In einem Video erklärte man, dass bei einer R1300GS nach 5 Jahren und 25tkm ein Wertverlust von 63% anzusetzen wäre.
Ist alles nicht so einfach. Wenn die Käufer streiken, ist kein guter Preis zu erzielen.
Ist die Langzeiterfahrung in Qualität und Zuverlässigkeit auf dem Niveau der K50, dann wird der Preis sich an die K50 anlegen.
Ich persönlich sehe das Optimum, wenn man das Motorrad 4-5 Jahre fährt und dann verkauft, 25-40tkm und gute Pflege.. Oder bis zum Ende fahren, also durchaus >100tkm, >10 Jahre.
Manche ungepflegte Mopeds sind nach 3 Jahren nicht leicht zu verkaufen. Egal, wie wenig die gefahren wurden. Die "einzigartigen Individualisierten Wundermilch und Co" brauchen halt jemanden, der das auch so möchte. Viele wollen selber individuailisieren.
Die grösste Delle des Wertverlusts wurde durch eigene Nutzung bei 4-5 Jahren fahren abgemildert. Für den Käufer ist es dennoch kein altes Eisen.
Viele Händler verkaufen die GS an Ankäufer, außerhalb D gibt es schon noch Märkte, in denen die Nachfrage nach gebrauchten gut ist.
Thema Preise und Werte / Erwartungshaltung:
Die Briefmarkensammler hatten auch mal eine andere Idee zum Wert ihrer Sammlung.
Ähnliches erleben die Leute mit den teuren Oldtimern, wenn der Käufer verschwindet, ist der Preis nicht mehr zu erzielen.