Hey Staat, Hey Staat

Diskutiere Hey Staat, Hey Staat im Motorrad allgemein Forum im Bereich Community; Heute beim Bürgerbüro. Da ich 10 Km näher in die Stadt gezogen bin, sprich Landkreisverwaltung, jetzt Stadtverwaltung MUSSTE ich mich, Auto und...
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eolith

Gast
Heute beim Bürgerbüro.

Da ich 10 Km näher in die Stadt gezogen bin, sprich Landkreisverwaltung, jetzt Stadtverwaltung MUSSTE ich mich, Auto und Kuh umleden:

Resüme:

1x Tag Urlaub im A.
3x neue Kennzeichen 1x (Kuchenblech) für die Kuh und 2x fürs TöfTöf
2x Papierkramm

und 153,70 Europäische Geldeinheiten leichter.

Was fürn eine Verschwendung an Ressourcen und Zeit.

Grüße aus Stadt Würzburg

Attila
 
KleinAuheimer

KleinAuheimer

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BMW R 1200 GS und F 650 GS
Dann hättest du doch besser dein Auto und Motorrad verkauft und wärst auf ein Mopped (kleines Nummerschild und gilt in ganz Deutschland) oder den ÖPNV umgestiegen:)

Gruß

Jürgen
 
B

Baumbart

Gast
Heute beim Bürgerbüro.
und 153,70 Europäische Geldeinheiten leichter.
Was fürn eine Verschwendung an Ressourcen und Zeit.
wie hätt's du es den gerne? kostenlos und die Allgemeinheit trägt die Verwaltungskosten? Wenn du den Wohnort wechselst musst Du Dich ummelden. Überschreitest Du die Kreisgrenze gibt's neue Kennzeichen. Ich hab das schon mehrfach durchgemacht, geht bei vielen Verwaltungen völlig problemlos auf Termin, dauert max 1 h. Beim letzten mal ging's nach Feierabend, weil die Bürgerbüros hier 2x pro Woche bis 18:00 Uhr offen sind, andernorts ging's vor der Schicht, weil die ab 7:00 Uhr offen sind. Man muss allerdings vorher mal anrufen und nachfragen.
Wer das abschaffen will muss das persönliche oder fahrzeuggebundene Kennzeichen und die Abwicklung per Internet wollen. Die Umstellung wird RICHTIG teuer, und ICH hätt schon gerne meinen Wohnort auf dem Kennzeichen.
Und wer auf die deutschen Verwaltungen schimpft soll das einfach mal in anderen Ländern probieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
MP

MP

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Moin,

irgendwelche Beamten hatten vor nicht allzu langer Zeit mal vorgeschlagen, die Kennzeichen zu ändern, d.h. die Verantwortung von den Kommunen auf's Land zu legen. Mann hätte dann ein bundeslandspezifisches Kennzeichen und müsste sich nur noch bei einem Umzug in ein anderes Bundesland ein neues besorgen. Das stieß aber auf wenig Gegenliebe bei ...
... den Bürgern!!! Die Mehrzahl möchte halt gerne den Wohnort auf dem Kennzeichen. Also heißt es weiter zahlen. :mad:
 
Schorsch

Schorsch

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Ich hätte nichts dagegen, wenn das An-/Um- und Abmelden online ginge. Meine Steuererklärung wird ja auch online akzeptiert.
Auf den Wohnort auf dem Kennzeichen kann ich verzichten. Was geht es andere an wo ich wohne? (Bei den Holländern klappt das auch)
 
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mdp1

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Ich hab' das auch gerade hinter mich gebracht und mir über die Gebühren hab ich mir nen Kropf an den Hals "gefreut".
Am Krad nun ein Pizzablech und auch über 150 Euronen ärmer.
Da mein Auto ein Leasingfahrzeug ist hat mir die Zulassungstelle noch 15,- €! Verwahrgebühr und Versandkosten aufgedrückt.
Also umgerechnet 30,- DM (kann nix dafür - rechne immer noch um) dafür, dass sie den Fahrzeugbrief (oder Zulassungsbescheinigung II) in ihren Amtsstuben einen Tag aufbewahrten und ihn dann in ein Kuvert steckten und zurück zur Leasingbank schickten.
Und auch bei mir ging ein Tag Urlaub drauf.
Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich solange mit den alten Kennzeichen weiter gefahren, bis ich die Fahrzeuge irgendwann durch neue ersetzt hätte und in der Zeit einfach darauf gehofft, nicht aufzufallen...

@Baumbart:

da der Staat mich zur Ummeldung zwingt (wieso eigentlich? Die alten Kennzeichen sind doch eindeutig mir zuzuordnen und solange ich den geänderten Wohnort melde entstehen doch niemandem Nachteile?!), sollte er auch die Gebühren erträglich gestalten.
Wenn ich die Kosten für die neuen Schilder abziehe, bleiben immer noch über 100,- € an bloßen Verwaltungskosten an mir hängen - und das für vielleicht 15 Minuten Arbeit eines Verwaltungsangestellten.
Um eine Motorradwerkstatt, mit 400,- € Stundenlohn würde ich jedenfalls einen Riesenbogen fahren.

findet
mdp1
 
fichti

fichti

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ich bin auch absolut dafür

dass man einmal ein kennzeichen bekommt und dieses dann innerhalb D. behält; ganz egal wo man wohnt!!!! wir haben eine meldepflicht und das sollte genügen. das erachte ich für wichtiger als die möglichkeit mich online umzumelden. es macht einfach keinen sinn an diesem alten system kleben zu bleiben.

bin auch der meinung, dass es andere nichts angeht, wo ich herbin.

leider wird das mehr arbeitslose geben-die schildermacher werden halt extrem weniger zu tun haben.
 
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mdp1

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Moin,

dank des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland wird daraus auf absehbare Zeit wohl nichts werden. :(
Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Allerdings sollte es für ein paar erfahrene Programmierer kein Zauberwerk sein, die Fahrzeuge dem jeweiligen Wohnort zuzuordnen und damit alle relevanten Zugriffe (KFZ-Steuer, Statistiken ect.) dem entsprechenden Zulassungsbezirk zu ermöglichen.

Zum Einwand arbeitslose Schildermacher: Um die Zulassungstelle in meiner Kreisstadt sind drei Schildermacher ansässig, von denen jeder im Schnitt vier Fahrzeuge pro Stunde (geschätzt, aus meiner Beobachtung) bedient.
Dass die davon leben können zeigt mir lediglich, dass auch diese Preise maßlos überhöht sind (ca. 50,- € für 120 Sekunden Arbeit, einpaareurofuffzich für Blech und Farbe und die Umlagekosten für Raummiete, Maschinenleasing/-kauf/-wartung - da bleiben nach Steuern ca. 100,- €/h, sind 800,- €/d = schönes Einkommen ;-)).

*immernochfind*
mdp1
 
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gator

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Bis zum 01.09.2008 hatten wir in der Stadt Bad Kreuznach (KH-X) und im Landkreis (KH-XX) zwei unterschiedliche Nummernschilder. Wenn ich nun von der Stadt in den Lankreis oder umgekehrt verziehe, muss ich mich zwar ummelden, kann aber die Kennzeichen behalten. So haben wir wenigsten die Kosten für die neuen Nummerschilder gespart.
 
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eolith

Gast
wie hätt's du es den gerne?.......
Ganz einfach. Wozu muss ein neues Kennzeichen her? WÜ-X1 zu WÜ-J12?
Wenn das Kennzeichen gleich bleibt kein Papierkramm bleibt ja dann auch gleich! Aufwand 10 Min. Kosten 0 € wie die Änderung beim Perso!

Wo liegt das jetzt der Nachteil?

Grüße

Attila
 
gerd_

gerd_

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Hi
Wenn man in Italien ein Fahrzeug verkauft muss man zum Notar ("Fahrzeugbrief") kosten um die 500EUR. Wenn man die Karre für 500 EUR verkauft, verdoppelt sich der Wert!.
Das Einzige was ich an den Verwaltungsgebühren kritisiere ist, dass niemand dafür belobigt wird wenn er irgendetwas tut um sie niedriger zu halten. Im Gegenteil: Beschäftigt die Zulassungsstelle 1 Person die im Jahr 100 "Vorgänge zu bearbeiten hat, kostet der "Vorgang" grob gesagt 2 Hunderstel des Gehaltes (das zweite Hundertstel ist für den Vorgesetzten). Schafft die Person 200 Vorgänge kostet's eben 1,5 Hundertstel :D. Packt sie's nicht mehr ab 201 Vorgängen, kommt ein weiterer Mitarbeiter dazu. Den Dreisatz könnt ihr jetzt selber rechnen :D, aber das Ergebnis wird falsch sein! Der Vorgesetzte hat jetzt mehr Mitarbeiter und kommt in eine höhere Besoldungsklasse! Welcher Anreiz besteht also Verwaltungsaufwände durch Rationalisierung zu optimieren? Da werden Gebühren nicht erhöht sondern lediglich angepasst!
Klar die Logik?:cool:
Noch mehr staubt allerdings die Schildermafia ab. Bei uns gesponsort von der Zulassungsstelle. Diese beharrt, als Einzige im weiten Umkreis, auf Schildern mit Näpfen weil Klebeplaketten (TÜV, ASU etc ) unsicher seien. Was an dem bisschen beschichteten AL-Blech derart teuer ist konnte ich mit technischem Sachverstand noch nicht ergründen. Schilda lässt grüssen.
gerd
 
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