Starten wir einfach mal mit dem Thema Kobald aus dem Kongo, aus Minen, die überwiegend von Kinderarbeit profitieren
"Nach Zahlen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe kommen nämlich bereits rund 80 Prozent des Kongolesischen Kobalterzes aus den industriellen Minen internationaler Konzerne, bei denen man davon ausgehen muss, dass Kinderarbeit keine Rolle spielt."
Quelle:
Rohstoffe für E-Auto Akku: So kritisch ist die Förderung wirklich
Dann wäre das auch sehr schöne Thema Lithium aus Südamerika. Alles auf Kosten von Trinkwasser und Landverdrängung der lokalen Bauern.
"sind es australische Minen, die die Förderung in den letzten Jahren sehr stark erhöht haben, und die mit den kurzen Transportwegen zu den chinesischen Häfen einen großen Wettbewerbsvorteil genießen." (Gleiche Quelle wie oben)
"Nach gängigen Berechnungsmethoden werden für die Kapazität von 64 Kilowattstunden – also eines typischen Elektroautos – 3.840 Liter Wasser verdunstet. Fichtner hat ausgerechnet: Das entspreche dem Wasserverbrauch bei der Produktion von 250 Gramm Rindfleisch, zehn Avocados oder einer halben Jeans."
(
Alternative Fakten - Schluss damit: Die Wahrheit über Lithium und Kobalt)
Und dazu:
"So glauben die Autoren [einer von Umweltverbänden beauftragen Studie], dass der Bedarf an Lithium dafür von 2020 bis 2030 um 50 Prozent fällt (..). Das längst als problematisch identifizierte Kobalt soll gar um 75 Prozent weniger Verwendung finden."
Quelle:
Märchen der Elektromobilität: Es war einmal…das schmutzige Geschäft mit den Rohstoffen!
Spontane Google-Suche im Zug. Wahrscheinlich gibt es noch diverse abweichende Aussagen, die Wahrheit wird irgendwo in dazwischen liegen, aber offensichtlich nicht so düster, wie Du sie darstellst.
Und: Es geht ja nicht drum, eine gute Technik durch eine schlechtere zu ersetzen, nur weil da ein paar Spinner Lust zu haben. Sondern es gibt einen akuten Handlungsbedarf, damit unsere nachfolgenden Generationen zumindest eine Chance haben, unseren runtergerockten Planeten wieder aufzupeppeln. Diesen Handlungsbedarf bestreiten ja nicht mal die Parteien, die derzeit munter runterrocken. Und für diesen Handlungsbedarf kann man eben eine nachweislich klimaschädliche Technik gegen bessere(!) austauschen.
Noch mehr Windkraft wird sich nur schwer durchsetzen lassen
Mit der derzeitigen Politik des Windkraft-verbieten-und-Kohlekraftwerke-bauen nein, da gebe ich dir Recht.
Dürfte für starke soziale Verwerfungen sorgen. Einfach nicht in der Praxis umsetzbar, bzw. nicht sozialkompatibel.
Wunschdenken: Es wäre Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass das sozialkompatibel umgesetzt wird.