fiftyeight
Themenstarter
Tag 1:
Unsere Seealpentour jährt sich dieses Mal zum 24. Mal, und das ohne Unterbrechung. Ich bin jetzt 68 Lenze jung und habe das Seealpenabenteuer mit 44 angefangen, damals noch mit einer Africa Twin, danach folgten eine BMW R 1150 GSA und seit jetzt mit weit über 100.000 km meine 1200 er GSA.
Zum Anfang noch ein paar Daten:
Dauer der Reise 7 Tage, Teilnehmer 2, Ausrüstung pro Motorrad 1 Zelt, Klappstühle, Tisch, 2 Gaskocher, Grillplatte, Essgeschirr, Isomatten und Schlafsäcke, Wechselkleidung,
Verpflegung und Getränke, der letzte Punkt sollte an diesem Anreisetag noch sehr wichtig werden.
Start Sonntag, 28.06.26, ich starte vom Abstellplatz meines Motorrades schon um 05.30 und bin eine knappe Stunde später am Treffpunkt.
Unsere Fahrt ging über Stockach nach Schaffhausen und weiter über die Autobahn nach Zürich/Westumfahrung, Luzern, Abzweig Interlaken, über den Brünigpass zum Grimsel, über das Wallis nach Martigny, Col de la Forclaz, Chamonix nach Megeve. Ziel war Der Camping Domelin Only Camp in Beaufort, insgesamt für mich 622 km.
Wir hatten uns entschlossen Sonntags loszufahren und Samstags zurückkommen, um Sperrungen durch Radveranstaltungen auf den französischen Pässen zu vermeiden, so ist es uns ja letztes Jahr ergangen.
Die Fahrt verlief völlig problemlos, ohne Stau und schon um 11.10 Uhr machten wir am Fuße des Grimsel eine Mittagspause.
Oben auf der Passhöhe war dann die Hölle los, gefühlt war die ganze Schweiz mit 2 und 4 Rädern unterwegs und wir fanden auf dem großen Parkplatz keinen Platz mehr für unsere Motorräder. Erst ein paar hundert Meter weiter, kurz vor der Passabfahrt konnten wir die BMW`s parken.
Der Verkehr machte uns nichts aus, wir wussten ja, dass ab Gletsch, spätestens nach dem Abzweig des Nufenen es wieder ruhiger wird.
Es war heiß, das Thermometer zeigte im Wallis 35 Grad, ich hatte 2 Liter Wasser bei mir, das drohte etwas knapp zu werden.
Die Fahrt ab Brig Richtung Martigny ging sehr zügig, die Umfahrung Visp ist mittlerweile fertig gestellt und nur noch bei Raron muss man ein paar Meter normale Straße fahren. Wir waren diesmal fast eine Stunde früher dran als sonst.
Bei Chamonix zeigte das Thermometer 38,5 Grad an, und der Blick ging Richtung Mont Blanc, was hätte ich für ein bisschen Kälte gegeben.
Kurz vor 16 Uhr erreichten wir den Supermarkt in Megeve, wo wir unsere Maschinen nochmal volltankten und welche Überraschung, der Supermarkt war geöffnet. Super dachte ich, da kann ich ja dann großzügig Getränke einkaufen. Dachte ich... Der Markt hatte kein Personal, nur Sicherheitsleute und es gab nur Scannerkassen.
Soweit so gut, mit Kreditkarten ja kein Problem. In Frankreich schon, denn der Markt akzeptierte keine EC oder Kreditkarten, so dass wir unverrichteter Dinge wieder von dannen zogen. Das Wasser wurde mir langsam knapp. Ich hatte zwar noch 3 Dosen heimatliches Bier dabei, aber das taugt nicht für die Fahrt.
Um 17 Uhr erreichten wir Beaufort und welch Wunder, an der Rezeption gab es gekühltes Mineralwasser. Ich kaufte mir gleich eine 2 Liter Flasche. Noch nie hat mir Mineralwasser ohne Gas so gut geschmeckt.
Schnell waren die Zelte aufgebaut und das Abendessen brutzelte in de Pfanne.
Es gab Steaks und Bratkartoffeln und natürlich mein mitgebrachtes und mittlerweile gekühltes "Käpseles Bier".
Zufrieden legten wir uns in unsere Schlafsäcke, nur ein nahes Donnern weckte uns in der Nacht, geregnet hatte es jedoch nicht.
- Ende des 1. Tages -
Es gibt natürlich noch ein Video des ersten Fahrtages, wer es anschauen möchte, gerne hier.
Viele Grüße,
Matthias
Unsere Seealpentour jährt sich dieses Mal zum 24. Mal, und das ohne Unterbrechung. Ich bin jetzt 68 Lenze jung und habe das Seealpenabenteuer mit 44 angefangen, damals noch mit einer Africa Twin, danach folgten eine BMW R 1150 GSA und seit jetzt mit weit über 100.000 km meine 1200 er GSA.
Zum Anfang noch ein paar Daten:
Dauer der Reise 7 Tage, Teilnehmer 2, Ausrüstung pro Motorrad 1 Zelt, Klappstühle, Tisch, 2 Gaskocher, Grillplatte, Essgeschirr, Isomatten und Schlafsäcke, Wechselkleidung,
Verpflegung und Getränke, der letzte Punkt sollte an diesem Anreisetag noch sehr wichtig werden.
Start Sonntag, 28.06.26, ich starte vom Abstellplatz meines Motorrades schon um 05.30 und bin eine knappe Stunde später am Treffpunkt.
Unsere Fahrt ging über Stockach nach Schaffhausen und weiter über die Autobahn nach Zürich/Westumfahrung, Luzern, Abzweig Interlaken, über den Brünigpass zum Grimsel, über das Wallis nach Martigny, Col de la Forclaz, Chamonix nach Megeve. Ziel war Der Camping Domelin Only Camp in Beaufort, insgesamt für mich 622 km.
Wir hatten uns entschlossen Sonntags loszufahren und Samstags zurückkommen, um Sperrungen durch Radveranstaltungen auf den französischen Pässen zu vermeiden, so ist es uns ja letztes Jahr ergangen.
Die Fahrt verlief völlig problemlos, ohne Stau und schon um 11.10 Uhr machten wir am Fuße des Grimsel eine Mittagspause.
Oben auf der Passhöhe war dann die Hölle los, gefühlt war die ganze Schweiz mit 2 und 4 Rädern unterwegs und wir fanden auf dem großen Parkplatz keinen Platz mehr für unsere Motorräder. Erst ein paar hundert Meter weiter, kurz vor der Passabfahrt konnten wir die BMW`s parken.
Der Verkehr machte uns nichts aus, wir wussten ja, dass ab Gletsch, spätestens nach dem Abzweig des Nufenen es wieder ruhiger wird.
Es war heiß, das Thermometer zeigte im Wallis 35 Grad, ich hatte 2 Liter Wasser bei mir, das drohte etwas knapp zu werden.
Die Fahrt ab Brig Richtung Martigny ging sehr zügig, die Umfahrung Visp ist mittlerweile fertig gestellt und nur noch bei Raron muss man ein paar Meter normale Straße fahren. Wir waren diesmal fast eine Stunde früher dran als sonst.
Bei Chamonix zeigte das Thermometer 38,5 Grad an, und der Blick ging Richtung Mont Blanc, was hätte ich für ein bisschen Kälte gegeben.
Kurz vor 16 Uhr erreichten wir den Supermarkt in Megeve, wo wir unsere Maschinen nochmal volltankten und welche Überraschung, der Supermarkt war geöffnet. Super dachte ich, da kann ich ja dann großzügig Getränke einkaufen. Dachte ich... Der Markt hatte kein Personal, nur Sicherheitsleute und es gab nur Scannerkassen.
Soweit so gut, mit Kreditkarten ja kein Problem. In Frankreich schon, denn der Markt akzeptierte keine EC oder Kreditkarten, so dass wir unverrichteter Dinge wieder von dannen zogen. Das Wasser wurde mir langsam knapp. Ich hatte zwar noch 3 Dosen heimatliches Bier dabei, aber das taugt nicht für die Fahrt.
Um 17 Uhr erreichten wir Beaufort und welch Wunder, an der Rezeption gab es gekühltes Mineralwasser. Ich kaufte mir gleich eine 2 Liter Flasche. Noch nie hat mir Mineralwasser ohne Gas so gut geschmeckt.
Schnell waren die Zelte aufgebaut und das Abendessen brutzelte in de Pfanne.
Es gab Steaks und Bratkartoffeln und natürlich mein mitgebrachtes und mittlerweile gekühltes "Käpseles Bier".
Zufrieden legten wir uns in unsere Schlafsäcke, nur ein nahes Donnern weckte uns in der Nacht, geregnet hatte es jedoch nicht.
- Ende des 1. Tages -
Es gibt natürlich noch ein Video des ersten Fahrtages, wer es anschauen möchte, gerne hier.
Viele Grüße,
Matthias
