Notarkosten

Diskutiere Notarkosten im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Und was macht der Cousin dagegen?
Hooner

Hooner

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Da muss man sehr aufpassen wie man das notariell vertraglich regelt.
erst ist das ein Standardvertrag... dann kommt's plötzlich doch auf die Qualität dessen an... nicht "man muss aufpassen" sondern der Notar und auch verantworten.
 
kraichgauq

kraichgauq

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Mein Cousin hat Häuser und Grundstücke übertragen bekommen. In einem wohnt seine Mutter (meine Tante) noch. Jetzt versucht die Ehefrau meines Cousins , meine Tante loszuwerden.
Da muss man sehr aufpassen wie man das notariell vertraglich regelt.
Darauf weist dich jeder Notar hin.
Entweder Wohnrecht oder Niesbrauch eintragen lassen.

Kraichgauer
 
Eckart

Eckart

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Was Rechtfertigt solch exorbitante Kosten?
Der Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit !

Das erinnert mich an eine Anekdote, die sich im Bereich meines Finanzamts zugetragen haben soll:
Nachdem der brave Rentner seine Steuerrerklärung abgegeben hatte, fiel ihm auf, dass er einen Posten vergessen hatte und rief beim Finanzamt an, welches den Betrag aufnahm und sagte: Jaja, kein Problem, das ändern wir. Hatten sie dann auch, aber nicht richtig, denn als der Steuerbescheid eintraf, fiel er aus allen Wolken - eine Nachzahlung in Millionenhöhe. Was war passiert ? Statt den gemeldeten Betrag zu addieren, hatten sie die Ziffern des zusätzlichen Betrags einfach drangesetzt, sodass aus einer 3-stelligen Summe eine 6-stellige oder aus einer vierstelligen eine 8-stellige. Hat er also wieder angerufen, Antwort: Jaja, kein Problem, das ändern wir. Hatten sie dann aber nicht gleich gemacht, sodass der Steuerbürger kurz vor Ablauf der Widerspruchsfrist kalte Füße bekam und zu seinem Rechtsanwalt gegangen war. Der: Jaja, kein Problem, das mache ich. Hat er dann auch: Er hat dem Finanzamt einen Brief geschrieben, das wiederum hat den Bescheid korrigiert und alles war in Ordnung.
Zweiter Akt:
Der Rechtsanwalt setzt sich wieder hin, um noch einen Brief ans Finanzamt zu schreiben, nämlich seine Rechnung ... über 100000 € (oder waren es damals noch Mark ?). Die hat das Finanzamt dann auch anstandslos bezahlt. 100000 € für einen Brief !
Von den Medien gefragt, rechtfertigte es sich damit, dass sowas schon mal passieren könne, weil ja jeden Tag Steuerbescheide in dieser Höhe rausgingen und deshalb ein solcher Fehler nicht auffiele. Und die Anwaltsrechnung wäre wegen des Streitwerts eben rechtens.
Im hier thematisierten Fall scheint es ja keinen Armen zu treffen, aber natürlich kann man trotzdem die Frage stellen, ob das System gerecht ist: So wurde im Fernsehen mal der Fall einen "kleineren" Immobilienerben behandelt, der vier Wohnungen erbte, von denen er eine wegen der Steuer verkaufen musste. Hätte er aber 400 Wohnungen geerbt, wäre die Steuer 0 gewesen !
Fragen wie solche beschäftigen ja momentan das Bundesverfassungsgericht. Es würde mich nicht wundern, wenn es da zukünftig zu Änderungen kommt ... kommen muss.

Die Gerechtigkeitsfrage für Notar- und Anwaltsgebühren ist natürlich auch berechtigt, aber in einem Motorradforum eher unangebracht. Wem der Weg zum Bundesverfassungsgericht zu langwierig und beschwerlich ist, muss andere Wege gehen, die ich auch nur vom Hörensagen kenne, da sich für mich solche Luxus-Probleme nicht mal ansatzweise stellen: Steuerberater für Reiche und Superreiche kennen und organisieren Steuervermeidungsstrategien, aber ich fürchte, dass Du für die vielleicht noch ein zu kleiner Fisch bist. Nichtsdestotrotz könnte sich eine professionelle Beratung, die es natürlich auch nicht kostenlos gibt, vielleicht trotzdem lohnen.
 
GS-Matze

GS-Matze

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erst ist das ein Standardvertrag... dann kommt's plötzlich doch auf die Qualität dessen an... nicht "man muss aufpassen" sondern der Notar und auch verantworten.
Dem Notar ist das in der Regel scheixxegal. Der erklärt die einzelnen Möglichkeiten anhand eines Standard word files von der Manolodame am Empfang.
….und das Erläutern ist auch nicht immer vollständig (eben erlebt bei Bekannten in Zusammenhang mit Vorsorgevollmacht).

Bei der letztendlichen Entscheidung ist man allein und hinterher schaut man dann (manchmal) blöd.
 
AmperTiger

AmperTiger

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erst ist das ein Standardvertrag... dann kommt's plötzlich doch auf die Qualität dessen an... nicht "man muss aufpassen" sondern der Notar und auch verantworten.
ich habe vor 30 Jahren mit Exfrau und meinen Eltern einen Erbvertrag bei einem Notar aufsetzen lassen, um uns gegenseitig absichern zu lassen und sicherzustellen, dass nur diejenigen etwas erben, die auch finanziell zum Gelingen (Hausbau) beigetragen haben.
25 Jahre später, meine Scheidung, wollte mein Anwalt wissen, wie das Eigentum im Haus aufgeteilt ist, dem hab ich lässig den Erbvertrag hingelegt,
Da wurde er sehr nachdenklich, dann sagte er: Wenn nur einer von euch vieren stirbt, können sich die anderen drei mit diesem Vertrag den Hintern abwischen, der taugt garnix. Dann gibts das große Hauen und Stechen.
ich hab das dann geregelt, bevor einer gestorben ist, musste aber eine dicke (teure) Kröte schlucken
 
KAlaus

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Was sich auch immer anbietet: Fragen. Fragen, ob es bei einem Standardvorgang einen "Hauspreis" gibt.
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Hat mir mal 30% gespart...
 
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