Ich würde da gar nicht lang rum machen.
Einfach feststellen wie viel die Fahrzeuge altersspezifisch an imaginären Wert verloren haben und diese Summe zum Stichtag Urteil sollte VW jedem Besitzer bezahlen. Völlig unabhängig davon ob er das Auto verkaufen oder weiterfahren will.
Beispiel:
Golf Diesel 2 Jahre alt, 30.000 Km gelaufen.
Gebrauchtwert vor dem Dieselskandal 17.500€.
Gebrauchtwert nach dem Dieselskandal 13.000€.
Besitzer erhält 4500€.
Ganz einfach. VW prahlt ständig mit den tollen Gewinnzahlen, also können sie sich sowas sicher locker leisten.
Ausserdem sollte es richtig weh tun.
Andere gehen für so was jahrelang in den Knast.
Lasst sie bluten.
sind unsinnig. Es ist eben nicht einfach, festzustellen, ob jemand einen tatsächlichen Schaden erlitten hat und ggf. in welcher Höhe. Ein Besitzer eines betroffenen Dieselfahrzeugs hat doch möglicherweise erst einen Schaden, wenn er das Fahrzeug verkaufen möchte und den ursprünglich gedachten Preis aufgrund des Dieselskandals nicht mehr erzielen kann. Fährt er das Kfz, bis es auseinanderfällt, hat er doch keinen Schaden erlitten. Und zweitens die Argumentation von VW, dass Wertverluste bei Dieseln nicht durch das Schummeln von VW verursacht wurden, sondern durch die anschließende überzogene Hexenjagd auf den Diesel. Damit kann sich das Gericht gründlich beschäftigen und anschließend urteilen . Und dann wird es eben weitergehen bis zum BGH. Das ist gar nichts einfach dran und die Verantwortlichen von VW würden sich strafbar machen, wenn sie einfach so Milliarden EURO an Besitzer ausschütteten, ohne das es dafür einen rechtlichen Grund gibt oder, ich vermute, der Aufsichtsrat das bestimmt.