mA- Meter sehr niederohmig = wie ein Shunt, Oszi sehr hochohmig und verfälscht das Messergebnis unwesentlich.
Das mA-Meter sollte sehr niederohmig sein, damit es den Messwert nicht verfälscht. Es misst ja nicht tatsächlich den Strom (es sei denn, Du hättest ein Drehspul-Amperemeter im Einsatz

), sondern die Spannung, den Spannungsabfall über einen -(hoffentlich

) sehr kleinen- Widerstand, durch dessen Anwesenheit, in Serie mit dem Verbraucher, dem Verbraucher nicht mehr die gesamte Versorgungsspannung zur Verfügung steht, der Strom also minimal geringer ausfällt, als ohne den Messwiderstand im Stromkreis.
Beim Oskar ist es genau andersrum, dessen Messeingang soll möglichst hochohmig sein, damit er keine, bzw. nur eine minimale Belastung der Spannungsquelle darstellt, denn das würde , durch die zusätzliche Belastung, parallel zum Verbraucher, zu Absinken der Spannung führen (Spannungsabfall am Innenwiderstand der Spannungsquelle).
Insofern liegst Du nicht falsch. Wenn das Multimeter eine Hold-Funktion hat, würde ich die mal nutzen, um eventuell auftauchende höhere Messwerte festzuhalten. Einen Oskar dürften die wenigsten ihr eigen nennen (ev. gar noch mit Speicherfuntion

).
Uli