Auch schon bei den alten R1100GS und späteren R1200GS war die Serienstreuung teils astronomisch und nicht immer nachvollziehbar :
- Leistung (bei den 11ern gab es wohl alles zwischen 78PS bis hin zu über 90PS)
- Ölverbrauch (von 1l/1000km bis hin zu 0,5l und weniger auf 10000km)
- Konstantfahruckeln (gar nicht bis heftig, auch gefühlt abhängig, was man vorher gewohnt war)
- Motorlauf (seidig vs rauh bis extrem rauh)
"Klappernde oder klingelnde Ventile R12G/S"
Ja:
Die heutigen Abgasnormen können eine Veränderung bewirkt haben, aber andere Einflüsse sind m.E. erfahrungsgemäß viel größer.
Grundsätzlich muss man sich folgendes vor "Ohren führen":
- Die Distanz zwischen den Zylinderköpfen der R12G/S und dem Fahrerkopf wird durch keinerlei nenneswerten Verkleidungsschnickschnack getrennt.
- Der Schall kann sich erheblich freier ausbreiten, als bei den "moderneren verplastkten GS-Modellen" !
- Die "ölgekühlten 1200er-Motoren" geben grundsätzlich mehr mechanische Geräusche ab, als alle wassergekühlten Modelle.
Hört sich komisch an, ist aber so.
Ganz banal und stark vereinfacht gesagt:
Was man nicht sehen kann, das "hört man auch nicht" ... zumindest nicht so intensiv !
Versucht mal einen Fahrversuchs-Verglich mit einem Jethelm und einem geschlossenem Helm ... es ist enorm !
Das war auch schon bei den alten R80GS + R100GS-Modellen so.
Im direkten Vergleich zu "räumlich mehr getrennten" Zylinderköpfen, und/oder wassergekühlten Motoren hätte man sich immer Sorgen machen müssen !
Die Verwendung von anderem (als E10) und höherpreisigem Sprit erzeugt (fast immer) eine Änderung diverser Wahrnehmunges des jeweiligen "Täters", weil er/sie/es ja etwas davon erwartet !
Wer, wie ich , schon mal einige Jahre BUELL gefahren ist, weiß was "Geräusche" sind !
