Die "Einzelfall-Ausrede" ist eine beliebte Argumentationstaktik, bei der wiederholte Fehler, systemische Probleme oder Straftaten als seltene, unzusammenhängende Ausnahmen abgetan werden. Oft dient sie dazu, von tieferliegenden Ursachen abzulenken oder die Verantwortung für strukturelle Mängel abzuwehren. [
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Warum die Ausrede oft kritisiert wird
- Systematik: Was oft passiert, ist keine Ausnahme mehr, sondern die Regel.
- Ablenkung: Die Diskussion wird auf den einzelnen Vorfall fokussiert. Das eigentliche Problem bleibt ungelöst.
- Logikfehler: Der Plural des Wortes "Einzelfall" ist widersprüchlich. Sobald es mehrere Fälle gibt, sind es "Fälle" und keine Einzelfälle. [1, 2, 3]
Nein wie immer nein
Die "Einzelfall-Ausrede" ist eine klassische Taktik der
Eristik (der Kunst, in einer Debatte immer Recht zu behalten). Der Begriff wurde besonders durch Arthur Schopenhauer geprägt. Dabei wird ein allgemeines Problem oder ein systematischer Fehler vom Gegner als bloßer "Einzelfall" abgetan, um die eigentliche Kritik abzuwehren.
Du langweilst mich ehrlich gesagt langsam