Ganz ehrlich ich habe kein Patentrezept. Ich bin ein weltoffener Mensch, komme beruflich viel rum, ich kritisiere nicht die beiden Damen an sich. Aber es ergibt sich mehr und mehr ein verzerrtes Gesamtbild. Fachkräfte ok, egal woher sie stammen. Aber dann muss es funktionieren. Das tut es (teilweise?) nicht. Und es wird in Berlin ignoriert.
Mein Sohn ist Pilot….wenn er sich auf Deutsch beim Controller meldet wird er nicht weit kommen. Extremes Beispiel ich weiß, aber es trifft es ganz gut.
Deutschkurse alleine werden nicht reichen, deutsche Muttersprachler haben wir nicht für die Engpass-Berufe.
Ich denke, wir werden uns dran gewöhnen müssen, mehr auf Englisch zu kommunizieren.
Im Gesundheitswesen geht das natürlich nicht, da muss mehr für die Sprachkompetenz getan werden.
Aber wenn der Klempner mein verstopftes Klo repariert, dann nehme ich gern in Kauf, wenn ich mit ihm per Google-Translator kommunizieren muss.

(Hatte letztes Jahr einen Motorschaden am Camper in Portugal, da hat das in der Werkstatt mit der App überraschend gut funktioniert)
Ein Bekannter von mir leitet ein Pflegeheim. Der hat die Wahl zwischen Pest oder Cholera:
Entweder er hat eine Pflegehelferin, die kaum deutsch spricht (aber durchaus fachkompetent ist) oder er kann die Stelle nicht besetzen und die alten Herrschaften sind völlig unversorgt bzw. er muss (trotz riesigem Bedarf) Pflegeplätze reduzieren.
Was soll er tun ? Was kann die Regierung tun ? Ein Dilemma.
Die testen jetzt Digitalisierung. Roboter, mit denen man sich unterhalten kannn, die Essentabletts verteilen und so.
Wenn wir mal im Pflegeheim sind, werden Roboter dort wahrscheinlich die Regel sein und Menschen die Ausnahme.