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Motorradfahrer mit 300 km/h auf A7

Erstellt von ADVent, 03.05.2015, 22:21 Uhr · 149 Antworten · 11.550 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    na soviel geht aus dem Sachverhalt auch nicht hervor, grundsätzlich ist es eine Owi. Ob der tatschliche Sachverhalt zu mehr geeignet ist, geht aus dem Text nicht hervor. Selbst nach einer Verkehrsstraftat dürfte der weiterfahren, so er denn einen Führerschein hätte.
    Meine Antwort bezog sich ja auch auf "dürfte er weiterfahren" (wenn er denn einen FS hätte)

    Grundsätzlich wird bei der Polizei nicht studiert, man kann, muß aber nicht.
    Im Artikel steht, dass er keine Fahrerlaubnis habe. Unabhängig davon, ob der Zeitungsschreiberling den Unterschied kennt, bleibt festzustellen, dass strafbar handelt, wer im öffentlichen Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt, ohne die erfolderliche Fahrerlaubnis zu besitzen. Es steht im Artikel nicht, dass er seinen Führerschein nicht dabei gehabt hätte. Dies alleine begründet nämlich noch nicht die Untersagung der Weiterfahrt, zumal der Besitz einer Fahrerlaubnis i.d.R. per EDV überprüft werden kann.

    Aus der Beschreibung des Fahrstils ließe sich durchaus die eine oder andere Gefährdungssituation herbeiabstrahieren, aber ich räume ein, dass der Schreiberling wohl nicht viel Ahnung vom Motorradfahren hat - oder aber der Polizeisprecher, dessen Bericht möglicherweise Grundlage des Artikels war.

    Zumindest in Niedersachsen (von Bayern weiß ich das nicht auf Anhieb), wird der Polizeiberuf seit der Einführung der zweigeteilten Laufbahn nur noch im Rahmen eines Studiums an der Polizeiakademie vermittelt. Polizeischüler gibt es dort schon lange nicht mehr. Sind alles "Studierende" (sag bloß nicht Studenten!).

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    #22
    Ja weiß ich Peter, wir reden aneinander vorbei. Meine Antwort bezog sich nur auf die Frage, hätte er weiterfahren dürfen, wenn er eine Fahrerlaubnis gehabt hätte.
    Selbst wenn ich aus dem konkreten SV heraus eine, wie auch immer geartete Verkehrsstraftat hätte konstruieren können, ist das "normalerweise" kein Grund für eine Versagung der Weiterfahrt.
    Dass er bestraft wird, steht außer Frage.

    in Bayern gibt es immer noch die dreigeteilte Polizeilaufbahn, ein anerkanntes Fachhochschulstudium hat nur der "gehobene Dienst" die jetzt sog. 3 QE.

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    #23
    Ich halte das im Artikel für eine unglückliche Formuliereung. Und selbst wenn im mittleren Absatz nicht unterschwellig davon die Rede wäre, dass der Fahrzeugführer nicht in der Lage war, sein Fahrzeug sicher zu führen, so liegen spätestens bei dem erheblichen Geschwindigkeitsverstoß im letzten Absatz genügend Gründe für ein Fahrverbot vor.

    Kurzum: egal ob mit oder ohne Fahrerlaubnis bzw. Führerschein, so ein Kandidat fährt auf keinen Fall weiter.

  4. X-Moderator
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    #24
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    schon klar Steffen, es ging ja auch um die Frage von TopasTom, der fragte "ansonsten Weiterfahrt erlaubt?"
    hätte der weiterfahren dürfen, wenn er eine Fahrerlaubnis gehabt hätte? Antwort ist ja! warum denn auch nicht? Der wird seinen Denkzettel noch bekommen.
    Man muß keine Begründung finden, das ist klar geregelt, wann man jemand die Weiterfahrt versagen darf.

    in der Schweiz?


    Bei exzessiven Geschwindigkeitsüberschreitungen wird der Führerausweis in der Regel bis zur Abklärung von allfälligen Ausschlussgründen vorsorglich auf unbestimmte Zeit entzogen. Ausserdem wird die Fahreignung der betroffenen Person verkehrspsychologisch überprüft.
    i.d.R gehst Du sofort zu Fuss.....

    raste auch mit bis zu 254 Kilometern pro Stunde durch mehrere 120er-Zonen

    via sicura

    • Massnahmen gegen Raser:
      Ein Raserdelikt liegt vor, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit wie folgt überschritten wird:
      • in der 30er-Zone: um 40 km/h
      • innerorts (50er-Zone): um 50 km/h
      • ausserorts (80er-Zone): um 60 km/h
      • auf Autobahnen (120er-Zone): um 80 km/h

      Folge: Führerausweisentzug für mindestens 2 Jahre, im Wiederholungsfall für immer. Eine ausnahmeweise Wiedererteilung ist erst nach 10 Jahren wieder möglich, wenn ein positives verkehrspsychologisches Gutachten vorliegt. Zudem wird die Strafandrohung bei Raserdelikten verschärft. Neu gilt eine Mindestfreiheitsstrafe von 1 Jahr, und die Höchststrafe wird auf 4 Jahre Freiheitsstrafe angehoben.
    @via sicura

    Die Gelbusse würde sich nach Tagessätzen bemessen...

  5. Registriert seit
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    #25
    Peter wir verstehen uns nicht.
    Natürlich wird der Motorradfahrer ein zeitlich befristetes Fahrverbot bekommen, aber nicht sofort und von der Polizei vollstreckt. Die für Verkehrsanzeigen zuständige Stelle wird feststellen ob Owi oder Straftat (wovon ich nicht ausgehe) und dann die Höhe der Geldbuße und die Dauer des FV festlegen.

    Tom
    ich kenne die Via Sicura und meine persönliche Meinung dazu behalte ich für mich, Schweizer könnten sich beleidigt fühlen.

  6. Registriert seit
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    #26
    ...

  7. Registriert seit
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    #27
    Ja Peter ich weiß.
    Es steht da drin, Toms Frage war aber anders. Hätte er Weiterfahren dürfen, wenn er eine Fahrerlaubnis gehabt hätte -> Antwort ist JA

    Die reine Geschwindigkeitsübertretung ist kein Grund für eine Versagung der Weiterfahrt (das hat die Polizei in Bayern schon durch am Sudelfeld. vor Gericht wurden alle derartigen Maßnahmen (Untersagung der Weiterfahrt /Sicherstellung der Fzg gekippt)

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    #28
    Moin zsame,

    Wer in einer Tempo-30-Zone über 70 Stundenkilometer, innerorts über 100 Stundenkilometer, ausserorts über 140 Stundenkilometer und auf Autobahnen über 200 Stundenkilometer fährt, rast und muss mit einem Führerausweisentzug von mindestens zwei Jahren, dem Einzug und der Verwertung des Fahrzeugs sowie 1 bis 4 Jahren Gefängnis rechnen.


    ---So und nicht anders, gleiches bei zu dichtem Auffahren bei Nebel, Lichthupendrängler die als Erste im Stau stehen wollen, Überholer vor Bergkuppen usw.---
    sry...aber deshalb fahr ich gerne in CH. Dem 80 jährigen Jaguarfahrer bin ich bei 80 lässig ausgewichen...solche Situationen sind noch kalkulierbar...wenn da etwas mit 300 angeflogen kommt...das ist die bewusste Inkaufnahme...das ist nicht mehr fahrlässig...das hat fast eine Tötungsabsicht! Bei 300 und dieser Fahrweise müsste der "Fahrer" automatisch von der Helmpflicht befreit sein...wird eh nichts wertvolles geschützt!

    Aber das ist D...das Land in dem sogar Panzer ne grüne Plakette bekommen...wo Autos mehr wert sind als Menschenleben...traurig!

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    #29
    Wenn dir D zu schnell ist, mußt halt in der Schweiz bleiben. tut mir leid, aber so wie ich die schweizer Gepflogenheiten anerkenne, solltest du unsere auch anerkennen, wenn du nicht magst, dann mußt eben fernbleiben.

  10. Registriert seit
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    #30
    Für mich ist die Frage, ob bei den Vorwürfen jenseits der rasanten Geschwindigkeit (grenzwertige Fahrzeugbeherrschung, mehrfaches Überholen rechts) nicht der Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs im Raum steht (§ 315c StGB) und die Weiterfahrt nicht aus Gründen z.B. der Gefahrenabwehr untersagt werden kann.


 
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