Uli G.
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- Hannover
- Modell
- '91 H-D Fatboy (~160Tsd km), '08 Fatbob, NSU Konsul II +Steib S350, Victoria V35 "Bergmeister"
Welche "großen" deutschen (oder europäischen) Motorradmarken gab es denn zu der Zeit, den 70ern noch?Ich habe eine Sammlung aller MOTORRAD Kataloge von 1970 bis heute.
Als die Japaner in den 70ern auf den deutschen Markt drängten, gab es auch eine Modell-Lawine. Und eine Technikoffensive. Preislich waren sie auch aggressiv.
Aber natürlich war es eine andere Geschichte. Aber sie haben den Motorradmarkt auch umgekrempelt und die eine oder andere europäische und auch deutsche Motorradmarke auf dem Gewissen. Weil sie besser waren. Und preiswert.
NSU, Mitte der 50er zahlenmäßig größter Zweiradhersteller der Welt!, hat '64 den Bau von Zweirädern aufgegeben. Victoria 1956, Maico war ein Nischenproduzent, Kreidler, Herkules, Zündapp etc. lebten von Kleinkrafträdern, der Markt für "große" Motorräder (zu der Zeit war schon eine 125er ein Motorrad, kein "Leichtkraftrad"!) war tot, bzw. fing gerade erst wieder an zu leben. Die Japaner stießen also in ein ganz anderes Umfeld, nur eine geringe Anzahl an zugelassenen Maschinen (Motorräder waren was für "arme Leute", die sich kein Auto leisten konnten), mit erst in den 70ern zunehmenden Zulassungszahlen für Zweiräder, als daraus Freizeit-, Vergnügungs-Fzg.e wurden (und ein Honda "Accord" Pkw einige hundert DM günstiger war, als eine 750er Honda
Eine völlig andere Ausgangssituation als heute!, mir hohem Fahrzeugbestand, rückläufigen Zulassungszahlen, etc.
Uli

