Du verallgemeinerst genau so wie die andere Seite, bei dir liest man auch raus, das alles mit Migration z.B. gut ist, selbst Einsicht, das die Gewaltverbrecher unter den Neubürgern ausgewiesen und nicht hier alimentiert gehören kommt nicht.
Du sagst du reagierst auf dies und das, aber was war zuerst da, da Ei oder das Huhn.
So egal jetzt, versuche hier nicht mehr zu lesen, das ist mir zu anstrengend, wirklich.
Denke mir, irgendwann ist es zu spät was zu ändern.
Nein, das stimmt einfach nicht.
Ich halte Migration für richtig und wichtig (aus verschiedenen Gründen).
Bei Kriminalität von Migranten bin ich der Meinung, dass die Beweggründe eine wichtige Rolle spielen (und selbstredend die Art und Schwere der Tat berücksichtigt werden muss).
Wenn jemand in einer LEA einen Konflikt mit einem ebenfalls dort untergebrachten "Erzfeind" hat, dann ist das anders, als wenn er irgendwo in der Stadt jemanden beraubt.
Wenn jemand aus einer Notlage heraus etwas zum Eigengebrauch stiehlt, dann ist das was anderes, als z.B. mit Drogen zu handeln.
Bei den "kleineren" Vergehen/leichteren Straftaten ist ein Warnschuss durchaus angemessen - bei grösseren/schwereren Straftaten ist meine Toleranz auch überschaubar.
Ich kenne genug Geflüchtete aus verschiedenen Regionen - die meisten davon sind extrem dankbar, hier in Sicherheit aufgenommen worden zu sein, bemühen sich um Integration und versuchen, sich selbständig zu versorgen und Teil der neuen Heimat zu sein.
(Zu) viele DÜRFEN nicht in ihrem alten Beruf arbeiten, ihre Ausbildungen und Studienabschlüsse werden unsinnigerweise nicht anerkannt, oft gibt es keine Arbeitserlaubnis, obwohl sie wollen und teilweise sogar eine Stellenzusage haben. DAS ist problematisch - für die Betroffenen genauso wie für die Gesellschaft.
Aber nochmal: wer sich nach Deutschland (oder in einen anderen Staat der EU) begibt, einen auf Flüchtling macht, in Wirklichkeit hier aber im "Familienbetrieb" kriminell "arbeitet" - der soll dahin zurück, wo er hergekommen ist.
Die anderen, die nichts Böses im Schilde führen, sind aber die grössere Zahl - blöd halt, dass EIN Krimineller vielen normalen Menschen das Leben schwer macht, weil Menschen halt gern pauschalisieren und "alle über einen Kamm" scheren.
Und ich kenn's ja von mir selbst: Leute in der Stadt, die eine andere Hautfarbe haben, eine andere Sprache sprechen, die ich nicht verstehe, sich anders kleiden, anders bewegen - Fremde halt - da ist natürlich eine Schwelle da, auch wenn ich selbst deutsch, englisch und französisch fliessend spreche, spanisch, italienisch und niederländisch verstehe, so ist die Kommunikation verbal erschwert. ABER ein freundlicher Blick, ein Tür aufhalten für die Mutter mit Kinderwagen, Platz machen im Gang im Supermarkt - das geht IMMER in beide Richtungen und wieder zurück. Kostet nix, ist mir auch schnurz, ob jung, alt, Mann, Frau, Kind, Oma mit Rollator oder hipper Teenie, schwarz, weiss, gelb, grünkariert, LGBTQirgendwas: das sind alles Menschen, die alle ihr ganz individuelles Päckchen zu tragen haben.
Solange ich dem nix getan hab und der mir nicht, ist der genauso gut oder schlecht, wie ich selbst.
Ist vielleicht auch eine Frage der Grundeinstellung gegenüber anderen Menschen - und von "leben und leben lassen"...