Danke der Nachfrage. Ich fühle mich gut und damals fühlte ich mich auch besser. Nicht besser in dem Sinne „besser als andere“ sondern besser in Form der Steigerung von gut.
Ich hatte es hier schon mal irgendwo geschrieben: Mir ging es ums spontane Helfen. Wir haben die Flüchtlinge mit nach Deutschland genommen, entweder zu Verwandten/Bekannten, die hier leben oder auch mit zu jemandem aus unserer Gruppe, der sie privat bei sich oder Freunden unterbringen konnte. Bei mir persönlich lebte zuerst für ca. 3 Monate eine junge Frau mit zwei Kindern, danach für kürzere Zeit ein recht altes Ehepaar. Ebenso konnte meine Heimatstadt einige Unterkünfte zur Verfügung stellen. In 2 Fällen haben wir 2 Familien auf eigenen Wunsch in ein „Auffanglager“ nach Bochum gefahren, einmal haben wir eine Hochschwangere inkl kleinem Kind und ihrem Auto vom Starnberger See (da war sie irgendwie gelandet) zum Niederrhein gebracht, da hier die beiden Schwestern mit ihren Kindern angekommen und eine größere, private Wohnung nutzen konnten.
Wir haben uns um die Flüchtlinge, die wir in unsere Gegend gebracht hatten, auch weiterhin gekümmert (Wohnungs- und Arbeitssuche, Behördengänge etc.), auch habe ich heute noch Kontakt zu einigen Menschen, die wir seinerzeit geholt haben.
Ich schreibe das nicht so detailliert um anzugeben, sondern schildere das einfach so, wie es war oder ist. Ich muss natürlich auch sagen, dass ich ja als Rentner Zeit hatte/habe, mich z. B. darum zu kümmern.