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Öl-Tropfen am Antrieb

Erstellt von schulli, 06.01.2013, 13:07 Uhr · 30 Antworten · 3.029 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Noch ne kleine Ergänzung eines Schrauber-Amateurs:

    Abziehen der Manschette am Getriebeausgang: Vorsicht, das Mistding liegt schön hinter den Rohren des Heckrahmens... fummelig zu erreichen.
    ...wenn schon abziehen, dann evtl. am besten an der Motorseite. Kabelbinder durchknipsen und erneuern. Aufgeschoben bekommt man die Manschette mit Kabelbinder kaum wieder.

    Getriebewellendichtring (ich tippe auch darauf, dass es der ist, hatte ich bei meiner GS auch) tauschen: Schwinge raus, Simmerring anbohren und ausziehen, neuen eintreiben. Materialkosten unerheblich, wie schon beschrieben. Empfehle ich aber nur Selbermachern, die schon mal einen Simmerring getauscht haben (für Schrauberprofis eine Lachnummer, der Amateur kann an dieser, etwas unzugänglichen Stelle, ganz schön herumwürgen ).

    Kontrolle des Getriebeölstandes bringt übrigens nix - bei paar Tropfen Schwund erkennt man die Fehlmenge ggf. erst nach Monaten...

    Der ruft ca. 130 Euro für den Wechsel auf und füllt auch die fehlenden Tropfen Getriebeöl nach .

  2. X-Moderator
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    #12
    Der Ausbau der Schwinge und vom Wellendichtring ist keine große Sache....In einer Stunde ist alles gemacht.

    Gruß Andreas

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    #13
    Zitat Zitat von Andreasmc Beitrag anzeigen
    Der Ausbau der Schwinge und vom Wellendichtring ist keine große Sache....In einer Stunde ist alles gemacht.

    Gruß Andreas
    Der Ausbau ist wirklich kein Problem - aber wenn ich mich recht erinnere brauchts beim Einbau ein Spezialwerkzeug zum Anziehen / Kontern der Schwingenlagerung ?

  4. X-Moderator
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    #14
    Hey Gordon,
    du hast natürlich recht, da sollte das erforderliche Werkzeug vorhanden sein. Ich selber habe original Cartoll-Werkzeug für diese Reparatur. Einschließlich Schlupfhülse und Eintreibwerkzeug. Kostet beim ca 50.-Euro.

    Ich mache meine Reparaturen selber damit ich weiß das es auch richtig gemacht ist.....

    Gruß Andreas

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    #15
    Zitat Zitat von Andreasmc Beitrag anzeigen
    Hey Gordon,
    du hast natürlich recht, da sollte das erforderliche Werkzeug vorhanden sein. Ich selber habe original Cartoll-Werkzeug für diese Reparatur. Einschließlich Schlupfhülse und Eintreibwerkzeug. Kostet beim ca 50.-Euro.

    Ich mache meine Reparaturen selber damit ich weiß das es auch richtig gemacht ist.....

    Gruß Andreas
    CARTOOL

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Andreasmc Beitrag anzeigen
    Hey Gordon,
    du hast natürlich recht, da sollte das erforderliche Werkzeug vorhanden sein. Ich selber habe original Cartoll-Werkzeug für diese Reparatur. Einschließlich Schlupfhülse und Eintreibwerkzeug. Kostet beim ca 50.-Euro.

    Ich mache meine Reparaturen selber damit ich weiß das es auch richtig gemacht ist.....

    Gruß Andreas
    CARTOOL

  6. X-Moderator
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    #16
    ja danke CARTOOL....

    Immer diese Rechtsschreibung.

    Gruß Andreas

  7. Registriert seit
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    Standard also

    #17
    die letzte an der ich die Schwinge ausgebaut habe war ne 2010er und dabei habe ich keine Spezialwerkzeuge benötigt fürn Aus- oder Einbau der Schwinge (ohne Lagerwechsel !)

    Was meint ihr ?

    Ausbau (schnell) = (Moped auf Bühne) Rad raus, Bremssattel Ab und hochbinden. Dämpfer ab ,AUFPASSEN dass Schwinge nicht runterklappt (Tisch drunter besser vorher hochbinden). HAG Abklappen nach hinten, Balg vorn lösen, Kardan abhebeln, Schwinge lösen und nach hinten rausnehmen (das war jetzt aus dem Gedächtnis, Kleinarbeiten - Abdeckungen etc- vorausgesetzt)

    Rückbau auch ohne Spezialwerkzeug ! Nur eben umgekehrt (beides mit 2 Mann)

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Cjay Beitrag anzeigen
    Noch ne kleine Ergänzung eines Schrauber-Amateurs:

    Abziehen der Manschette am Getriebeausgang: Vorsicht, das Mistding liegt schön hinter den Rohren des Heckrahmens... fummelig zu erreichen.
    ...wenn schon abziehen, dann evtl. am besten an der Motorseite. Kabelbinder durchknipsen und erneuern. Aufgeschoben bekommt man die Manschette mit Kabelbinder kaum wieder.

    Getriebewellendichtring (ich tippe auch darauf, dass es der ist, hatte ich bei meiner GS auch) tauschen: Schwinge raus, Simmerring anbohren und ausziehen, neuen eintreiben. Materialkosten unerheblich, wie schon beschrieben. Empfehle ich aber nur Selbermachern, die schon mal einen Simmerring getauscht haben (für Schrauberprofis eine Lachnummer, der Amateur kann an dieser, etwas unzugänglichen Stelle, ganz schön herumwürgen ).

    Kontrolle des Getriebeölstandes bringt übrigens nix - bei paar Tropfen Schwund erkennt man die Fehlmenge ggf. erst nach Monaten...

    Der ruft ca. 130 Euro für den Wechsel auf und füllt auch die fehlenden Tropfen Getriebeöl nach .
    Hallo,

    habe mich gestern mal an die GS gewagt. Leider habe ich keine richtigen Bastelmöglichkeiten (Mitwohnung und kleiner TG-Stellplatz). Ich habe die Manschette vorn nur im oberen Teil lösen können und hab von oben auf eine scheinbar trockene Welle geschaut. Ob sich unten ein kleines Rinnsal befindet kann ich nicht erkennen und abziehen des Gummis ging auch nicht, da der Wellenkanal "nach unten" hängt. Da ich nicht drauf sitzen kann und gleichzeitig nachschauen, musste ich mich mit dieser Ansicht begnügen. Also vorn schwaches Ergebnis. Habe dann hinten mal nachgesehen, aber leider nur den selben Erfolg gehabt (auch nur von oben).
    Wenn ich mich unter das Hinterachsgetriebe lege und in das eirige Loch schaue, kann ich oben eine Art Gummidichtung sehen. Wenn es aus dieser Richtung kommt ist es dann der hintere Simmerring?
    Hat jemand einen anderen Vorschlag oder kann mir sagen ob ich was verkehrt gemacht habe?

    Gruß

  9. Registriert seit
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    #19
    Unter diesen Umständen würde ich auch nicht am Moped rumbasteln wollen.

    Wenigstens ne kleine Bühne oder Abstützung unterm Motorblock brauchst Du schon. Alles andere ist ein wenig zu unsicher.

    Wenn es der Simmering am Getriebeausgang ist, dann wirst Du das erst erkennen können, wenn Du den Kardan wenigstens ein wenig nach hinten gezogen hast.
    Das wiederum geht nur wenn die Schwinge gelöst ist.
    Das Hinterachsgetriebe kannst Du auch allein abbauen und dann den Kardan zurückziehen. Aber das wirst Du dann nur schwer wieder zusammen bekommen ohne Gefummel.
    Zudem sollte der Kardan idealerweise auch wieder so rein wie er drin war (Verzahnung) muss nicht unbedingt, ist aber besser.

    Zu Deiner Frage : Es spricht viel dafür wenn es am Getriebe trocken ist, dass es dann der hintere Dichtring ist. Aber jede Diagnose vom Rechner aus ist in diesem Fall Glaskugelleserei.

    Auf einem TG Stellplatz würde ich sowas nicht machen, außer als Notreparatur.

  10. Registriert seit
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    #20
    Nur als Versuch,füll doch mal 3% Lecweg ins Getriebe und ins HAG.

    Harald


 
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