Nee, aber es sorgte fĂŒr viel mehr Ăl als vorausgesagt. Die USA sind vom gröĂten Ălimporteur zum Ălexpoteur geworden und das hatte niemand voraussehen können. So ist das halt mit der Zukunft.
Auch in nĂ€herer Zukunft wird man noch neue Förderquellen erschlieĂen. Arktis und Antarktis sehen diesbezĂŒglich vielversprechend aus. Das wird aber nichts daran Ă€ndern, daĂ man von der Nutzung fossiler EnergietrtĂ€ger wegkommen muĂ. Das ist auch vielen Amis klar (Trump ist nur einer von vielen in den USA), denen ansonsten im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser bis zum Halse stehen könnte. Und nicht nur denen.
Es ist halt die Frage wie diese Konversion aussehen soll. Gerade in Deutschland reden die immer-schon-Wissenden von regenerativen Energien und nun halt auch von E-MobilitĂ€t. Neuerdings auch im Mix mit Wasserstoff (Power2Gas). Die Thematik war mir schon bekannt, bevor dieser Begriff in der Ăffentlichkeit populĂ€r wurde. Nur auch hier sind die Ressourcen endlich, zumindest wenn man es aus Sicht der praktischen Realisierung her sieht. Es sei denn man geht komplett weg vom Ăl und deckt seinen Energiebedarf komplett ĂŒber Wasserstoff (Wasserstofftechnologie). Das ist eben mehr als Elektrolyse und Power2Gas. Z. B. Wasserstoff aus Abfall.
Ich denke es wird zukĂŒnftig insgesamt auf weniger hinauslaufen. Den ersten Testfall haben wir derzeit (siehe beispielsweise Flugverkehr). Das heiĂt natĂŒrlich auch weniger Arbeit fĂŒr alle. Und ja, auch die Automobilindustrie, die neben dem Maschinenbau und der Elektrotechnik eine wesentliche StĂŒtze unseres Wohlstands ist, wird zukĂŒnftig nicht mehr den Stellenwert haben. Nur weiter so wird nicht gehen, konsequenterweise dann weniger, wenn wir die selbst gesetzten Ziele erreichen wollen. Deswegen ist es mĂŒĂig sich darĂŒber Gedanken zu machen wie die 1:1-Umsetzung mit individueller E-MobilitĂ€t funktionieren soll. Sie wird so nicht kommen.
Das sollte man ehrlicherweise den Menschen auch sagen. Alles zum Nulltarif geht nicht.
Und ja, auch ich mache mir mittlerweile immer mehr Gedanken darĂŒber, wie das zukĂŒnftig weitergehen soll. Ich brauche mir nur die BĂ€ume im Wald oder die immer heiĂer und trockener werdende Sommer anzuschauen, um zu wissen, daĂ hier etwas nicht stimmt, was uns noch gewaltige Probleme bereiten wird.
GrĂŒĂe Thomas