Tempolimit

Diskutiere Tempolimit im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Es gibt nicht nur schwarz-weiss, ob ich nun mit einem Kompaktauto 110 fahre bei 5 Liter Verbrauch oder mit einem V8 mit 265 auf der linken Spur 30...
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FF-GS

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Es gibt nicht nur schwarz-weiss, ob ich nun mit einem Kompaktauto 110 fahre bei 5 Liter Verbrauch oder mit einem V8 mit 265 auf der linken Spur 30 Liter und mehr, da ist sowohl vom verantwortlichen Umgang als auch vom Umwrltbewusssein her ein Riesenunterschied.
 
Intermezzo

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Bei der ganzen Diskussion habe ich immer den Eindruck, das es eine breite Schicht an Personen gibt, die aus Vergnügen auf die Autobahn fahren, nur um zu rasen, so wie andere zum joggen gehen.

In der Realität sind das aber Menschen, die beruflich zu Terminen hetzen, nur wer das im wahrsten Sinne des Wortes selbst "erfahren" hat, weiß, dass manchmal jede Minute zählt, wenn man auf dem Heimweg ist.

Am Dienstag bin ich mit viel Zeit auf der A2 unterwegs gewesen, entspannt mit Tempomat nur auf der rechten und der mittleren Spur. Das geht, die, die schneller unterwegs waren, haben mich nicht gestört, die dritte Spur habe ich gemieden. Niemand hat gedrängelt, keine Lichthupe.
Eigentlich verstehe ich die ganze Diskussion nicht.
Als beratender Ing. nehme ich selbstverständlich auch Kundentermine war. Auch mit dem KFZ. Und ja auch ich habe vor vielen Jahren das Gaspedal durchgetreten, um möglichst schnell nachhause zu kommen, aber auch weil es einfach Spaß gemacht hat. Mittlerweile nicht mehr, da mir diese Fahrerei einfach zu stressig geworden ist und weil ich eingesehen habe, daß der Zeitgewinn in keinem Verhältnis zum Aufwand und zum Risiko steht. Und weil ich mittlerweile mit 64 vieles gelassener sehe und mich auch von Kunden nicht mehr hetzen lasse. Jeder meiner Kunden erwartet, daß ich für ihn genügend Zeit mitbringe, umgekehrt erwarte ich, daß man mir auch die Zeit gibt, die ich für mich brauche. Das funktioniert, man muß das nur sagen können. In der Blüte seines Lebens und mit Blick auf seinen tatsächlichen oder auch vermeintlichen Karriereplan ist das zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach. Etwas zurückschrauben geht, genauso wie man i. d. R. nicht rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar sein muß. Außer man hält sich für besonders wichtig.

Grüße Thomas
 
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FF-GS

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Wie sieht es denn aus, wenn der Kompaktwagen mit 250km/h und 20l Verbrauch auf der linken Spur unterwegs ist und der V8 mit 110km/h und 7,5l Verbrauch?

Frage für einen Freund ...
Genauso hirnlos und rücksichtslos. Etwas weniger protzig!
 
fralind

fralind

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Ich sacha, das Alter ...............

Da werden alle weich und milde (und langsam-er)
 
sampleman

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Der Luftwiderstand steigt zum Quadrat mit der gefahrenen Geschwindigkeit.
In der Regel macht sich das bei Autobahngeschwindigkeiten über ca. 80Km/h bemerkbar.
Somit ist die Konstantfahrt immer sparsamer als die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit mit ständigem Geschwindigkeitswechsel.
Kommt ein bisschen aufs Auto an. Bei meinem Hybrid verbrauche ich in der Stadt dank dauendem Rekuperieren beim Abbremsen und der vielen Phasen 4,5 Liter auf 100, bei konstant 130 sind es eher sechs. Als der Toyota Prius rauskam, hat sich "Hypermiling" als Hobby entwickelt = Fahren mit so wenig Spritverbrauch wie möglich. Da haben die Freaks dann das Auto mit genau definierbarem Leistungseinsatz auf 90 beschleunigt und dann bei Verbrauch null wieder bis auf 50 auslaufen lassen, und dann wieder von vorn. Sowas macht die Leute hinter dir natürlich zu Axtmördern, aber es macht ganz irre Verbräuche möglich.

Bei E-Autos gibt es bereits Fahrzeuge, die anhand von Abstandradar checken, ob vor ihnen was ist, und dann entscheiden sie je nach Verkehrslage, ob das Auto beim Gaswegnehmen die Motorbremse reinhaut oder die Trägheit zum Rollen nutzt. Kurz: Die Betriebsart "Konstantfahrt bei optimaler Drehzahl" ist vor allem für Verbrenner relevant.
 
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Bazinga

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So lange das Perpetuum Mobile noch nicht erfunden wurde, ist Konstantfahrt immer sparsamer als alles andere.
Vorausgesetzt die Strecke ist gleich und die am Ende erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit ist gleich.
 
sampleman

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Ein Tempolimit würde sowohl den Spritverbrauch als auch die dabei emittierten Abgase senken, als auch die höheren Geschwindigkeiten u. U. einhergehenden Unfallfolgen reduzieren. Ich denke das ist unstrittig. Ersteres läßt sich physikalisch relativ einfach beweisen, letzteres ist naheliegend. So gesehen müsste jeder vernünftig denkende Mensch eigentlich für das Tempolimit sein, zumal es weltweit auch nichts ungewöhnliches ist.
Ehrlich gesagt habe ich auch immer gedacht, dass ein Tempolimit sich allein aus der CO2-Einsparung ergibt, und auch daraus, dass bei der WLTP-Verbrauchsmessfahrt - die ja auch zur Berechnung des CO2-Ausstoßes herangezogen wird - Geschwindigkeiten über 130 nicht vorkommen. So gesehen, werden Kfz bei Tempi über 130 quasi außerhalb ihrer Normspezifikationen betrieben. Ich dachte, daraus müsse sich ein Tempolimit mehr oder weniger zwingend von allein ergeben. Allerdings las ich neulich, dass ein Tempolimit von 130 den Gesamt-CO2-Ausstoß des AB-Verkehrs nur um wenige Prozent senken würde, nicht der Rede wert. Meine Vermutung: Der Großteil des CO2-Ausstoßes auf Autobahnen wird vom gewerblichen Güterverkehr verursacht, und der wäre von einem Tempolimit nicht betroffen.

Ähnlich ist das mit den Unfällen. In Deutschland sind 2019 (2020 zählt nicht wg. Corona) 3046 Menschen im Straßenverkehr umgekommen, so wenige wie noch nie in den letzten 50 Jahren. Die Autobahnen sind daran zu 11 Prozent beteiligt, macht 335 Tote. Wie viele von denen sind wohl auf AB-Abschnitten ohne TL umgekommen, und wie viele würden noch leben, wenn in ihrem speziellen Fall die Unfallbeteiligten nicht schneller als 130 gefahren wären? Da bist du dann ruckzuck bei einem "Einsparpotenzial" von 10 bis 15 Menschen pro Jahr, und dann rauscht ein Flixbus in einen Laster, 25 Leute sind tot und die Zahlen steigen trotz Tempolimit - und du bist dann der Verkehrsminister, den Maybritt Illner dann im ZDF grillt.

Gemessen an der enormen Verkehrsdichte in Deutschland sind unsere Autobahnen sehr sichere Straßen, da sehen haufenweise Länder mit Tempolimit weit schlechter aus.

Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb der Kampf um das Tempolimit mit so viel ideologischer Härte geführt wird. Die sachlichen Argumente sind nicht so stark, wie man meinen möchte.
 
sampleman

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So lange das Perpetuum Mobile noch nicht erfunden wurde, ist Konstantfahrt immer sparsamer als alles andere.
Vorausgesetzt die Strecke ist gleich und die am Ende erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit ist gleich.
Ja, denn was Bazinga nicht kennt, dat frett he nich...
 
hydrantenfritz

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Kommt ein bisschen aufs Auto an. Bei meinem Hybrid verbrauche ich in der Stadt dank dauendem Rekuperieren beim Abbremsen und der vielen Phasen 4,5 Liter auf 100, bei konstant 130 sind es eher sechs. Als der Toyota Prius rauskam, hat sich "Hypermiling" als Hobby entwickelt = Fahren mit so wenig Spritverbrauch wie möglich. Da haben die Freaks dann das Auto mit genau definierbarem Leistungseinsatz auf 90 beschleunigt und dann bei Verbrauch null wieder bis auf 50 auslaufen lassen, und dann wieder von vorn. Sowas macht die Leute hinter dir natürlich zu Axtmördern, aber es macht ganz irre Verbräuche möglich.
Sampleman..
Versteh ich dich richtig...beschleunigen um dann mit rekuperieren Energie gewinnen...?
Das funktioniert nicht..... :gruebel:
 
bswoolf

bswoolf

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Viele, nur keine GS
Alle die hier einen auf Umwelt machen, sollten erst mal ihr Moped verschrotten statt zum Vergnügen die Umwelt zu verpesten. Ach ne, hatte ich fast übersehen. Das machen nur die bösen rücksichtslosen viel zu schnellen Autofahrer :rocker: :yeahh:
Das ist doch Whataboutism. Und umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn ich mich schon mit dem Mopped austobe, kann ich ja eventuell vielleicht mich auf anderen Gebieten etwas zurückhalten.
Genau das nervt mich ja an den Ultraökos, man gibt ihnen den kleinen Finger und sie nehmen die ganze Hand. Es wird einfach drauflosgefordert. Da berichtet man z.B. schon auf Flugreisen, dann Krähen sie, Du sollst auch kein Moppedfahren. Es reicht nicht, Verbrenner aus der Stadt zu verbannen, mit einem E-Auto brauchst Du denen auch nicht mehr kommen. Sie wollen ja die Fläche.

Und genau damit argumentieren sie genauso wie Du. Eine Differenzierung ist nicht drin.
 
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der_brauni

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Gemessen an der enormen Verkehrsdichte in Deutschland sind unsere Autobahnen sehr sichere Straßen, da sehen haufenweise Länder mit Tempolimit weit schlechter aus.
Man darf dabei nicht vergessen, dass deutsche Autobahnen aufgrund von Trassierung, Fahrbahnbreite, Oberflächenbeschaffenheit und Ausstattung für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind als Autobahnen im Ausland.
Und dadurch natürlich auch sicherer sind.

Gruß Thomas
 
Intermezzo

Intermezzo

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Ehrlich gesagt habe ich auch immer gedacht, dass ein Tempolimit sich allein aus der CO2-Einsparung ergibt, und auch daraus, dass bei der WLTP-Verbrauchsmessfahrt - die ja auch zur Berechnung des CO2-Ausstoßes herangezogen wird - Geschwindigkeiten über 130 nicht vorkommen. So gesehen, werden Kfz bei Tempi über 130 quasi außerhalb ihrer Normspezifikationen betrieben. Ich dachte, daraus müsse sich ein Tempolimit mehr oder weniger zwingend von allein ergeben. Allerdings las ich neulich, dass ein Tempolimit von 130 den Gesamt-CO2-Ausstoß des AB-Verkehrs nur um wenige Prozent senken würde, nicht der Rede wert. Meine Vermutung: Der Großteil des CO2-Ausstoßes auf Autobahnen wird vom gewerblichen Güterverkehr verursacht, und der wäre von einem Tempolimit nicht betroffen.

Ähnlich ist das mit den Unfällen. In Deutschland sind 2019 (2020 zählt nicht wg. Corona) 3046 Menschen im Straßenverkehr umgekommen, so wenige wie noch nie in den letzten 50 Jahren. Die Autobahnen sind daran zu 11 Prozent beteiligt, macht 335 Tote. Wie viele von denen sind wohl auf AB-Abschnitten ohne TL umgekommen, und wie viele würden noch leben, wenn in ihrem speziellen Fall die Unfallbeteiligten nicht schneller als 130 gefahren wären? Da bist du dann ruckzuck bei einem "Einsparpotenzial" von 10 bis 15 Menschen pro Jahr, und dann rauscht ein Flixbus in einen Laster, 25 Leute sind tot und die Zahlen steigen trotz Tempolimit - und du bist dann der Verkehrsminister, den Maybritt Illner dann im ZDF grillt.

Gemessen an der enormen Verkehrsdichte in Deutschland sind unsere Autobahnen sehr sichere Straßen, da sehen haufenweise Länder mit Tempolimit weit schlechter aus.

Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb der Kampf um das Tempolimit mit so viel ideologischer Härte geführt wird. Die sachlichen Argumente sind nicht so stark, wie man meinen möchte.
Wenn wir anfangen über Absolutzahlen oder auch Prozentzalen zu sprechen, dann erbrügen sich auch Überlegungen zu Maßnahmen in Deutschland allgemein. Unser weltweiter Pro-Kopf-Anteil an CO2 beträgt ca. 2 %. Die USA, Indien und China haben zusammen einen Anteil von mehr als 50 %, wovon hier die USA einsamer Spitzenreiter ist. Anders ausgedrückt, wenn wir mit riesigen Anstrengungen auf Null kommen, ändert das nur 2 % am Weltgeschehen. Mit dieser Argumentation könnten wir es auch lassen.

Bei dem Tempolimit sieht es halt etwas anders aus. Es kostet nix, es kostet keine Arbeitsplätze, es erzeugt keinen zusätzlichen Verbrauch oder CO2 und es bedeutet nach meiner Einschätzumg keine großen Einschränkungen. Und das immer wieder zu hörende Argument mit der Zeiteinsparung, gerade was Dienstreisen anbelangt, ist auch mehr als zweifelhaft. Morgens hin ist oft Stau oder stockender Verkehr, abends zurück genauso. Weil das die typischen Reisezeiten Dienstreisender für Tagesbesprechungen sind halt genau in diesen Bereichen. Ich praktiziere es regelmäßig und es geht mir zusehend auf den Sack.

Und wenn bei all diesem Verkehr noch welche dabei sind die hetzen müssen um Termine nicht zu verpassen, dann vereinfacht das die Situation auch nicht gerade. Eine Lösung dagegen wäre weniger Termine an einem Tag und etwas mehr Zeit inkl. Reserven einplanen. Wie gesagt, das ist keine Theorie, ich praktiziere es genau so. Und ich komme meist pünktlich an. Vielleicht auch etwas später nachhause. Aber da habe ich dann auch keine Termine mehr, die ich mir privat auch noch aufdrücken würde.

Grüße Thomas
 
Ralsch

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Sampleman..
Versteh ich dich richtig...beschleunigen um dann mit rekuperieren Energie gewinnen...?
Das funktioniert nicht..... :gruebel:
Doch, bei technisch vollkommen Ahnungslosen funktioniert das….
Möglicherweise den Text vom Samplemann noch einmal lesen?
Absatz 1 - Prius, ergo Verbrenner (damals), und entsprechend ohne Rekuperation
Absatz 2 - Fahrzeug mit E-Antrieb (BEV, HEV, PHEV) und Rekuperation.

Also gänzlich unterschiedliche Themen, aber jetzt nicht so arg schwierig zu verstehen.

Zum Kombinieren von optimaler Beschleunigung im Bereich bester Verbrauch / Leistung und anschließendem "absegeln" der Geschwindigkeit: Auch das ist relativ einfach nachvollziehbar und hat nix mit einem Perpetuum Mobile zu tun - wie auch immer man auf diese krude Idee kommen mag.
Es ist einfach eine Möglichkeit, einen V-Motor im optimalen Bereich zu betreiben (Beschleunigen) und dann in der Abschaltung mit 0-Verbrauch die Energie in Strecke umzusetzen. Das ganze bis max. 90 wg. Luftwiderstand.
Physikalisch trivial zu erklären, insbesondere wenn man weiß dass V-Motoren im Gegensatz zu E-Motoren nichtlineare Wirkungsgrade haben. Im Ergebnis besser als den Motor dauerhaft in einem ineffizienten Bereich zu betreiben.

Aber einfach nur inhaltslos rumätzen ist natürlich sehr viel leichter....
 
Capricorn

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So lange das Perpetuum Mobile noch nicht erfunden wurde, ist Konstantfahrt immer sparsamer als alles andere.
Vorausgesetzt die Strecke ist gleich und die am Ende erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit ist gleich.
Nein, ich verrate niemandem wie mein Perpetuum Mobile funktioniert.
 
hydrantenfritz

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Möglicherweise den Text vom Samplemann noch einmal lesen?
Absatz 1 - Prius, ergo Verbrenner (damals), und entsprechend ohne Rekuperation
Absatz 2 - Fahrzeug mit E-Antrieb (BEV, HEV, PHEV) und Rekuperation.

Also gänzlich unterschiedliche Themen, aber jetzt nicht so arg schwierig zu verstehen.

Zum Kombinieren von optimaler Beschleunigung im Bereich bester Verbrauch / Leistung und anschließendem "absegeln" der Geschwindigkeit: Auch das ist relativ einfach nachvollziehbar und hat nix mit einem Perpetuum Mobile zu tun - wie auch immer man auf diese krude Idee kommen mag.
Es ist einfach eine Möglichkeit, einen V-Motor im optimalen Bereich zu betreiben (Beschleunigen) und dann in der Abschaltung mit 0-Verbrauch die Energie in Strecke umzusetzen. Das ganze bis max. 90 wg. Luftwiderstand.
Physikalisch trivial zu erklären, insbesondere wenn man weiß dass V-Motoren im Gegensatz zu E-Motoren nichtlineare Wirkungsgrade haben. Im Ergebnis besser als den Motor dauerhaft in einem ineffizienten Bereich zu betreiben.

Aber einfach nur inhaltslos rumätzen ist natürlich sehr viel leichter....
Verbrenner haben immer einen schlechteren Wirkungsgrad..!!
Die Leistungsbilanz wird immer im Minus sein....
Mit rekuperieren kannst nie das Minus des Verbrenners aufholen....

Und da es sich um ein normales Gespräch handelt, bitte ich Dich, auch so zu Antworten...

PS: Auch einen E-Antrieb kannst vielleicht 5x voll beschleunigen, nach 5x 800m wird Dir vielleicht noch 50% der versprochenen 300km übrigbleiben..rekuperieren hin oder her...rekuperieren heist immer Verlust...
( Wärme..Bremswirkung usw.)
 
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