Weder Kinder noch Enkel würde ich in 95% der öffentlichen Schulen hier in Berlin schicken. Das sind Zustände dort die völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Etwas weiter draußen zBsp.in Kladow oder Gatow geht das noch aber sonst kann man da kein Kind mit gutem Gewissen hin schicken. Für Mädchen absolut traumatisch und Jungs müsstest du schon von klein auf sehr stark machen das sie sich dort noch behaupten können.
Die Bildungskatastrophe als Spiegelbild weiterer politischer Verleugnung.
Deutschland im Jahr 2026: Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 wirken noch immer wie ein Schock nach, doch die Realität in den Klassenzimmern hat die Statistiken längst überholt. Wenn 15-Jährige heute schlechter rechnen und lesen als zur Zeit des ersten „PISA-Schocks“ vor über 20 Jahren, dann ist das kein vorübergehendes Tief. Es ist das Zeugnis eines kollektiven Systemversagens.
Der Elefant im Raum trägt einen Rucksack voller Versäumnisse. Wer die Augen davor verschließt, dass mittlerweile über 42 Prozent der Schülerschaft – in Ballungszentren oft weit mehr – einen Migrationshintergrund haben, verweigert die Realität. Das Problem ist dabei nicht die Migration an sich, sondern die fatale Kombination aus einer ungeplanten Zuwanderung bildungsferner Schichten und einem starren, veränderungsresistenten Schulsystem.
Integration durch Bildung? Nur wie? Ein gescheitertes Versprechen. In keinem anderen OECD-Land entscheidet die Herkunft so massiv über den Bildungserfolg wie hier. Während die Politik das Mantra der „Integration“ predigt, offenbaren die Daten ein Desaster. Nachrichten wie: "44 Erstklässler mit Migrationshintergrund von 147 Schülern erreichen das Lernziel nicht und bei denen eine Klassenwiederholung sinnvoll wäre". Sprachbarrieren werden durch die Eltern von der KITA bis in die Grundschulen verschleppt. Rund 30 Prozent der Kinder haben bei der Schuleingangsuntersuchung keine ausreichenden Deutschkenntnisse. Lehrkräfte werden in Klassen allein gelassen, in denen sie oft die einzige Person ohne Migrationsgeschichte sind. Das Ergebnis ist eine Überforderung, die nicht mehr mit zusätzlichem „Engagement“ zu heilen ist.
Die Quittung folgt an der Wahlurne. Die Ignoranz gegenüber auch diesen Zuständen hat eine politische Flanke geöffnet, die nun weit offensteht. Wenn die AfD als zweitstärkste Kraft in den Bundestag eingezogen ist, dann liegt das nicht allein an den traumatischen Ereignissen von Solingen,
Magdeburg, Aschaffenburg, München. Es liegt am schleichenden Vertrauensverlust der Mitte bei allen die Mitte umtreibenden Themen.
Der Satz „Wir schaffen das“, 2015 von Angela Merkel als optimistischer Appell in der Flüchtlingskrise geprägt, gilt zehn Jahre später politisch als umgekehrt. Angesichts begrenzter Kapazitäten, der durch Migration gesellschaftlicher Spaltung und fordernder Migrationspolitik wandelte sich der Zuversichtssatz zu einer Debatte über Kontrollverlust, was zu einer härteren Gangart und z.B. den Forderungen beim Bürgergeld, dem handeln bei der illegalen Einwanderung und mehr Abschiebungen führte.
Die Bürger spüren, dass der Staat eines seiner Kernversprechen – den sozialen Aufstieg in der Migration durch Bildung – auch hier nicht mehr einlösen kann.
Es reicht nicht mehr aus, die „Herausforderungen“ schönzureden oder die Schuld in Stuhlkreisen zu suchen. Wenn das Fundament unserer Gesellschaft – die Bildung der nächsten Generation bei Einheimischen und Migranten– wegbricht, nützen auch Sonntagsreden über Fachkräftemangel nichts mehr. Deutschland muss sich entscheiden: Entweder wir investieren radikal in eine Sprach- und Bildungsoffensive, und damit meine ich nicht die Diskussion von Bündnis 90/Die Grünen, dass Arabisch (und Türkisch) als Unterrichtsfach an Schulen gelehrt werden soll, sonderen eine die diesen Namen verdient und dann auch vor harten Reformen, wie verbindliche Vorförderkurse gestützt durch die Eltern, nicht zurückschreckt, oder wir verwalten weiter den eigenen Abstieg, mit Ansage. Die Zeit des Ignorierens ist schon lange vorbei. Die Daten liegen auf dem Tisch. Wer jetzt nicht handelt, verspielt die Zukunft derjenigen, die dieses Land morgen tragen sollen, und wollen.