Auch das Thema von wegen unterrepräsentiert in den Talkshows.
Was da, wenn eingeladen, für ein Bullshit kommt

Habe da noch keine Diskussion gesehen, in der die wirklich mal punkten konnten.
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Aber zum Glück haben die nicht allzu viel helle Lichter, sonst wären sie mit ihrer Agenda schon um
einiges weiter.
Stimmt.
Das ist der Punkt. Viel sehen und wissen das, denoch seit gestern wieder stärkste Partei. Sie profitiert von der wachsenden Unzufriedenheit der Bürger mit der etablierten Politik, den Parteien die das alles verantworten und festigt ihre Position als stärkste Kraft in den Umfragen. Sind die Bürgern nun alles Rechte, fühlen sie sich als Rechte, auch wenn sie bei jeder Gelegenheit von den "wahrhaften einzigen Demokraten" und den Medien in die rechte Ecke gestellt werden.
Dabei zeigen Studien das Vordringen der AfD in neue Schichten außerhalb ihrer rechtsradikalen Kernwählerschaft mit einem Zuwachs von über 72 %. Rund 60 Prozent wählten 2021 CDU/CSU, SPD und FDP, wobei die FDP an der Spitze steht: Knapp 22 Prozent derer, die sich 2025 neu für die AfD entschieden haben, hatten zuvor FDP gewählt. Knapp 21 Prozent der Neuwähler hatten 2021 ihre Stimme der Union gegeben, gut 18 Prozent der SPD. Auch von zuvor Nichtwählenden konnte die AfD hinzugewinnen – 15 Prozent der AfD-Neuwählenden sind 2021 nicht zur Wahl gegangen. Niedrige einstellige Anteile entfallen auf Linke und Grüne.
Die Migration und Sicherheit bleibt das Thema Nummer eins, direkt vor dem Thema Bürgergeld, wie die Studien zeigen. Wenig Mitgefühl und Unterstützungsbereitschaft äußern AfD-Wählende auch gegenüber Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind – wobei die Solidarität mit Geflüchteten aus der Ukraine auch bei Wähler anderer Parteien deutlich nachgelassen hat. „Explizit kein Mitgefühl“ äußerten zuletzt 32 Prozent der AfD-Wählenden und jetzt schon 24 Prozent derer, die anderen Parteien als AfD und BSW ihre Stimme gaben.
Wohlgemerkt das unter den Personen die aktuell bei der AFD präsent sind. Wenn jetzt dann irgendwann in naher Zukunft mal ein stabiler schlauer Kopf in die Führungseben kommt, mit sauberem Leumund und rhetrorisch stark (der dann natürlich noch stärker, weil noch bedrohlicher für die Macht der anderen Parteien die die Unzufriedenheiten zu verantworten haben, in die rechte Ecke verordnet wird), was passiert wohl dann?
Die aktuellen Umfragewerte sprechen eine deutliche Sprache: Das Vertrauen in die schwarz-rote Bundesregierung schwindet rapide. Während die Probleme im Land wachsen, scheinen die Antworten aus dem Kanzleramt die Bürger nicht mehr zu erreichen. Auf die Frage, ob sie mit der Arbeit von Friedrich Merz zufrieden seien, antworteten lediglich 23 Prozent der Befragten mit Ja.
Erschreckende 67 Prozent zeigten sich unzufrieden – ein Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Erhebung. Die Bürger erwarten offenbar mehr als Ankündigungen und Koalitions -verhandlungen, sie wollen spürbare Veränderungen in ihrem Alltag sehen und nicht wie CDU Chef Merz am Nasenring von Kanzler Klingbeil durch die Manege gezogen wird.
Beispiel: Zwar steigt das Kindergeld auf 259 Euro und die Pendlerpauschale auf 38 Cent pro Kilometer, doch gleichzeitig belasten ein teureres Deutschlandticket (63 Euro) und (versprochen sinkende) steigende Krankenkassenbeiträge die Geldbeutel.
Das Misstrauen beschränkt sich nicht nur auf den Kanzler. Die gesamte Bundesregierung muss fast wöchentlich einen Vertrauensverlust hinnehmen. Ende Januar gaben noch 25 Prozent der Befragten an, mit der Regierungsarbeit zufrieden zu sein. Dieser Wert ist nun auf magere 22 Prozent gesunken. Mehr als zwei Drittel der Deutschen – genau 68 Prozent – sind mit der Arbeit der Großen Koalition unzufrieden.
Dabei scheint es doch so einfach, wer die Interessen der Menschen – Sicherheit, Stabilität und Ordnung – ignoriert, darf sich über das Erstarken der AfD nicht wundern. Die kommenden Monate (Landtagswahlen) sind entscheidend: Schafft die Koalition die politische Kehrtwende, oder markiert dieser Umfrage-Absturz den Beginn einer dauerhaften politischen Zeitenwende in Deutschland.