Gesundheitsministerin kündigt Einsparungen in Milliardenhöhe an
Um Geld zu sparen, plant die Bundesgesundheitsministerin weitreichende Einschnitte. Auf diese Weise sollen die Sparvorgaben der Koalition umgesetzt werden.
Mit Kürzungen an zahlreichen Stellen des Gesundheitssystems will
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (
CDU) die jüngsten Sparvorgaben der Koalition umsetzen. Um diese zu erfüllen, will die CDU-Politikerin zahlreiche Leistungen streichen. Allein im nächsten Jahr sollen im Gesundheitswesen rund 20 Milliarden Euro eingespart werden.
Warken schlug unter anderem vor, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern von 2028 an einzuschränken. Zudem sollen Ärzte für Leistungen wie offene Sprechstunden oder der Erstbefüllung und Aktualisierung von Patientenakten weniger Geld erhalten. Weil dies aber nicht reiche, um die Lücke von 15 Milliarden Euro zu schließen, kündigte die Ministerin Einschnitte für Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser, Pharmahersteller, Apotheken, Krankenkassen sowie Versicherte und Arbeitgeber an. Ohne Reformen würde die Lücke bis 2030 ansonsten auf rund 40 Milliarden Euro anwachsen, sagte Warken.