Politik oder was jeder darunter versteht!

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der_brauni

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Immer so schön gedacht, dabei muss man nur an die letzte Wahl denken, wie demokratisch gewählt und dann das demokratische angekündigte umgesetzt wurde.

Das ist einer der Gründe, warum in einer aktuellen INSA-Umfrage sich über 70% der Befragten für mehr direkte Beteiligung bei Gesetzen des Bundestages aussprechen, das wären hochgerechnet 56 Millionen Bürgerinnen und Bürger!

Da muss ich dann, wenn ich die Unzufriedenheit der Deutschen Bevölkerung mit der deutschen Politik und ständig das Schlagwort "Demokratie" höre und lese, an Italien denken. Italiens Ministerpräsidentin Meloni wollte eine grundlegende Justizreform umsetzen, dafür brauchte sie die Zustimmung über ein Referendum abrogativo der Bevölkerung, doch die Mehrheit lehnte ihre Pläne ab. Egal wie man zu der Verfassungsänderung steht, bei grundlegenden und gesellschaftlich umstrittenen Fragen hat die Bevölkerung in Italien das letzte Wort. Das hat gezeigt: Die italienische Regierung kann das gewählte Parlament und die Mehrheit im Land nicht ignorieren. Das begrenzt die Macht der Regierung da, wo demokratische Regeln auf dem Spiel stehen, oder wo die Regierung befangen ist, weil sie selbst von einem Gesetz profitiert.
Das gleiche Recht und den gleichen Schutz für unsere Demokratie sollten wir hier in Deutschland auch haben.

Mit einem Vetorecht bei Gesetzen des Bundestages kämen wir genau da hin. Dabei beschließt der Bundestag weiterhin die Gesetze. Aber wenn ein Gesetz besonders umstritten ist, können mindestens 1 Mio. Bürgerinnen und Bürger verlangen, das darüber noch einmal von allen in einem bundesweiten Volksentscheid abgestimmt wird.
Das Veto ist ein konstruktiver Weg, Gefühlen von Ohnmacht und Frust Gehör zu verschaffen und sie in demokratische Verfahren einzubinden. Es bietet eine Absicherung gegen unsoziale oder ideologiegetriebene Gesetze jetztiger und zukünftiger Regierungen.
Und die Zulassung von mehr plebiszitären Elementen steht aber explizit im Parteiprogramm der AfD.
Ich vermute, dass das der Hauptgrund ist, warum diese Partei so vehement von allen Altparteien so heftig bekämpft wird.
Wäre ja noch schöner wenn das Volk in "Unserer Demokratie" irgendwie mitreden könnte.

Gruß Thomas
 
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Chefffe

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Naja, wenn zB. Mexiko auf einmal nach Nukes schreien würde und russische Basen in Mexiko eröffnen lassen wollte wäre Öl sicherlich sehr zweitrangig :giggle:. Hat ja die Geschichte gezeigt, ging gerade noch mal knapp gut in Kuba.
Bzw. bin ich mir auch sicher wenn die Mexikanische Regierung auch so nachweisbar von Russland geputscht worden wäre hätte das schon alleine gereicht.

Nicht das ich Russlands Angriff gutheißen würde ... so agieren nun mal Supermächte und das wusste Jeder der sich damit beschäftigt hat, schon Jahrzehnte im voraus.
 
Thomas211

Thomas211

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Naja, wenn zB. Mexiko auf einmal nach Nukes schreien würde und russische Basen in Mexiko eröffnen lassen wollte wäre Öl sicherlich sehr zweitrangig :giggle:. Hat ja die Geschichte gezeigt, ging gerade noch mal knapp gut in Kuba.
Bzw. bin ich mir auch sicher wenn die Mexikanische Regierung auch so nachweisbar von Russland geputscht worden wäre hätte das schon alleine gereicht.
Ich verweise da gern auf Venezuela

Russland und Venezuela schließen strategische Partnerschaft
 
Dangermouse

Dangermouse

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Das ist einer der dümmst möglichen Beweggründe.
"Ich wähle xyz, weil ich damit irgendwen ärgere"
Ja, das ist leider einer der Hauptgründe, warum manche die AfD wählen - um es „denen da oben“ mal so richtig zu zeigen. Dasselbe Muster gab es in den USA - die Leute hatten ein unbestimmtes Gefühl, von irgendeiner unklar definierten Elite verarscht zu werden - und wählten stattdessen einen irren Milliardär, der ihnen weismachen konnte, er sei einer von Ihnen. Jetzt macht er sich und seinen Milliardärkumpels die Taschen voll und ruiniert das Land.

Wer schlau ist, schaut sich das an und überlegt dann, ob wir so etwas auch in Deutschland brauchen.
 
AmperTiger

AmperTiger

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Wie Du "überlesen" kannst, dass Du mich zitierst, ist mir ein Rätsel.

Meines Erachtens hat die Ukraine Russland niemals provoziert. Deswegen ja meine Frage (nicht an Dich, sondern an den Adressaten, den ich zitiert hatte), der behauptet hat Russland wäre provoziert worden diesen verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu starten.
Und Quellen kann ich Dir nicht angeben, da es meiner Meinung nach ja keine Agression der Ukraine gegeben hat. Wo es nichts gibt, gibt es auch keine Quellen.
War es nicht Victoria Neuland, die zugegeben hat, dass der Regimechange in der Ukraine 2014/von der CIA organisiert war und 5 Mrd US$ gekostet hat?
Ukraine

Im Anschluß hat die Ukraine seit 2014 mehrere 1000 Zivilisten russischer Minderheit in der Ukraine (Donetz und Donbass ) getötet? Russische Sprache verboten, Religion verboten?

Waren es nicht die USA, die im Anschluss an den Regime change in der Ukraine drei Dutzend Versuchslabore errichtet hat, um "alte" russische Erreger zu isolieren?

Waren es nicht Genscher und die 1989/Russland das Versprechen gaben, dass sich die NATO nicht nach Osten erweitern wird?


Ich frag mich, was wäre passiert, hätte Rußland in Mexiko einen Wechsel finanziert und dann Mexiko in Aussicht gestellt, in den Warschauer Pakt zu kommen?
Die USA hätten sicher nicht zugesehen.

Ich frag ja nur. Daran ändert auch das Wording "russischer Angriffskrieg" nichts.
Den Informierten hat es nur gewundert, wie lange die Russen sich das haben gefallen lassen.

Bevor sich wieder einige aufregen, ich rechtfertige hier gar nichts, ich frage und ziehe für mich Schlüsse.

Krieg ist immer unrecht, Helmut Schmidt sagte das schon.
 
fralind

fralind

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Oh der Tag fängt ja heute besser an als je gedacht :giggle:

https://x.com/Haintz_MediaLaw/status/2043794174017974536?s=20




Mal sehen, vielleicht war dieser Wechsel zu Magyar doch gar nicht so schlecht.
Könnte ein paar Linksgrüne Synapsen zum erodieren bringen ... hmmm ... bin gespannt.

Seine Ex Frau hat jedem der fragte, genau beschrieben wie der Tickt. Magyar war früher ja selber bei der Fidesz-Partei, ist ein sehr konservativer Politiker und hat sehr viele politische Gemeinsamkeiten mit seinem Vorgänger. Das neue Ungarn wird auch kein bedingungsloser EU-Freund werden, auch wenn jetzt alles seinen NAmen tanzen. Magyar will vor allem eins, die Freigabe der blockierten EU-Milliarden für Ungarn um die wirtschaftliche Situation Ungarns zu verbessern. Und genau wie Orban ist die Tisza-Partei gegen eine beschleunigte EU Mitgliedschaft der Ukraine sowie ungarische Waffenlieferungen. Den EU-Migrationspakt samt Solidaritätsmechanismus und Verfahren an den Außengrenzen sieht man ebenfalls skeptisch, daher sollte die EU nicht davon ausgehen, das er voller Begeisterung morgen alle Grenzen öffnen wird, denn er lehnt die europäische Asylreform ab.
Man sollte wissen, die Tisza liegt in der Migrationspolitik inhaltlich nicht allzu weit von Orbans Haltung entfernt, wenn es um den Aspekt von "law and order" geht.

Einzig ist er nicht so pro Russisch wie Orban. Nur wird er sich kaum von der Russichen günstigen Energie lösen können.
 
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Chefffe

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Seine Ex Frau hat jedem der fragte, genau beschrieben wie der Tickt. Magyar war früher ja selber bei der Fidesz-Partei, ist ein sehr konservativer Politiker und hat sehr viele politische Gemeinsamkeiten mit seinem Vorgänger. Das neue Ungarn wird auch kein bedingungsloser EU-Freund werden, auch wenn jetzt alles seinen NAmen tanzen. Magyar will vor allem eins, die Freigabe der blockierten EU-Milliarden für Ungarn um die wirtschaftliche Situation Ungarns zu verbessern. Und genau wie Orban ist die Tisza-Partei gegen eine beschleunigte Eu Mitgliedschaft der Ukraine sowie ungarische Waffenlieferungen. Den EU-Migrationspakt samt Solidaritätsmechanismus und Verfahren an den Außengrenzen sieht man ebenfalls skeptisch, daher sollte die EU nicht davon ausgehen, das er voller Begeisterung morgen alle Grenzen öffnen wird,, denn er lehnt die europäische Asylreform ab.
Man sollte wissen, die Tisza liegt in der Migrationspolitik inhaltlich nicht allzu weit von Orbans Haltung entfernt, wenn es um den Aspekt von "law and order" geht.
Das hatte ich ja so in der Richtung auch schon gelesen, sie sind evtl. einen Mü Konservativer.
Stellt sich dann nur die Frage ob er hart genug für die EU ist.
Die werden ihm wohl auch nicht mehr geben wenn er sich quer stellt. Es wird spannend ...
 
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