Inot
Genau diese "rechte Stammtischrethorik" fehlt in allen Beiträgen von dir.Bei „Linksauslegern“ lässt sich eine strukturell ähnliche Dynamik beobachten, wobei sich die
Form der Emotionalisierung und die Art des „Bärendienstes“ unterscheiden. Während rechts oft eine aggressive „Stammtisch-Rhetorik“ dominiert, verfallen die Linken immer in einen moralisierenden Dogmatismus. Anstatt ökonomische oder pragmatische Lösungen zu diskutieren, werden Themen oft in ein binäres Schema von „Gut gegen Böse“ gepresst. Wer Details kritisiert, wird schnell unter Generalverdacht gestellt, unethisch zu handeln.
In Beiträgen über Sprachverbote und Minderheitenrechte wird sich verloren, anstatt die Sorgen der breiten Mehrheit (Migration, Sicherheit, Infrastruktur, Arbeitsplätze) in den Focus zu rücken. Während die frühere Mitte - nun gerne von Links bezeichnet als Rechte, den „normalen Bürger“ am Stammtisch abholt, nutzt der linke Rand oft eine hochakademische Sprache (z. B. gerne die Gendersprache, oder soziologische Fachbegriffe #2.307), machen gerne daraus eine Frage des Gefühls und möchten eine moralische Überlegenheit vermitteln.
Dies wirkt auf viele distanziert und belehrend, was ebenfalls einen Bärendienst für die eigentliche Sache darstellt. Das führt zu einer Abschreckung der Mitte, in der gemäßigte Bürger sich von den Inhalten ab wenden, weil sie den „Ton“ beider Ränder als anstrengend oder aggressiv empfinden. Was weiter zu einer Lagerbildung führt. Es geht Links nie um den besten Weg (die Sache), sondern immer um die Bestätigung der eigenen Identität und die Abwertung des anderen Lagers.
Würde dich eher Richtung Mitte einschätzen.


