Deutschland hat rund 84 Millionen Einwohner und etwa 46 Millionen Erwerbstätige.
Davon arbeiten schon über 5 Millionen direkt im öffentlichen Dienst. Zählt man staatsnahe Unternehmen dazu, ist man eher bei knapp 7 Millionen.
Gleichzeitig ist nach verschiedenen Berechnungen ungefähr die untere Hälfte der Haushalte unter dem Strich bereits Nettoempfänger des Steuer- und Transfersystems.
Das heißt:
Die Gruppe der Menschen, die in der Privatwirtschaft tatsächlich mehr erwirtschaftet, als sie aus dem System zurückbekommt, ist deutlich kleiner, als viele glauben.
Ob das am Ende exakt 10, 15 oder 20 Prozent sind, ist fast schon zweitrangig.
Der eigentliche Punkt ist ein anderer:
Ein erstaunlich kleiner produktiver Kern finanziert einen immer größeren Apparat aus Staat, Transfers, Verwaltung und Abhängigkeit.
Die eine Hälfte arbeitet beim Staat.
Die andere lebt vom Staat.
Und irgendwo dazwischen steht der Nettosteuerzahler und soll den Laden dauerhaft tragen.
Genau so sieht ein System aus, das wirtschaftlich immer schwerer wird und politisch trotzdem ständig weiter aufgeblasen werden soll.