welt zu tun sondern hat ein System zum Inhalt, das die Versorgung mit Organen innerhalb D/Eu regelt. Wenn man bei Rindfleisch einen Ursprungsnachweis bis zur Mutterkuh sicherstellen kann, dürfte dies für menschliche Organe auch möglich sein.
    E in Bekannter hat seinem Bruder eine Niere gespendet. Der Spender war über ein Jahr aus dem Verkehr/Beruf gezogen und konnte seine körperliche Konstitution nur ganz allmählich wieder erlangen. Eine Entschädigung für eine Organspende an einen Dritten wäre in den von mir beschriebenen Rahmen mehr als angemessen. Ansonsten werden geeignete Spender wohl rar sein.

  8. Registriert seit
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    #98
    Zitat Zitat von boro Beitrag anzeigen
    Organe gegen Geld geben. Und das organisiert.
    Für mich ist das ist eine Art Prostitution für die Ärmsten auf dieser Welt. Organe in den reichen Westen verkaufen, damit die Familie etwas zum Essen bekommt.

    Nein, das will ich nicht. So etwas wird es ganz sicher unter der Hand schon geben. Aber ich will das nicht staatlich organisiert haben.


    Gruß
    Jochen
    Wie viele Kerle kennst du denn die mit Asiatinnen oder Osteuropäerinnen verheiratet sind die vermutlich auch aus einem Katalog stammen? Warum sollte das mit Organen anders sein und wenn das auch bei uns oder hier in Europe übergeordnet und sozial geregelt ist, wen hindert ein richtig reichen Patienten mit samt seinem PO Personal nach Brasilien oder Peru zu reisen um sich dort eine Niere, eine Leber oder ein Herz zu kaufen? Und es wäre sicher noch das verständlichste wenn die verhungernde Familie des Spenders dafür belohnt würde und nicht eine Organmafia!

  9. Registriert seit
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    #99
    Aber das würde sich nicht durch einen offiziellen Verkauf ändern. Denn gerade in so armen Ländern, sind die Menschen selten in der Lage ihre Ansprüche gegen ein Mafia durchzusetzen. . .

  10. Registriert seit
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    Grundsätzlich bin ich eigentlich für die Organspende, aber wenn ich dann sowas lese,
    frage ich mich, wem ich primär damit wirklich helfe.


 
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