Natürlich macht man so etwas auch, um in einem eventuellen Fall die Kosten auf die Allgemeinheit umlegen zu können.
Ich wollte es nicht so deutlich sagen! Über die Vorgehensweise des Sozialamt (zu Recht) machen sich die meisten Menschen keine Gedanken. Da zählt nur in der Familie die Vermögenswerte für die Nachkommen zu erhalten und die freuen sich, dass Papi und Mami so fleißig im Leben waren und soviel zusammengespart haben. Und Papi und Mami sitzen dann im Umkreis von 100 km des ehemaligen Wohnortes in einem Heim, dass nun wirklich nicht deren erste Wahl gewesen wäre - wenn sie denn eine Wahl gehabt hätten. Diese Wahl haben sie sich aber in dem Moment selbst genommen, als sie alles überschrieben hatten und gemeinsam mit den potentiellen Erben die 10 Jahres Frist abgewartet haben. Und wundern sich dann, wenn sie niemand besuchen kommt, da das Heim ja doch vielleicht ein bisschen weit von der Familie und den früheren Freunden aus der Nachbarschaft entfernt ist.
Die Vorgehensweise ist legal, wenn auch in meinen Augen, menschlich verwerflich!
Warum soll ich als Steuerzahler das Heim für die Menschen, die so handeln, bezahlen und die ich gar nicht kenne?
Unbenommen bleibt natürlich die Tatsache, dass für Menschen, die sich aus anderen Gründen einen Heimplatz nicht aus eigenen Mitteln leisten können, die Kosten durch das Sozialamt zurecht übernommen werden.