Wie stark altert der Helm im Laden?

Diskutiere Wie stark altert der Helm im Laden? im Bekleidung Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Hallo Gemeinde, bin leider mit der Suche zu meiner Frage nicht richtig fündig geworden. Ich brauche einen neuen Hut, der alte ist dank Sturz...
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Hallo Gemeinde,
bin leider mit der Suche zu meiner Frage nicht richtig fündig geworden.

Ich brauche einen neuen Hut, der alte ist dank Sturz defekt.
Da ich mit meinem jetzigen sehr zufrieden bin (Shoei Raid 2) und ich schwer etwas passendes finde, wollte ich mir gerne wieder das gleiche Modell zulegen.
Allerdings bekommt man diesen nur noch als Auslaufmodell.
GFK Helme werden mit einer Haltbarkeit von bis zu 8 Jahren angegeben.
--Text Shoei----------------------------------------------
Shoei Raid 2

SICHERHEIT Helmschale aus AIM+
Organisches Fiberglas, Multifiber und High Performance Organic Fiber in verschiedenen Schichten für eine stoßabsorbierende Schale mit optimaler Steifigkeit
2-teiliges modulares Styroporkernsystem
Schutzoptomierung durch Styroporkernelemente mit unterschiedlichen Dämpfungsgraden
Beschlaghemmendes CX-1V-Pinlock-Visier
Mit Sicherheitsarretierung und doppelter Visierdichtung, schnell und einfach wechselbar
-----------------------------------------

Ist damit nur die "Gebrauchszeit" gemeint oder muss ich die "Lagerzeit" beim Händler abziehen?

Bin gespannt auf eure Meinung.

Andreas
 
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Quhpilot

Quhpilot

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eine schwarze Quh,
Der Alterungsprozess von GFK beginnt im Prinzip nach der Herstellung. Ist
also völlig wurscht ob UV-Licht etc.etc. daheim im Gebrauch oder noch im
Ladenregal, oder am schlimmsten im Schaufenster einwirkt. Andere Umwelt-
einflüsse sind zu vernachlässigen. Der schlimmste Killer ist das ultraviolette
Sonnenlicht, da es die Geschmeidigbestandteile des Plastiks zum verdampfen
bringt und somit die Shock-Absorbtion der Helmschale dermaßen reduziert
das, überspitzt aufgezeigt, beim Crash die Schale quasi zerbröselt, wie Dracula beim ersten Lichtstrahl.:eek:

Moderne Fibre- bzw. Carbon-Werkstoffe haben da deutlich längere Nutzungs-
zeiten.:)

Außerdem wäre entscheidend ob die Basis vom Kunststoff auf PE-Basis
(Polyethylene), PP-Basis (Polypropylene) oder gar PS-Basis wäre (Polystyrole)
glaub ich zwar nicht, bei Verwendung von Helmschalen, aber man weiß
ja nie was Taiwan,Hongkong und Co. so alles verwurschteln.........

Das ganze Thema ist für mich persönlich unter anderem einer der Gründe
warum auf meine Rommel nur Helme im Premium-Preis-Segment gestülpt
werden. Da sind die Materialien nicht nur hochwertiger sondern in der
Regel auch durch Langzeittests und umfangreichere Crash-Versuche deutlich über geltenden Mindestnormen und Gesetzen. Bei Billigprodukten,
leider rechnet man da auch GFK dazu, also bei Helmen zumindest, muss
aus betriebswirtschaftlichen Gründen meistens nur die vom Gesetzgeber
vorgegebenen Grundparameter erfüllt werden.

Da ich nur einen Kopf habe..................und wenn der ab ist hat mein
Arsch Feierabend...................:D:D
 
Zorro

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... also, Shoei ist ja nu mal kein Billigheimer und deren GFK-Helme würde ich als grundsolide einschätzen.

Helmschalen aus GFK gehören zu den sehr lange haltbaren, locker 10 Jahre würde ich ihnen vertrauen. Was aber eher altert ist der Innenausbau, sprich das Styropor, was durch das Tragen beeinträchtigt wird. Der Sitz wird lockerer und die Dämpfungseigenschaften lassen nach.

Arai z.B. empfiehlt einen Tausch des Helmes nach etwa 4-5 Jahren ( wobei die effektive Nutzung sicher entscheident ist).

In deinem Fall würde ich den Shoei beruhigt kaufen, wenn er günstig ist. Allerdings würde _ich_ die Nutzungsdauer auf max. 5 Jahre beschränken.
 
G

Gast15171

Gast
TROTZ ALLEDEM HÄTTE ICH HIERZU

NOCH GERNE DAS STATEMENT EINES
CHEMIKERS, WERKSTOFFWISSENSCHAFTLERS oder eines TÜVIES, der mit den genormten tests und den normungsverfahren nach EU-recht und nach DIN zu schaffen hat.
im untenstehenden wirken mir denn doch einfach zuviele: ich hab da mal was gelesen/gesehen/aufgeschnappt mit, als dass ich hierauf mir erlauben wollte, mir ein abschliessendes urteil zu bilden.
(auch wenn die enthaltene tendenz scheinbar nicht vollkommen falsch wirkt)
:D


Der Alterungsprozess von GFK beginnt im Prinzip nach der Herstellung. Ist
also völlig wurscht ob UV-Licht etc.etc. daheim im Gebrauch oder noch im
Ladenregal, oder am schlimmsten im Schaufenster einwirkt. Andere Umwelt-
einflüsse sind zu vernachlässigen. Der schlimmste Killer ist das ultraviolette
Sonnenlicht, da es die Geschmeidigbestandteile des Plastiks zum verdampfen
bringt und somit die Shock-Absorbtion der Helmschale dermaßen reduziert
das, überspitzt aufgezeigt, beim Crash die Schale quasi zerbröselt, wie Dracula beim ersten Lichtstrahl.:eek:

Moderne Fibre- bzw. Carbon-Werkstoffe haben da deutlich längere Nutzungs-
zeiten.:)

Außerdem wäre entscheidend ob die Basis vom Kunststoff auf PE-Basis
(Polyethylene), PP-Basis (Polypropylene) oder gar PS-Basis wäre (Polystyrole)
glaub ich zwar nicht, bei Verwendung von Helmschalen, aber man weiß
ja nie was Taiwan,Hongkong und Co. so alles verwurschteln.........

Das ganze Thema ist für mich persönlich unter anderem einer der Gründe
warum auf meine Rommel nur Helme im Premium-Preis-Segment gestülpt
werden. Da sind die Materialien nicht nur hochwertiger sondern in der
Regel auch durch Langzeittests und umfangreichere Crash-Versuche deutlich über geltenden Mindestnormen und Gesetzen. Bei Billigprodukten,
leider rechnet man da auch GFK dazu, also bei Helmen zumindest, muss
aus betriebswirtschaftlichen Gründen meistens nur die vom Gesetzgeber
vorgegebenen Grundparameter erfüllt werden.

Da ich nur einen Kopf habe..................und wenn der ab ist hat mein
Arsch Feierabend...................:D:D
 
bdr529

bdr529

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Genau das ist das Problem. Zum Thema Helmalterung weiß JEDER Bescheid, egal wen man fragt, besonders natürlich die Helm-Verkäufer. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Insbesondere die Argumente zur Alterung von Styropur unter UV-Licht finde ich immer wieder interessant. Woher kommt bitte das ganze UV-Licht, dass das Styropur im Helm altern lässt? Habt ihr eine UV-Lampe unter dem Helm? Mein Helm hat über dem Styropur eine Helmschale und drunter eine Polsterung. Da kommt kein UV-Licht durch! Vieleicht Erdstrahlen...

Wie dem auch sei. Egal was die ganzen Theorien besagen, entscheidend ist doch wie lange ein Helm funktioniert. Und das kann man testen.

Genau das hat "Motorrad" in Zusammenarbeit mit "Schuberth" getan:

http://www.motorradonline.de/de/bekleidung/helme/beratung-wie-lange-halten-helme/106776

Das ist meines Wissens die einzige belastbare Aussage zur Helmalterung.

VG
Michael
 
Quhpilot

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eine schwarze Quh,
Würdet ihr richtig lesen und nicht einfach plappern.......

ich sprach von der Helmschale nicht vom Styropor oder Styrodur. Die Schale ist ja logischerweise ständig dem UV-Licht
ausgesetzt. Und Klarlacke haben auch keinen UV-Filter, jedenfalls nicht in diesem Preissegment.


.........und verschiedene Kunststoffe, deren Zusammensetzung und Ver-
arbeitung sind zufällig Teile meines Jobs. Ich bin sehr oft bei nahmhaften
Herstellern in der Produktion und kenne einige Herstellungsprozesse und Mixturen, kann da aber aus betriebsgeheimen Gründen logischerweise hier keine
chemische und für Laien verständliche Abhandlung schreiben. Die würden
mich wegen Betriebsspionage verklagen. Aber das ist ja nur Hörensagen. und
Vermutungen......
 
bdr529

bdr529

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Ich habe richtig gelesen und nicht einfach geplappert. Das Thema Styropur-Alterung wurde von "Zorro" genannt. Ich habe mich auch nirgendwo auf eine einzelne Antwort bezogen, sonst hätte ich sie zitiert.

Ich zweifle auch nicht deine Kompetenz an. Es bezweifelt niemand, dass Kunststoffe altern. Aber die Auswirkungen auf die Sicherheit von Helmen kann man nicht theoretisch herleiten, schon gar nicht mit Angaben von Lebenszeiten. Die muss getestet werden.

Und um ehrlich zu sein: Mir sind konkrete Testergebnisse eines führenden Helm-Herstellers und einer Motorrad-Zeitschrift lieber als 100 Theorien und Experten-Meinungen. Zumal die Testergebnisse nicht im Interesse des Herstellers liegen.

VG
Michael
 
Quhpilot

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Ich versuchs mal andersrum:

(wollte eigentlich doch kein Referat schreiben......:eek:)

Ein Kunststoff der schützen soll, also die Helmschale muss bestimmte Eigen-
schaften aufweisen, da sind wir uns einig. Er ist Teil der "Knautschzone" zu-
sammen mit dem Innenleben des Helms.

Ist er zu hart in der Oberfläche und die Moleküle zu stark miteinander ver-
zahnt hällt er großen auch punktuellen Belastungen stand, mildert aber nicht
die Kräfte auf den dahinter befindlichen Kopf. Überspitzt gesagt bleibt nach
dem Schlag der Helm ganz aber das Gehirn dahinter ist kaputt. Das will keiner.
Das heißt konkret, er muss den Grat entlang gehen zwischen maximalem Schutz vor einwirkenden Kräften, und dem gleichzeitigen Abschwächen, und
zwar progressiv, dieser Kraft auf ein Maß das der menschliche Kopf und das
Gehirn schadlos übersteht.
Er muss halten und sich doch verformen.
Und dieses Verformen,verändern, kontrollierte kaputtgehen, erreicht man
mit "Weichmachern" die im Kunststoff verarbeitet werden. Poystyrole haben
wenig, Polypropylene haben viel. Es gibt Tupperware die hällt wenn ein
Panzer drüberfährt. Es gibt Plexiglas das ist zerbrechlicher als echtes Glas.

Von allen Laboren der Welt gibt es Ergebnisse das UV-Licht die Weichmacher zum Ausgasen bewegt. Also altert Kunststoff. Er verliert seine spezifischen gewollten Eigenschaften.

!!!! Ich gehe jetzt hier bewußt die Vorgänge überspitzt vereinfachen !!!!!!
Das Ganze ist viel komplexer und mit noch ca. 30 weiteren Parametern versehen. Aber so dürfte es jeder verstehen.:):)

Ende vom Lied ist das ein Helm in 5 Jahren noch einwandfrei ist. Sicherlich.
Früher war die Halbwertzeit, durch weniger Knowhow und Mixtur deutlich
kürzer, meistens wusste das niemand.
Auch denke ich das man einen Helm bei guter Pflege auch 7 oder 8 Jahre
benutzen kann. Vielleicht auf Sardinien zwei Jahre weniger als in Finnland.
Aber irgendwann ist SChluss. Ich möchte nicht mit einem 8 Jahre alten
Helm mit der Schläfe ( bei einem Vorderradeinklapper bei 100 km/h ist mir
das persönlich passiert) auf der Straße einschlagen. Mein 1 Jahr alter Shoei
war gerissen und hatte ein Loch, ich noch nicht mal Kopfschmerzen.
Den XR 1000 konnte ich wegschmeißen. Dafür ist er aber auch gebaut.
Wenn ich mir jetzt vorstelle das wäre ein XR 900 gewesen , 8 Jahre alt,
jeden Sommer in Italien und den Dolomiten gefahren, Im Frühjahr nach
Südfrankreich und sonst bei uns rumturnen, der wäre vielleicht sogar nur
in der Klarlackschicht verkratzt gewesen bei meinem Crash, hätte bestimmt
ziemlich unversehrt ausgesehen, und meine Rommel darunter hätte Kräfte
abbekommen (genau DIE Kräfte die den Riss und das Loch verursacht haben), die zumindest zu Brüchen der Schädelknochen, wenn nicht schlimmeres geführt hätte.

Wie gesagt ich dramatisiere,überzeichne etwas ums zu verdeutlichen.

So viel zum Anfang meines Referates..........:cool::D:D:D Spaß !!!!!! Ich hör ja schon auf. ich könnte noch genauer.........:):):):)

Klarheiten beseitigt?;)


......übrigens ich selber vertraue auch auf Schuberth, die sind gut mit
ihren ;);););)Kunststoffen, ich bring sie ja schließlich selber nach Magdeburg.;);););)

Und für den Sport auf Straße und Rennstrecke habe ich Arai, oder Shoei,
 
bdr529

bdr529

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Ein Test sagt mehr als 1.000 Überlegungen und Vermutungen...
 
Quhpilot

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*censored*:mad: ..............da hilft wohl keine Antwort wirklich weiter. Altersstarrsinn ist nicht terapierbar.
 
bdr529

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*censored*:mad: ..............da hilft wohl keine Antwort wirklich weiter. Altersstarrsinn ist nicht terapierbar.
Weil ich geneigt bin, eher einem Test eines Helmherstellers zu vertrauen als deiner persönlichen Einschätzung? Damit kann ich leben.

Wenn du abweichende Meinungen als Altersstarrsinn bezeichnest, ist das zwar eine gängige Argumentationskette im Internet, macht sie aber auch nicht überzeugender.

VG
Michael

P.S.: Du bist 50?
 
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Alle in der PSA (Persönlichen Schutzausrüstung) verwendeten Kunststoffe haben das selbe Problem und das hat Jürgen eigentlich sehr anschaulich beschrieben. Egal ob in der Absturzsicherung (Bau, Klettern, Flug), bei Helmen oder Schutzverglasungen an Maschinen - die Kunst ist, das Material so fest und absorbierend wie nötig und dabei so wenig starr und spröde wie möglich zu halten.

Anders ausgedrückt würde ein Stahlhelm die einwirkende Kraft am besten ableiten, aber eben nach innen an das zu schützende menschliche Bauteil...

Leute, auch wenn der Hersteller sagt, sein Material ist fünf, sieben oder zehn Jahre "haltbar", schreibt er fett gedruckt in der Fußnote "abhängig vom Gebrauch". Bei Kletterseilen z.B. schwankt die "garantierte Gebrauchsdauer" zwischen einem und 10 Jahren (sic!) :cool:

Meine Helme werden zu allen Jahreszeiten und Temperaturen von -20°C bis +38°C extrem beansprucht und ich wechsle sie deshalb sicher öfter, als so mancher Caffee-Cruiser :rolleyes:

Es kann also nicht die ultimative "soundso lange haltbar"-Aussage geben ;)
 
C

Chefe

Gast
Weil ich geneigt bin, eher einem Test eines Helmherstellers zu vertrauen als deiner persönlichen Einschätzung? Damit kann ich leben....
Einen Helm zu testen bedeutet ihn zu zerstören um herauszufinden, was er noch ausgehalten hätte - kann ich mir nicht oft leisten, also halte ich mich eher an der unteren Grenze der zu erwartenden "Haltbarkeit" auf und selbst das kann in's Auge gehen...
Der Unterschied eines Einschlages in die Straßenoberfläche zu einem Formschluss mit der Randsteinkante ist beträchtlich :cool:
 
Quhpilot

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Weil ich geneigt bin, eher einem Test eines Helmherstellers zu vertrauen als deiner persönlichen Einschätzung? Damit kann ich leben.

Wenn du abweichende Meinungen als Altersstarrsinn bezeichnest, ist das zwar eine gängige Argumentationskette im Internet, macht sie aber auch nicht überzeugender.

VG
Michael

P.S.: Du bist 50?
Lustig !:) Du beziehst meine Flapsigkeit auf Dich ? Ja ! Ich bin 50.

Es könnte also auch Selbstironie gewesen sein, oder ?:D
 
Aber

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Danke für die Beiträge, (auch die ernst gemeinten) ;-),

am aufschlussreichsten finde ich den Test von "Motorrad" in Zusammenarbeit mit "Schuberth".
Deckt sich auch mit eigenen Erfahrungen, wenn man nach einiger Zeit mit neuem Helm noch mal den Alten benutzt (z.B. in der Werkstatt um den "guten" nicht zu versauen) stellt man fest wie locker das Teil plötzlich sitzt.
Das dürfte wohl der Teil "altern" sein der sich am stärksten auswirkt.
Außerdem wollte ich nicht ins Guinnesbuch mit meinem Helm.

Werd mir wohl wieder einen Raid 2 kaufen, (hat natürlich auch mit Geld zu tun)

Grüße
Andreas
 
Zorro

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Ich habe richtig gelesen und nicht einfach geplappert. Das Thema Styropur-Alterung wurde von "Zorro" genannt. ....
Michael
... nun ja, :o

es war ja nach unseren Meinungen gefragt worden. Das Thema Styroporalterung habe _ich_ nicht in Zusammenhang mit der UV-Strahlung gesetzt. :p





@ Quhpilot:

Du hast dir viel Mühe gegeben mit deinen Erläuterungen - Danke. :)
 
sampleman

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Würdet ihr richtig lesen und nicht einfach plappern.......

ich sprach von der Helmschale nicht vom Styropor oder Styrodur. Die Schale ist ja logischerweise ständig dem UV-Licht
ausgesetzt. Und Klarlacke haben auch keinen UV-Filter, jedenfalls nicht in diesem Preissegment.
Das mit dem Plappern gebe ich jetzt einfach mal aus vollem Herzen zurück. Der Shoei Raid II ist ein Helm der oberen Mittelklasse, der UVP lag zum Schluss bei 340 Euro, und zwar für ein Schlichtmodell ohne Dekor. Das ist alles andere als billig für einen Helm ohne eingebaute Sonnenblende, dessen einziges Teuer-Feature das Pinlock-Visier ist.

ich habe seit 2005 einen Raid II in glänzend schwarz. Der Helm hat mindestens zwei Farbschichten drauf, und zwar eine Grundierung und einen Decklack. Den UV-Einfluss im Laden würde ich als gleich null einschätzen. Im günstigsten Fall liegt der Helm in seiner Originalschachtel im Keller des Ladens, dann bekommt er exakt überhaupt keine UV-Strahlung ab. Selbst wenn er offen im Regal liegt, ist die UV-Strahlung, die er da bekommt, Peanuts gegen das, was er bei Benutzung bekommt. Sonst müssten sich auch die Verkäufer in solchen Läden eincremen, um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Relevante UV-Belastung bekommen allenfalls Ausstellungsstücke mit, die monatelang in irgendwelchen Schaufenstern gelegen haben.

Was die vom Helmhersteller empfohlene Nutzungsdauer eines Helms angeht, so hat niemand etwas davon, sich daran zu halten - außer der Helmhersteller selbst. und wenn der Hersteller sagt "komm, ist wumpe, der Hut hält 20 Jahre", dann hat nur er Scherereien damit, aber keinen Vorteil. Will sagen: Ich würde mir da keine Gedanken machen und die Nutzungsdauer des Helms erst ab dem Zeitpunkt rechnen, wo er dauerhaft den Laden verlässt. Aus meiner Warte spricht sicherheitsmäßig nichts dagegen, einen pfleglich behandelten Raid II zehn Jahre zu benutzen. Das Problem wird eher sein, dass man beim Raid II das Innenpolster nicht rausnehmen kann und dass er deshalb nach zehn Jahren innerlich müffelt und unappetitlich wird. Außerdem gehe ich davon aus, dass es in zehn Jahren bessere Helme gibt als heute und dass ein ab Werk eingebautes BT-Headset nur noch 30 Euro Aufpreis kostet und nicht 300.
 
Zorro

Zorro

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Wie stark altert der Helm im Laden?

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