Ich finde den Bericht schon interessant und physikalisch plausibel...eine abschließende Meinung in die eine oder andere Richtung erlaube ich mir nicht.
Es müsste doch genug Wissenschaftler, Klomatologen, ect. gebe ,die das kontrovers diskutieren.
Wo liegt da der Haken?
Das schöne ist wir haben inzwischen KI. Da kann man viel Zeit sparen da man inzwischen auch hier im Forum von dem Schrott zugemüllt wird. Man sollte aber grundlegende Kenntnisse haben worum es geht. KI ist auch nicht perfekt.
Der Blog-Beitrag ist so schlecht, da musst du keinen Wissenschaftler aktivieren um die Behauptungen zu diskutieren.
Hier das Ergebnis der KI-Analyse.
<Anfang KI-Analyse>
1. Gegenstrahlung „erwärmt den Ozean nicht“
Falsch.
Die Eindringtiefe der Strahlung ist nicht gleichbedeutend mit der Frage, ob Energie übertragen wird. Absorption an der Oberfläche ist gerade
Energieaufnahme.
2. CO₂ sei bei 420 ppm „gesättigt“
Falsch.
Die Wirkung nimmt logarithmisch ab, verschwindet aber nicht. Der IPCC bewertet den Strahlungsantrieb einer CO₂-Verdopplung mit etwa 3,93 W/m².
3. CO₂-Anstieg habe keinen messbaren Strahlungseffekt
Direkt durch Messungen widerlegt.
Feldman et al. fanden einen beobachtbaren CO₂-Strahlungsantrieb; neuere NASA-Satellitenmessungen bestätigen den Effekt auf die ausgehende IR-Strahlung.
Mein Gesamturteil zur wissenschaftlichen Qualität
Ich würde den Beitrag
nicht als belastbare wissenschaftliche Widerlegung des CO₂-Treibhauseffekts einstufen.
Interessant ist der Artikel dort, wo er auf
Ozeanphysik, Wärmekapazität, Strahlungseigenschaften des Wassers, El Niño/La Niña und Unsicherheiten bei der AMOC-Rekonstruktion eingeht.
Das Problem beginnt dort, wo aus diesen korrekten Einzelbeobachtungen ein alternatives Gesamtmodell konstruiert wird.
Der argumentative Ablauf ist häufig:
korrekte Beobachtung → richtige Teilphysik → unzulässige Verallgemeinerung → Schlussfolgerung gegen CO₂.
Das ist wissenschaftlich nicht haltbar.
Besonders deutlich wird das an der Gegenstrahlung:
Dass IR-Strahlung nur eine extrem dünne Wasserschicht erwärmt, ist kein Argument gegen ihre Erwärmungswirkung. Die Energiebilanz der Oberfläche ist entscheidend. Und genau diese Energiebilanz wird durch steigendes CO₂ messbar verändert.
<Ende KI-Analyse>