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"Selbsttherapie" Motorradfahren

Erstellt von Bahnburner, 23.05.2016, 06:45 Uhr · 26 Antworten · 2.859 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    312

    Standard "Selbsttherapie" Motorradfahren

    #1
    Guten Morgen!

    ich fahre im Allgemeinen meine "Alltagskilometer", also auch meinen Arbeitsweg mit dem Motorrad, wenn es denn "geht" (also wenn kein Glatteis herrscht und wenn ich nicht etwas zu sperriges transportieren muss).
    Für ausgedehnte Freizeitfahrten lassen mir der Job und die Familie aktuell wenig Zeit. Darüber will ich mich aber nicht beschweren, denn mein Leben wie es derzeit gesteltet ist, habe ich mir größtenteils selbst ausgesucht.

    Heute Früh hatte ich beim Fahren ein paar Gedanken, die ich mit Euch "teilen" möchte:

    Ich bin um 4:40 (ganz naormal) aufgestanden, etwas übernächtigt, weil eines meiner Kinder nach einer lästigen langwierigen Krankheit noch nicht ganz gesund ist und nachts manchmal weint und Trost braucht. Habe dann den fettigen Geschirr - / Besteckberg des gestrigen Grillabends abgespült, um wenigstens einen kleinen Teil zur Arbeit im Haushalt beizutragen. Schnell noch einen Kaffee getrunken, dann ab in die Kombi und die GS aus der Garage geholt. Im Kopf schon die Themen für den heutigen Arbeitstag; welche Vorgänge müssen dringend "raus", welche können überhaupt und wo "spucken" mir Behörden, technische Diente, mäßiger Input von anderen Abteilungen und nicht zuletzt evtl. eigene Fehler "in die Suppe"?

    Aber dann, ich fahre mit niedrigen Drehzahlen los, einerseits ist der Motor ja noch nicht auf Betriebstemperatur, andererseits will ich die akustisch durchaus präsente GS TÜ (ich mag den Sound, verstehe aber jeden außenstehenden, der den Sound nicht mag) im Wohngebiet um 5:40 "sozialverträglich" halten möchte, kommt die erste Kurve, eigentlich mehr eine Abbiegung von meiner Straße in die nächste (auch eine Anwohnerstraße), ich drücke die GS in die langsam gefahrene Kurve, ich kann die Kräfte die beim Motorradfahren eine Rolle spielen spüren , nur im Ansatz, weil bei so niedriger Geschwindigkeit ist da noch nicht viel, die frische Luft umspielt meine Nase (der Klapphelm ist noch offen) und durch die Belüftungen der Kombi darf auch noch etwas Frischluft, weil es (noch) nicht regnet.

    Und dann denke ich mir "mei geht's mir gut!" und ich kann auch den langweiligen Arbeitsweg tatsächlich geniessen.
    Kennt Ihr das? Geht's Euch auch manchmal so?

    Danke fürs "zuhören"
    "Bahnburner"
    Matthias

    P.S. An die Dauernörgler, die das albern finden, weil sie Motorradfahren eh nur in GrandPrix Geschwindigkeit geniessen können: Ignoriert es halt und lest was anderes!

    P.P.S. Und an die selbsternannten Pseudoweltverbesserer: Ich weiß, dass ein 125er Roller für mein aktuelles Nutzungsprofil mehr als ausreichen würde. Aber die 1200er habe ich mir auch selbst ausgesucht!

  2. Registriert seit
    07.05.2015
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    142

    Standard

    #2
    Moin Matthias,
    schön zu lesen, dass auch Du einem Montagmorgen in aller Herrgottsfrühe entgegenlächelst - geht mir oft genauso.
    Vor einigen Jahren hatte ich zu dem Thema mal ein internationales Fotoprojekt mit Litauen, es hiess "every day's beauty" :-)

    Allen Frühaufstehern einen guten Start in die kurze Woche (den Langschläfern natürlich auch;-) )
    Klaus

  3. Registriert seit
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    4.281

    Standard

    #3
    Hi Matthias,
    habe fast dasselbe "Schicksal" wie Du und fahre ebenfalls hauptsächlich wegen der Arbeit, fast täglich die Strecke LG-H und zurück, unter konsequenter Vermeidung der BAB und auf der ständigen Suche nach neuen Streckenvariationen.

    Gruß aus dem Norden!

  4. Registriert seit
    14.08.2014
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    1.956

    Standard

    #4
    Respekt an alle "zur Arbeit-Fahrer" .
    Bei Dunkelheit, Wind, Regen und übermüdeten anderen Verkehrsteilnehmern.

    Oute mich hiermit als Freizeitschönwetterfahrer (wenn´s geht) .

  5. Registriert seit
    08.07.2006
    Beiträge
    2.067

    Standard

    #5
    Bin auch Freizeitfahrer... aber wenn ich mit dem Mopped zur Arbeit wollte, würde Helm/Kombi anziehen und Mopped aus Garage holen länger dauern als der Weg zur Arbeit.

  6. Registriert seit
    11.10.2014
    Beiträge
    1.726

    Standard

    #6
    P.P.S. Und an die selbsternannten Pseudoweltverbesserer: Ich weiß, dass ein 125er Roller für mein aktuelles Nutzungsprofil mehr als ausreichen würde. Aber die 1200er habe ich mir auch selbst ausgesucht![/QUOTE]

    Kann nur ZUSTIMMEN, fahre ebenfalls täglich 50 km zur Arbeit !!

    LG
    Bertl

  7. Registriert seit
    22.04.2012
    Beiträge
    1.285

    Standard

    #7
    Auch ich bekenne mich zu den Fahrern, die gerne mit dem Mopped ins Büro fahren.
    Es sind, zugegeben, nur 20 KM, es macht, zugegeben, einen ganz schönen Aufwand
    mit Klamotten an, Klamotten aus, Bürokluft an und retour abends noch einmal....,
    ABER:
    ich komme sowohl im Büro als auch zu Hause mit einem kleinen Grinsen an, und deshalb
    lohnt der Aufwand!

    P.S.
    Bahnburner, zum Nachdenken und zum "Rauf- und Runterfahren" vor und nach der Arbeit
    is es natürlich optimal, da hast Du recht!

  8. Registriert seit
    17.08.2015
    Beiträge
    343

    Standard

    #8
    mir gehts auch jeden Tag so, hab 35 Kilometer zur Arbeit, heute um 05:30 sogar mit ersten Sonnenstrahlen, war wieder mal super.
    Wär am liebsten an der Arbeit vorbei gefahren.

    Gruß Markus

  9. Registriert seit
    17.08.2013
    Beiträge
    53

    Standard

    #9
    Bevor ich in Rente ging vor 2 Jahren wars bei mir genauso, die Wege zwischen Arbeitsstelle und Zuhaus dienten der Entspannung. Sommer wie Winter ausser bei Glatteis und Schnee, mit der GS.
    Noch heute erledige ich Einkäufe und andere Sachen wenn möglich mit dem Möppi.

    Werner

  10. Registriert seit
    27.08.2013
    Beiträge
    192

    Standard

    #10
    Hallo, ich fahre auch mit dem Motorrad zur Arbeit (Kein Schnee, Glatteis oder Dauerregen). und nach der Arbeit gleich auf Tour das Gehirn frei fahren

    Persönlich habe ich für mich Motorradjeanshosen entdeckt und dazu die Motorradjacke mit Helm.


 
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