BMW R 1250 GS umrüsten auf Batterie Lithium-Ionen Technik, Pro und Kontra....

Diskutiere BMW R 1250 GS umrüsten auf Batterie Lithium-Ionen Technik, Pro und Kontra.... im R 1250 GS und R 1250 GS Adventure Forum im Bereich Motorrad Modelle; Hätte ich Zweifel, Bewertund auch nicht prickelnd.
FF-GS

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R 1250 GS Adventure Rallye
250 cold crank amps...das ist eher wenig für eine Lifepo. Der Preis passt auch nicht, 76 Euro für 154 Wh.... :cool:
Irgendwas ist daran fake.
 
MrSpeed500

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R 1250 GS Adventure ´22
Hmm … die Bewertungen hatte ich mir gar nicht angeschaut.
Eine gute - eine schlechte

Auf Basis der technischen Daten kann ich die schlechte Bewertung nicht nachvollziehen.
Der Kälteprüfstrom ist ausreichend groß, die Kapazität ist überdurchschnittlich groß.
Bei der Kapazität gibt es keinen Hinweis auf irgendwelche Äquivalent-Angaben.

Bin gerade am Überlegen ob ich mir die nicht einfach mal bestelle zum Ausprobieren.
Auf der anderen Seite hab ich mit der Original Batterie kein Problem. 🧐
 
FF-GS

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Für das Geld gibts sonst nicht mal eine 48 Wh Shido.

Das passt einfach nicht zusammen.
 
the-pianoman

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ex-R1100 GS, R1250 GS TB Bj02/22
Lifepo4 mit echten 12Ah und BMS für 76 Eur?? , Never ever.
Da würde ich auch einen Riesenbogen drum machen, Geldschneiderei.

Und die 1 Punkt Bewertung sagt schon alles aus, wollte ich auch schreiben.
 
KMM

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R1250 GS Trophy
Junge, Junge, ist das dasselbe Forum, wo der vermeintliche Brandbeschleuniger R1300GS so heiß diskutiert wurde? Zum Glück sind moderne LiFePO4 Batterien keine 'thermal runaway' Risiken mehr wie ihre Vorfahren, aber von einer superbilligen China Batterie würde ich die Finger lassen. Man kann ja auf das Label draufschreiben, was der Drucker hergibt.........
 
KrisderBiker

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... passt nicht. Parallelschaltung ist Blödsinn, die Zellen sind in Reihe ggf zusätzlich mehrere parallel geschaltet (vielleicht meinst du das ja), wie willst du sonst auf die Nennspannung kommen. Mit welchem Schalter soll denn bei einem Laststrom (z.B anlassen) die Batterie getrennt werden? Der wäre viel zu groß und brandgefährlich. Dosen haben ein extra Steuergerät, welches über Bus-Nachrichten an andere Steuergeräte die Abschaltung von Verbrauchern veranlasst. Das könnte man dann BMS nennen.
Ich verstehe.

Natürlich ist es eine 4s Schaltung. Es gibt aber 2 Möglichkeiten der Parallelschaltung in einem 4s Aufbau: entweder werden mehrere 4s Stränge parallel betrieben, oder innerhalb eines 4s Stranges jeweils mehrere Zellen.

(Ich habe gerade gelernt, dass bei Motorradbatterien die Parallelschaltung einzelner Zellen hinfällig ist, da sg Pouch Zellen verwendet werden, die es in hinreichender Leistung gibt. Es werden einfach 4 Pouch Zellen entsprechender Leistung in Serie geschaltet.)

Ohne Cut-off FET (so heißt das Teil) wird es insbesondere bei LiIon brandgefährlich. Das ist ein Leistungshalbleiter, der zB 100A schaltet. Bei einem solchen hochwertigen BMS ist auch noch ein Shunt in Serie, um Lade- und Entladestrom zu überwachen. Sonst wären ja diverse Überwachungssysteme innerhalb der Batterie sinnlos, wenn man die Batterie nicht isolieren kann.

LiFePO4 brennt nicht so schnell. Darum hat man bis dato bei vielen Herstellern aus Kostengründen auf ein BMS mit Cut-off FET verzichtet. Nach Tiefentladung (10 V bei 4s bzw 2,5V pro Zelle) ist die Batterie hinüber, weshalb ein Tiefentladungsschutz auch bei LiFePO4 sinnvoll sein kann. Der wird auch über besagten Cut-off FET realisiert, wie zB auch die Abschaltung bei Übertemperatur.
 
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KrisderBiker

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[…] von einer superbilligen China Batterie würde ich die Finger lassen. Man kann ja auf das Label draufschreiben, was der Drucker hergibt.........
In der Tat! Es gibt zwar nur 2 Werke (und die sind in China). Shido etc wird von Haijiu gefertigt, aber der Kunde bestimmt die Ladeelektronik und die Qualitätssicherung :zwinkern:.

(So sieht eine JMT LiFePO4 aufgesägt aus.)
 
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michei1

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Die "10AH-Variante" wiegt 740 Gramm..... :bounce:

Sag Bescheid wenn Du mehr als 4 AH da raus bekommst. Das ist garantiert eine bescheuerte Equivalent-Angabe und keine echte mit entnehmbaren Wattstunden!!

Meine 6 AH Lifepo wiegt 1,6 kg. :)
 
KrisderBiker

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So ist es. die YLP10 Batterie hat grob 3.5Ah. Im Datenblatt ist leider auch nur das Pb Äquivalent (ca 3x mehr als die eigentliche LiFePO4 Kapazität) angegeben.

Zum Starten würde es reichen.

Problematisch ist die Ladeleistung der Lichtmaschine. Der maximal empfohlene Ladestrom bei LiFePO4 in A ist grob 4x die tatsächliche (!) Kapazität in Ah, also bei der YLP10 ca 14A. Die LiMa wird aber ca 28-30A Ladestrom liefern. Die größere Kapazität von zB 7Ah passt besser zum maximal verträglichen Ladestrom, der dann 28Ah betragen kann.

Die YLP10 verspricht grob 2000 Ladezyklen, wenn man mit nicht mehr als 1C, also 3.5A lädt. Bei höherem Ladestrom schrumpft die Anzahl der Ladezyklen in Richtung 1. :Augenzwinkern_2:

Das ganze ist nur grob, da man ja selten - zumindest bei größeren Batterien oder geringerer Standzeit mit einer leeren Batterie losfährt. Fehlt 1Ah ist diese nach wenigen Minuten nachgeladen.
 
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michei1

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Nun gut.
-> welche LiFePO4 soll man nun nehmen für die GS (1200)?

Das Budget soll nicht übermäßig strapaziert werden.

Haut mal raus bitte. Danke!
 
KrisderBiker

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Ich bin einige Jahre mit einer 4Ah JMT herumgefahren, weil ich den Generator nicht bedacht habe. Hat auch funktioniert, da ich viel gefahren bin und über den Winter nachgeladen habe.

Seit einigen Jahren nutze ich eine JMT HJT12B-FPZ-S 12V mit 7Ah.
 
Cooper1712

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Problematisch ist die Ladeleistung der Lichtmaschine. Der maximal empfohlene Ladestrom bei LiFePO4 in A ist grob 4x die tatsächliche (!) Kapazität in Ah, also bei der YLP10 ca 14A. Die LiMa wird aber ca 28-30A Ladestrom liefern. Die größere Kapazität von zB 7Ah passt besser zum maximal verträglichen Ladestrom, der dann 28Ah betragen kann.
Wenn man ein Auge darauf hat, dass die Batterie immer einigermaßen voll geladen ist, dann braucht man hohe Ladeströme nicht zu fürchten. Je näher die Batterie an ihre Ladeschlussspannung von 14,4 Volt herankommt, mit desto weniger Stromstärke wird sie geladen. Wenn sich die gesunde Batterie um die 13 Volt im Leerlauf gemessen befindet, dann zieht sie beim Laden auch nicht allzuviel Strom aus der Lima. Wenn sie deutlich darunter wäre, könnte man sie mit einem Ladegerät mit zwei oder vier Ampere schonend (vor)laden, das war in meinem Fall aber noch nie erforderlich.

Nun gut.
-> welche LiFePO4 soll man nun nehmen für die GS (1200)?
Das Budget soll nicht übermäßig strapaziert werden.
Haut mal raus bitte. Danke!
Ich würde eine mit mindestens 8 Ah nehmen, dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
 
KrisderBiker

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Wenn man ein Auge darauf hat, dass die Batterie immer einigermaßen voll geladen ist, dann braucht man hohe Ladeströme nicht zu fürchten. […]
Yup, sehe ich auch so „Das ganze ist nur grob, da man ja selten - zumindest bei größeren Batterien oder geringerer Standzeit mit einer leeren Batterie losfährt. Fehlt 1Ah ist diese nach wenigen Minuten nachgeladen.“ :Augenzwinkern_2:
 
KrisderBiker

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...und wenn der Ladehub kleiner wird, geht die Anzahl der Zyklen gen Unendlich ;)
Leider nicht - auf die Alterung wirkt nebst der Zyklenzahl und der Entladetiefe auch der Ladestrom (bei geringer Entladung wie du sagst vernachlässigbar) die Betriebstemperatur, der Entladestrom, die Zeitspanne über die die Batterie bei voller Ladung gehalten wird und die kalendarische Alterung der Materialien. Am Gebrauchtmarkt f. eAutos sicher von Interesse, aber beim Motorrad wahrscheinlich alles nicht wesentlich.

Bei den aktuellen Inzahlungsnahmen der 1200er bzw 1250er sieht es so aus, als ob das Interesse am Motorrad schneller schwindet als die Anzahl der Zyklen. :happyyeah:
 
Seefahrer

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Was spricht denn gegen die Originale BMW mit 10 Ah?
 
KlausB

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Nichts. An Batterien scheiden sich wie bei vielen anderen Sachen auch die Geister. Meine Original-Batterie hat in der K50 7 Jahre gehalten, dann gab es Zicken beim Starten, vor allem bei kühleren Temperaturen, offenbar war der Startstrom nicht mehr ausreichend hoch. Also habe ich mir wieder Batterie beim BWM-Händler geholt und eingebaut, warum auch nicht.

Da es viele Qualitätsprobleme mit Batterien gab, da es offenbar je nach gewählter Ausstattung elektrische Verbraucher trotz Zündungs-Aus geben kann, haben manche mehr und andere weniger Schwierigkeiten mit der Langlebigkeit der Original-Batterie. Deswegen aber generell auf LiFePO4 zu setzen, halte ich für übertrieben. Die Gewichtsersparnis ist irrelevant beim Gesamtgewicht von GS plus Fahrer plus sonstigem Zubehör.

Mein Motorrad überwintert in einer Garage vor dem Auto. Die Temperaturen fallen im Winter nicht unter 10 °C. Zur Sicherheit hänge ich ein- oder zweimal kurz ein Ladegerät an und sehe, dass kaum geladen wird, dann kommt es weg. Erhaltungsladung habe ich noch nie gemacht. Wozu? Bei dem Motorrad meiner Frau, welches im Freien überwintert, wird die Batterie ausgebaut, zur Überwinterung im Keller. Die Yuasa-Batterie ist im Frühjahr sofort einsatzbereit - auch ohne Nachladen. Auch diese hat 7 Jahre gehalten.

Gruß
Klaus
 
Cooper1712

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...haben manche mehr und andere weniger Schwierigkeiten mit der Langlebigkeit der Original-Batterie. Deswegen aber generell auf LiFePO4 zu setzen, halte ich für übertrieben. Die Gewichtsersparnis ist irrelevant beim Gesamtgewicht von GS plus Fahrer plus sonstigem Zubehör.
Die Gewichtsersparnis wäre für mich auch kein Grund gewesen, auf eine LiFePo4 zu wechseln, ebensowenig die versprochene Langlebigkeit, die ja durch den hohen Preis relativiert wird. Der einzige Grund für mich war die nervige "Gedenksekunde", das Synonym für die kurze Pause, die mein Anlasser aus Gründen des Spannungszusammenbruchs machte und die regelmäßig den Eindruck vermittelte, gerade eben noch mühsam über den OT gekommen zu sein. Der Gedanke, irgendwo in der Pampa nicht mehr starten zu können, ist jetzt Vergangenheit, und die Tatsache, dass der Begriff "Gedenksekunde" ein geflügelter ist, beweist ja, das es sich nicht um Einzelfälle handelt. Schlussendlich muss aber jeder selbst entscheiden, worauf es ihm bei der Stromversorgung ankommt.
 
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