Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Diskutiere Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Ihr Skeptiker seid einfach niedlich. ;) Übrigens, der Herbst naht. Die Depri-Zeit. Da bringen sich, statistisch gesehen, die meisten Leute um.
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Ihr Skeptiker seid einfach niedlich. ;)

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Intermezzo

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Mag sein, das hatte aber weniger mit Vernunft zu tun. Übrigens: das erste Auto der Welt, das die Marke von 100 km/h knackte, war ein Elektroauto.
Kein Wunder, bei dem damaligen Entwicklungsstand der Verbrennungskraftmaschinen.

Der Elektromotor an sich ist einfach im Aufbau und robust da nur eine drehende Welle mit zwei Lagern. Die Regelung von Synchron- oder Asynchronmotoren ist heute dank moderner Regelungstechnik auch kein Problem mehr. Selbst komplizierte Regelungsanwendungen sind kein Problem. Die Leistungs-/Drehmomentkurve ist jeder leistungsgleichen thermischen Antriebsmaschine weit überlegen. Motorwirkungsgrade von über 90 % sind auch kein Thema. An und für sich der Idealantrieb für alle Anwendungen. Zumindest solche mit Leitung und Stecker am Netz.

Ohne Netz haben wir ein Speicherproblem. Das wird auch durch neueste Batterieerfindungen nicht zu beheben sein, weil die heute realistisch erzielbaren Energiedichten von 0,2 kWh/kg im krassen Verhältnis stehen zu ca. 12 kWh/kg bei Dieselkraftstoff.

Einfache Rechnung:
gewünschte Reichweite 1000 km, Referenz Diesel 6l/100 km, Wirkungsgrad 33 %
Hiermit ergibt sich ein Verbrauch von 60 l Diesel = 720 kWh. Tankgewicht ca. 65 kg.

Der Elektroantrieb benötigt ganz grob nur ein Drittel der Energie, d. h. 240 kWh. Die notwendige Batterie wiegt allerdings 240/0,2 kG = 1200 kg.

Das ist genau das Problem. Die Autos werden saumäßig schwer. Und der Platz muß da sein. Zumindest wenn wir über solche Reichweiten und heutige Technologien sprechen. Dafür ist m. E. der Elektroantrieb im Zusammenhang mit Batterien derzeit nicht geeignet.

Geeignet ist er für Pendler mit Strecken hin und zurück von maximal 100 - 150 km. Ohne Klimaanlage und mit separater Zuheizung im Winter. Nur ehrlich, wer kauft sich bspw. einen Citroen Zero für über 30 kEuro. Oder einen Polo oder Golf für ca. 35 kEuro.

Den Elektromotor halte ich für Langstrecke durchaus auch für zweckmäßig, insbesondere auch bei LKW. Dann aber mit anderer Speichertechnologie --> Brennstoffzelle. Dies setzt allerdings vernünftige Verfahren zur Wasserstoffgewinnung voraus. Andere Gase, die im Zusammenhang mit der Brennstoffzelle Strom erzeugen sind m. E. auch wiederum nur ein Kompromiß.

Die Hybridfahrzeuge sind, wie bereits hier einer schrieb, tatsächlich eine Mogelpackung. Mal sehen wann die Amis nachmessen und die geschönten Angaben hinsichtlich Emissionen und Verbrauchswerten solcher Antriebe eine Absage erteilen.

Meine Meinung:
Der Elektroantrieb wird kommen, er bietet nur Vorteile gegenüber den derzeitigen Antriebskonzepten. Die effektive und kostengünstige Speicherung der notwendigen Energie und die Erzeugung des erforderlichen klimaneutralen Stroms bzw. auch Wasserstoffs in den erforderlichen großen Mengen ist nach wie vor das Problem. Und ich wage mal zu behaupten, daß dies auch noch locker 1 - 2 Jahrzehnte dauern wird.

Nichtsdestotrotz halte ich solche Projekte wie der Tesla schon für zielführend, auch wenn das aktuelle Konzept in Zukunft möglicherweise nicht Bestand haben wird. Nichts machen und sich nur auf das Bewährte verlassen ist auch nix.
Elektromotoren, Steuerungen und Akkus können auch Chinesen gut bauen. Wir müssen tatsächlich aufpassen, daß wir von der Entwicklung nicht überholt werden. Und diesbezüglich wünsche ich mir schon etwas mehr Engagement der deutschen Automobilbauer.

Gruß Tom
 
Topas

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können Andere auch....

Verkaufsstart für private Energiespeicher | Daimler Global Media Site > Technologie > Umwelt

Stationäre Energiespeicher von Mercedes-Benz für den Einsatz in privaten Haushalten sind ab sofort bestellbar. Unter www.schlauerspeichern.de können sich Interessenten ab sofort unverbindlich vormerken lassen.
Entwickelt für den anspruchsvollen Einsatz im Automobil, erfüllen die privaten Mercedes-Benz Energiespeicher höchste Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Bis zu acht Batteriemodule mit einem Energieinhalt von jeweils 2,5 kWh lassen sich zu einem Energiespeicher mit 20 kWh kombinieren. So lässt sich in Haushalten, die über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen, der überschüssige Solarstrom nahezu verlustfrei zwischenspeichern.
Daimler präsentiert die Mercedes-Benz Energiespeicher für privaten und gewerblichen Einsatz vom 10. bis 12. Juni auf der Intersolar in München (Messestand B1.530).
Vom Auto ans Netz: Mercedes-Benz Energiespeicher
Mit ihrer hundertprozentigen Tochter Deutsche ACCUMOTIVE bietet die Daimler AG stationäre Energiespeicher für den privaten und gewerblichen Einsatz an. Der erste Lithium-Ionen-Speicher im industriellen Maßstab ist bereits am Netz. Sowohl in Deutschland als auch international strebt Daimler die Zusammenarbeit mit weiteren Vertriebspartnern an.
Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche ACCUMOTIVE GmbH und Co. KG, entwickelt, produziert und vertreibt hochkomplexe Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie. Mit dem Einstieg in das neue Geschäftsfeld der stationären Energiespeicher für Industriekunden und private Anwendungen eröffnen sich der Deutschen ACCUMOTIVE neue Wachstumschancen. Gleichzeitig trägt die Daimler AG aktiv zur Energiewende bei und schreibt die Erfolgsgeschichte der Batterieproduktion am Standort Deutschland fort.
 
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Es war ja nicht die richtige Richtung, das ist es ja. ;)
es war damals und auch heute noch der einzig gangbare Weg die Massen zu motorisieren, da kann man doch nicht von falsche Richtung sprechen. Vermessen heute zu behaupten, dass der Elektroantrieb der richtige Weg ist, wie oft schon haben sich Forscher geirrt und ihre Vorhersagen korrigiert.
Ob der E-Antrieb für die Zukunft der richtige Weg war, wird sich in 50 vielleicht erst 100 Jahren beantworten lassen, heute jedoch keinesfalls
 
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Aus technischer Sicht ist die Frage für einen Elektrotechniker sehr einfach zu beantworten. Die bahn fährt seit Anfang der siebziger bei uns ja auch nicht mehr mit Dampf. Auch aus technischen und aus wirtschaftlichen Gründen. Zur individuellen Mobilität besteht der Unterschied im nicht festen Fahrweg und dem fehlenden (und auf den Straßen nicht gewollten) Oberleitung.

Die fehlende Oberleitung ist das Problem das es zu lösen gilt. Nicht ob der E-Antrieb das falsche Konzept ist. Der Verbrennungsmotor ist im Vergleich dazu ein, auf die Zukunft gesehen, dann nicht mehr zeitgemäßer Dinosaurier. Nebenbei bemerkt auch nicht mehr wirtschaftlich.

Rein vom Antrieb her gesehen, sind Elektromotoren, als Achs- oder Einzelantriebe an den Rädern günstiger und einfacher in der Fertigung als Verbrennungskraftmaschinen. Da ist ja auch nicht viel dran. Eisen, Wicklung und Lufspalt. Welle natürlich auch noch und eine schöne Verpackung. Der Luftspalt wird das teuerste sein, liegt in der Natur der Sache.

Das Verhalten (Differential, Allrad, ESP usw.) realisiere ich über Steuerung und Software. Und sogar Betriebsbremsen mit Energierückgewinnung. Als Elektriker schwärme ich bei dem Gedanken daran was alles machbar ist. Als begeisterter Motorradfahrer mit gewohntem brummen unterm Hintern bekomme ich allerdings Stirnrunzeln. Das ist aber rein subjektiv.

Gruß Tom
 
AmperTiger

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Kein Elektromotor kann meine MZ ersetzen ;) danke Tomjupp
 
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Wer nicht an die Weiterentwicklung von E-Motoren bzw. E-Antriebssystemen glaubt, der kann sich ja mal heutige 'Möglichkeiten für Jedermann' im Bootsbereich ansehen.

Zum einen die Oberfläche des Steuergerätes und die Möglichkeiten, die ich einfach per USB-Kabel dem Motor einhauchen kann ;)

GoldenMotor.jpg

Und dann noch, was dabei raus kommt. Ist keine Zukunftsmusik, sondern meins und läuft so am Chiemsee.


Benziner sind am See für Privatleute ohne Privilegien verboten, E-Motoren nicht ...
 
apfelrudi

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Wer nicht an die Weiterentwicklung von E-Motoren bzw. E-Antriebssystemen glaubt, der kann sich ja mal heutige 'Möglichkeiten für Jedermann' im Bootsbereich ansehen.

Zum einen die Oberfläche des Steuergerätes und die Möglichkeiten, die ich einfach per USB-Kabel dem Motor einhauchen kann ;)



Und dann noch, was dabei raus kommt. Ist keine Zukunftsmusik, sondern meins und läuft so am Chiemsee.



Benziner sind am See für Privatleute ohne Privilegien verboten, E-Motoren nicht ...
Beeindruckend.

Wie lange kannst Du damit fahren?



Imposantes Video...

gibt's auch eins, wo man Dich zurück ans Ufer rudern sieht? ;)
 
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Ich hatte die ganze Saison keine Ruder dabei - und habe das nicht bereut ;)

Fahrzeit ist etwas kritisch, der Motor ist sportlich eingestellt bei der Stromaufnahme, deshalb wird er bei Vollgas schon mal warm und geht in den Sparbetrieb. Vollgas geht also nur ein paar Minuten. Im niedrigen Leistungsbereich kann ich den ganzen Tag fahren, aber dann natürlich nicht in Gleitfahrt. Mit einem leichteren Boot und etwas dezenter eingestellt, wären die gleichen Fahrwerte zu erzielen, dann könnte ich ca. eine Stunde / knapp 30 km fahren.
Der Motor ist ein bürstenloser Motor, welcher Standard 10 kw leistet und auch in Motorräder eingebaut wird.
 
Zörnie

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Also reicht ein akkugespeister E-Antrieb für deine bescheidenen Einsatzzwecke. So wie für ein Auto, was täglich nur ein paar Kilometer in der Stadt fährt und dann an die Steckdose kann, weil es nicht benötigt wird. Schön, aber unflexibel.
 
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Ich sehe das anders: Entweder rudern, oder kleiner E-Motor, oder einer, der Spaß macht ;)

Wenn ich mit einem Auto täglich 30 km in die Arbeit fahren muss, interessiert es mich auch nicht, dass ich am Abend noch Stunden weiter fahren könnte. Auto in die Garage, anstecken und morgen wieder günstig in die Arbeit kommen. Wenn die E-Autos nur nicht mehr so teuer wären, hätte ich schon eines.

Was ich bei meinem E-Außenborder z.B. zu schätzen weiß: Kein E-Starter oder gar Handstarter, Knopf drücken und der Motor ist an / scharf. Und Drehmoment hat der, von der ersten Umdrehung an ;)
 
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Problem bei den Elektroautos ist bekanntlich die Reichweite bzw. das Gewicht der Batterien... das eine ist zu tief, das andere zu hoch.

Abhilfe sehe ich nicht unbedingt bei der Batterie, sondern bei der kabellosen Schnelladung: So wird es wohl demnächst reichen, unter den Autobahnen Induktionsspulen zu verlegen, die während der Fahrt auf der Bahn die Batterien aufladen, so dass die Reichweite für vielleicht 100km autobahnloses Fahren reicht... für mehr muss halt nachgeladen werden, sei es zu Hause sei es an einer Stromtankstelle.
 
Macfak

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Ideal ist E auch für einen LKW der hat ja genügend Ladefläche für Batterien damit die 30 Tonnen in den Kasseler-Bergen nicht schon an der ersten Steigung stehen bleiben. OK ist doof Ladefläche steht ist natürlich nur bei Lehrfahrt zur Verfügung.

Satire Ende!

Solange es da keine Lösung gibt brauch man sich über die im Verhältnis relativ wenigen Emissionen eines PKW wohl kaum Gedanken machen! Wer weiß wie hoch der km Anteil eines LKW zu einem PKW ist?
Schätzen würde ich 10 zu 1 wahrscheinlich sind es noch mehr die ein LKW fährt denn nur wenn er fährt verdient er Geld.

Wer das jetzt nicht versteht soll sich einmal 1 Stunde an eine Autobahnraststelle stellen und den Verkehr beobachten.

Zu Schiffen im Hamburger Hafen möchte ich mich garnicht erst eussern.
 
Foo'bar

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Dieser Thread heißt, wenn ich mich recht entsinne: "Tesla kündigt 1000 km Reichweite für 2017 an". Dennoch wird mancher Zeitgenosse hier im Thema nicht müde darauf hinzuweisen, dass heutige E-Autos viel zu wenig Reichweite haben, viel zu schwer sind. Blah blubb.

Mag ja sein, dass die allermeisten deutschen, europäischen, japanischen und sonstigen E-Autos eine viel zu kurze Reichweite haben. Der Tesla Model S geht aber 400 Kilometer weit, ohne dass man damit besonders sparsam fahren müsste, ganz im Gegenteil. Das ist jetzt zwar kein ausgesprochenes Reichweitenwunder, aber von "viel zu kurz" kann da ja wohl überhaupt keine Rede sein. Wie weit kommt man mit der Tankfüllung eines 7er BMW oder der S-Klasse nochmal? Das Supercharger-Netz wird von Tesla stetig ausgebaut, und man kommt mit einem Tesla innerhalb Europas wohl schon überall hin (und zwar kostenlos). Mit 20 Minuten laden, bei wohlgemerkt 120 kW, geht es schon wieder 250 km weiter, eine volle Ladung dauert glaub so um 45 Minuten. Klar geht Tanken beim Verbrenner schneller, aber dafür kostet jede Füllung auch 150 Euro oder so. Bin übrigens gespannt, wie die Mitbewerber das Problem der Ladeinfrastruktur lösen wollen. Ob da jeder was Eigenes macht oder letztendlich bei Tesla mit aufsteigt? Ich habe jedenfalls viele Fachseiten im Netz gelesen, wo die Verdopplung der Batterie-Kapazitäten bei gleichzeitiger Halbierung der Produktionskosten innerhalb der nächsten 5 bis 8 Jahre prognostiziert wurden. Warum? Weil's jetzt angepackt wird! Also kann man dem Musk seine ambitioniert klingende Ankündigung schon abnehmen. Ob die 1000 km bereits 2017 erreicht werden oder erst 2018 oder 2019 ist dabei eher nebensächlich.

Mag ja sein, dass die Batterien sehr schwer sind. Beim Tesla Model S wiegt der Akkublock so um die halbe Tonne. Gesamtgewicht des Fahrzeugs knapp über 2100 kg fahrfertig. Wieviel wiegt eine S-Klasse nochmal? Oder ein Audi A8? Wieso wird der Tesla S andauernd mit irgendwelchen untauglichen Fliegengewichten verglichen, um dann sein angeblich ach so hohes Gewicht zu kritisieren? Beim Tesla S ist der Akkublock tief im Fahrzeugboden eingebaut, was für einen extrem niedrigen und günstigen Schwerpunkt auf Höhe knapp unterhalb der Radnaben sorgt (das schafft noch nicht einmal ein F1-Auto). Er beschleunigt, je nach Modell, in 2,8 bis 5,5 Sekunden von 0 auf 100. Das ist um Universen schneller als alle anderen Oberklasselimousinen. Was sollen also die fast schon gebetsmühlenartigen Hinweise darauf, dass die Batterie zu schwer ist? Btw: ohne das satte Gewicht würde der Wagen beim Losbrettern wegen des irren Drehmoments wohl gar nicht erst vom Fleck kommen.

Ständig werden hier (und auch schon drüben im Abgas-Thread) die Nachteile der vielen E-Automodelle, die es ja zweifellos gibt, heruntergebetet. Und ja klar, natürlich taugen die alle nix, das bestreitet doch auch überhaupt niemand - insbesondere verglichen mit einem Tesla S. Weil das nämlich der einzige Elektrowagen ist, der tatsächlich den Nutzwert einer "normalen" Oberklasselimousine bietet. Sein Preis geht irgendwo oberhalb 70.000,- los, da ist er in vorzüglicher Gesellschaft mit S-Klasse, 7er BMW und A8. Wenn es dafür bei denen überhaupt schon was gibt. Für die Massen ist und war dieser Wagen nie bestimmt. Das soll schließlich der Model 3 richten, den es ab 2017/18 geben wird.

Also munter bleiben. Das wird schon.

Schön ist ja tatsächlich mitzuerleben, wie sich hier mehr und mehr Leute, insbesondere die Skeptiker, mit dieser zweifellos sehr spannenden Thematik befassen ;)
 
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... Ich habe jedenfalls viele Fachseiten im Netz gelesen, wo die Verdopplung der Batterie-Kapazitäten bei gleichzeitiger Halbierung der Produktionskosten innerhalb der nächsten 5 bis 8 Jahre prognostiziert wurden. Warum? Weil's jetzt angepackt wird!
...
Schön ist ja tatsächlich mitzuerleben, wie sich hier mehr und mehr Leute, insbesondere die Skeptiker, mit dieser zweifellos sehr spannenden Thematik befassen ;)
Ist tatsächlich spannend. ;)

Mein E-Motor im Bootsmotor, welcher so auch z.B. in E-Carts verbaut wird, hat z.T. schon für Wirbel gesorgt. Die Macher haben sich absichtlich etwas zurück gehalten, weil durch das Drehmoment und die Leistung sonst die Benziner-Konkurrenz chancenlos wäre. Sie befürchteten, dann nicht mehr mitfahren zu dürfen, nach dem Motto: Wenn du andauernd gewinnst, lassen wir dich einfach nicht mehr mitspielen ;)

Vor kurzem bekam ich einen neuen Li-Akku vorgestellt:
12 Volt - 50 Ah (also ~ 45 Ah voll nutzbar, ohne den Akku zu quälen)
Maße 19 x 12,5 x 16 cm (L x B x H) - Gewicht 5,2 kg

Das Teil lies sich mit einem Finger hochheben!

rebelcell_01.jpg
 
Zörnie

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Ich habe jedenfalls viele Fachseiten im Netz gelesen, wo die Verdopplung der Batterie-Kapazitäten bei gleichzeitiger Halbierung der Produktionskosten innerhalb der nächsten 5 bis 8 Jahre prognostiziert wurden. Warum? Weil's jetzt angepackt wird!
Diese "Experten" darfst du hier gerne mal verlinken. Ich verweise dann auch mal auf einen Experten von der RWTH Aachen:

Zäher Fortschritt in der Forschung: Platzt der Traum vom Super-Akku für Autos? - n-tv.de
 
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Extrakt aus dem Artikel:

Der Automobilzulieferer will bis 2020 Batteriesysteme für Elektroautos entwickeln, die "bei einem Energiegehalt von 50 Kilowattstunden ein Gewicht von etwa 225 Kilogramm und ein Volumen von etwa 120 Litern aufweisen". Damit hätten sich alle relevanten Parameter mindestens um den Faktor 2 verbessert – und zudem soll der künftige Speicher nur halb so teuer sein wie die heutigen
 
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Zörnie (und auch dein speichelleckender Fanboi): wieviel Energie hast Du jetzt eigentlich schon darauf verwendet, nur möglichst viele negative Gegenargumente zu googeln? Wenn Dich das Thema so sehr ärgert, wieso befasst Du dich dann so intensiv damit?

Verstehe ich nicht.

Ich weiß, im Grunde sind Du und ich Opfer der miserablen Ignorierfunktion des Forums. Also Prost!
 
Thema:

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