Benno
Themenstarter
Eine gute Idee, sehr eindrucksvoll visualisiert, aber noch nicht umgesetzt. Schaut selbst:





Wenn das ganze so umgesetzt werden sollte, wie es im Film gezeigt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass das keinen Eindruck machen würde. Wer in dem Bereich noch posen oder rasen würde, hätte die kollektive Mißachtung aller anderen (nicht nur) Motorradfahrer verdient.Die Hoffnungen von Kollege Westermann, dass sich das auf das Fahrverhalten dort auswirkt, teile ich leider nicht, dazu kenne ich unseren Schwarzwald lange genug. (...) Die Leute, die dort das Knieschleifen üben, interessieren sich einen Feuchten für Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Überholverbote.

Moin!
Der Film ist natürlich entsprechend gemacht worden (z. B. die Musik), aber auch sehr gut, daher auch für mich defenitiv ein Gänsehautmoment.
Ich finde die Idee sehr gut und es käme aus meiner Sicht tatsächlich auf einen Versuch an, damit eine Verbesserung der Situation zu erreichen, ohne Verbote o. ä. aussprechen zu müssen. Wenn es klappt, wäre es ggf. eine gute Vorlage für andere Strecken, muss ja nicht jedesmal so monumental sein.
Wenn das ganze so umgesetzt werden sollte, wie es im Film gezeigt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass das keinen Eindruck machen würde. Wer in dem Bereich noch posen oder rasen würde, hätte die kollektive Mißachtung aller anderen (nicht nur) Motorradfahrer verdient.

Posen bedingt ja die Anwesenheit anderer. Ich selbst fahre am liebsten "Harakiri" wenn die Straßen frei sind und ich alleine bin. In der Gruppe nehme ich mich zurück, und auch wenn am Rand andere Fahrer oder andere Personen stehen.Wenn das ganze so umgesetzt werden sollte, wie es im Film gezeigt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass das keinen Eindruck machen würde. Wer in dem Bereich noch posen oder rasen würde, hätte die kollektive Mißachtung aller anderen (nicht nur) Motorradfahrer verdient.

Da steht ein Denkmal für tote Motorradfahrer. Ein feiner Unterschied.Versteh ich das falsch oder seh ich da ein „Denkmal“ für Raser?

Das was du da beschreibst oder vielleicht sogar beschönigst hat nicht in geringsten etwas damit zu tun, was auf der B500 abgeht. Es geht nicht darum, das wir Motorradfahrer ein generell höheres Unfall oder Verletzungsrisiko haben oder auch mal etwas schneller fahren sondern es geht um eine kleine Gruppe von Motorradfahrern, die sich auf Teufel komm raus ihren speziellen Kick auf diesem Streckenabschnitt holen und mit Vorsatz das Leben anderer mit aufs Spiel setzen.Posen bedingt ja die Anwesenheit anderer. Ich selbst fahre am liebsten "Harakiri" wenn die Straßen frei sind und ich alleine bin. In der Gruppe nehme ich mich zurück, und auch wenn am Rand andere Fahrer oder andere Personen stehen.
Zum Thema Rasen: Wann beginnt selbiges? Und - wie oft endet es tödlich?
Ich denke hier wird viel Show gemacht, das Gros der Verkehrstoten sind Hilde und Franz im Golf, umgemähte Radfahrer und Fußgänger und auch "abgeschossene" Motorradfahrer. Die laufen aber unter dem Radar weil "ist halt so" und sind nicht so werbewirksam.
Klar - jeder Fall ist an sich betrachtet tragisch, aber rein statistisch liegen wir mit unserem Hobby im Bereich des erhöhten Risikos, nicht der Selbstmörder.
Kaum jemand hier fährt nach dem Buchstaben des Gesetzes, die Frage ist im Endeffekt ob man seine Grenze kennt oder nicht, bzw. Straßenverhältnisse und ähnliches nicht richtig eingeschätzt hat, kurz abgelenkt war, was auch immer.
Mglw. bin ich wenig feinfühlig, aber jeder, der sich so eine Maschine kauft und entsprechend einsetzt, kennt das Risiko. Ebenso wie der Skifahrer der im "freien Fall" unterwegs ist, der Fallschirmspringer, Taucher, Sportflieger oder wer auch immer.
Mein Gedanke wenn ich die großen Schilder, z.B. im Taunus, sehe mit "Achtung! Langsam! Unfallstrecke!"?
"Das ist bestimmt eine tolle Strecke!"
Man muss eben die Grenzen kennen und für sich entscheiden ob man das Risiko in Kauf nehmen will oder nicht. Irgendwelche Marketingaktionen helfen dabei nicht wirklich, die hat man nach drei Kurven wieder verdrängt und sie sind aufgrund ihrer Ausprägung eher geeignet die Motorradfahrer zu stigmatisieren.

Da steht gar nichts.Da steht ein Denkmal für tote Motorradfahrer. Ein feiner Unterschied.


Ich denke, es ist mehr bzw. es soll mehr sein.Da steht ein Denkmal für tote Motorradfahrer. Ein feiner Unterschied.



Nochmal:Ich denke, es ist mehr.
Es ist auch ein Mahnmal für die lebenden Motorradfahrer.
Ob es was bringt?
Ich bin da eher pessimistisch...

Wenn das so lese, wird mir richtig schlechtKaum jemand hier fährt nach dem Buchstaben des Gesetzes, die Frage ist im Endeffekt ob man seine Grenze kennt oder nicht, bzw. Straßenverhältnisse und ähnliches nicht richtig eingeschätzt hat, kurz abgelenkt war, was auch immer.
. Auch ich habe eine Zeit beim Rettungsdienst verbracht und durfte solche Leute aus der einen oder anderen "Show-Kurve" bergen. Wenn viel mehr Leute das Gehirn zusammen mit der Zündung eingeschaltet lassen würden, bräuchte es solche Filme gar nicht. Und wer glaubt, immer alles richtig einschätzen zu können, ist auf dem Holzweg. Fakt und Lebenserfahrung...Das finde ich auch und sollte zum Nachdenken anregenEine gute Idee, sehr eindrucksvoll visualisiert, aber noch nicht umgesetzt. Schaut selbst:
