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Wie seht ihr das? Ist der Zug für den Standort Europa 2026 endgültig abgefahren, oder erzwingt der Druck von außen endlich die nötige Flexibilität?
klare Antwort: ja, der Zug ist abgefahren, ohne uns
Wir befinden uns schon seit Jahren in einem Modus, wo ich persönlich kein "wir" mehr erkenne, jeder ist für sich verantwortlich.
War bei Corona so, wo es teils zu übelsten Ausgrenzungen kam, hat meinen "Freundeskreis" und auch "Familie" stark bereinigt.
Die Menschen auf die ich noch zu 100% verlassen kann, ticken wie ich und das ist nicht mal ne Hand voll.
Milgram hatte es in den 50ern schon erkannt. 80% der Menschen machen alles mit, immer, bis zum Äußersten, wenn die Story dahinter stimmt.
Für mich hatte das zur Folge, dass ich alle Immobilien in D abgestoßen habe.
Zweite Folge (nach meinem Jahr Auszeit) war, dass ich mein Arbeitsleben, mit einem Jahr Altersteilzeit, auch noch ein Jahr früher beendet habe. Klar Abzüge, na und? Lebenszeit schenkt dir keiner.
War auch klar, dass das Arbeiterbashing kommen wird, zu faul, zu oft krank, zu unproduktiv. Nichts davon trifft auf Otto Normalo zu, der wie ich 30 Jahre lang morgens um 5 Uhr aufgestanden ist und um 6 Uhr zu arbeiten begann.
Die Politik hat sowas von fertig. Die Staatsquote ist viel zu hoch, aberwitzge Bürokratie, die Steuern auch.
Der wirtschaftliche und auch soziale Niedergang ist hier nicht mehr aufzuhalten. Selbstgewähltes Schicksal, im wahrsten Sinn des Wortes.
Heute? Habe ich, ausreichend solvent, jederzeit die Möglichkeit, hier die Biege zu machen.
2 Std und ich bin raus aus der Eu und Deutschland. Wenn es sein muß, für immer.
Will sagen, jeder, der noch in der Lage ist selbständig zu denken, ist auch seines Glückes Schmied.