ZumoXT vs. Smartphone Navigation - (Für die Chef‘in ! )

Diskutiere ZumoXT vs. Smartphone Navigation - (Für die Chef‘in ! ) im Navigation Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Also, meine Beste hat demnächst Geburtstag 🎁 und will den alten TomTom Raider Urban nich mehr! Durch das sehr einfache planen von Wanderungen via...
Marco_GS

Marco_GS

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Also,
meine Beste hat demnächst Geburtstag 🎁 und will den alten TomTom Raider Urban nich mehr!
Durch das sehr einfache planen von Wanderungen via App (Komoot) ist natürlich eine entsprechende Erwartungshaltung entstanden.
Durch die 12er und den N6 was seit letzten Jahr die 1150erGS ergänzt bin ich erst seit kurzem mit dem Thema Navigation
wieder konfrontiert.
Holprige Erfahrungen ( mangels Ahnung bzgl. N6, BC, Kurviger, gpx, etc...) ließen etwas Frust in 2020 aufkommen.
Also mal aktuell fleißig Videos geschaut, Kurviger/Calimoto Touren testweise geplant + in BC überarbeitet, übertragen ..
O.k. noch nich perfekt aber is grundsätzlich machbar.

So, wichtig, wie fahren/planen wir für gewöhnlich
# entweder am Vorabend bei nem guten Rotwein Blick in die Karten und tolle Kurvenpassagen identifizieren und mit weiteren
kombinieren zu Tagestouren (durchschnittlich 200KM++) oder beim Frühstück gemäß WetterRadar nochmal anpassen
Frage
# was sind die eigentlichen Vorteile/Mehrwerte von KurvigerCalimoto

Möglich. Varianten
1. GarminXT
  • hier würde dann entweder in KurvigerCalimoto oder gleich in BC geplant und dann zu N6 & XT übertragen
  • bei Nutzung von KurvigerCalimoto wäre noch Anpassungsbedarf (Route, Track, shaping points .. )
2. Smartphone & App
  • easy da Planung & Anzeige auf dem gleichen Gerät, Chdein könnte als Frühaufsteher schon die Planung starten ...
  • möchte ich die Tour auch auf N6 haben, müsste ich nochmal auf BC nacharbeiten

Ok zugegebenermaßen evtl. nich alltäglich dieses Anforderungsprofil. Aber ein Handy wäre vorhanden, wetterfeste Hülle
und Halterung für die GS1150 sollten machbar sein. KurvigerCalimoto wären learning-by-doing schnell anwendbar.

Daher die Frage ist sowas Zumo & Co. evtl. nicht mehr ganz zeitgemäß oder wo liegen etwaige Schwächen die sich mir
derzeit noch nich ganz erschließen..

Knitterfreie Fahrt & bleibt gesund - noCovid!

Gruß
Marco
 
chrimu

chrimu

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R1250GS Adventure Triple Black
Ich stand vor der gleichen Frage: Smartphone-Navigation oder richtiges Navigationsgerät.

Meine ganz persönliche Meinung:

Vorteile Navi:
  • Bedienung mit dem Drehrad, sofern es sich um den BMW Navigator handelt
  • Bedienung mit Handschuhen
  • Wasserdichtigkeit
  • problemloses laden (Navigator)
  • F.d. Einsatz auf dem Motorrad prädestiniert.
  • Kein Problem bei Geländefahrten was Vibrationen oder ähnliches betrifft
Nachteile Navi:
  • Kosten
  • m.M.n. nicht so bedienerfreundlich wie ein Smartphone
  • Eingeschränkte App-Auswahl

Vorteile Smartphone:
  • All in one (Smartphone hat eh jeder und immer dabei)
  • Planung und Navigation auf dem gleichen Gerät, insofern extrem einfach
  • Top-Aktuelle Karten
  • App-Auswahl
Nachteile Smartphone:
  • Wasserdichtigkeit
  • Laden evtl. eingeschränkt (bei Regen)
  • Vibrationen schädigen u.U. das Gerät
  • Bedienung mit Handschuh nicht möglich

Ich habe mich, nach Abwägung der o.a. Punkte, für die Navigationslösung mit einem Zumo XT entschieden:
Zumo-XT incl. Halterung bei Touratech als Set 559 € (Zumo XT incl. Halterung) + Stecker f. das Laden des Geräts 50 €, so dass ich knapp 600 Euro für eine Komplettlösung bezahlt, die mir ein aktuelleres Gerät gegenüber dem Navigator VI bringt. Der Bildschirm ist einfach klasse!!... und die Birdseye-Karten sind einfach ne Wucht und vervollständigen den Spaß :-)

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Zumo XT vs Navigator:

Vorteil Navigator
  • Bedienung per Drehrad
  • Einfach in die vorhandene Halterung einklicken und losfahren
  • Vollständig in das Motorrad integriert.
Vorteil Zumo XT:
  • Aktuelleres Gerät
  • Höhere Auflösung
  • Bessere, da aktuellere Software
  • Preiswerter (600 Euro (Komplett incl. Halter und Stromversorgung) statt 750 Euro)
 
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Hobbyfahrer

Hobbyfahrer

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Nachteile Smartphone:
  • Wasserdichtigkeit
  • Laden evtl. eingeschränkt (bei Regen)
  • Vibrationen schädigen u.U. das Gerät
  • Bedienung mit Handschuh nicht möglich
  • Viele Geräte sind heute ab Werk wasserdicht mit mind. IP67
  • Mit QI Lader ist das Laden auch bei Regen kein Problem
  • Vibarationen sind auch kein Thema, entweder mit einer passenden Entkopplung oder die meisten Geräte haben eine elektronische Stabilisierung und keine anfällige mechanische mehr
  • Bedienung ist mit Fernbedienung möglich. Hier sind Androidgeräte aber im Vorteil oder mit geeigneten Handschuhen
Ich habe mich nach vielen Jahren von Garmin bzw. BMW verabschiedet und nutze nur noch ein Gerät (Smartphone) für alles auf dem Bike.
 
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G

G-B

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Ich sah mich Ende letzten Jahres vor der gleichen Entscheidung.
Ich bin sogar einen Mittelweg gegangen.
Hab mir extra ein Outdoorhandy gekauft.
Insgesamt günstiger als Garmin XT.
Wohl gemerkt: Ich habe mein Garmin geliebt aber das Zumo550 ist dann doch nciht mehr das Wahre.
Ich habe eine Halterung mit QI 10W und das reicht zum laden trotz Navigation. Somit auch Wasserdicht beim laden.

Vorteil:
  • Ein Gerät per Bluetooth mit meinem Sena verbunden. => mehr Kapazität für die Kumpels
  • Neue Apps sind sofort einsetzbar und es muss nicht ein neues Gerät gekauft werden
  • Je nach Einsatz nutze ich Kurviger oder Calimoto
  • Datennutzung hält sich in Grenzen, da Karten offline

Nachteil:
  • Bedienung mit Handschuh nicht möglich (Hab mir so einen Stift montiert und werde noch so Gamingtipps auf die Handschuhe kleben
  • Fummeliges anbringen in der Halterung. (zumindest bei mir)
  • Muss beim Stopp mitgenommen werden

Hab das ganze auch ein wenig aus Spieltrieb angefangen. Da ich aber seit langem meine Planung über link zu kurviger zur Verfügung gestellt habe, hat sich das auch für die Tour angeboten.
 
FraFi

FraFi

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R 1200 GS LC ADV 2018
Ich bin bislang mit der Navi-App von BMW und meinem iPhone 7 wunderbar klar gekommen.
Vorteile:
kein zusätzliches Navi-Gerät erforderlich
alle Infos auf einem Gerät
mit Quadlock-Halterung schnell und sicher dran/abgebaut
Ladung über USB-Kabel auch bei Regen bisher unproblematisch. Sonst das Gerät einfach in die Jackentasche und dann nur nach Ansage und Anweisungendem TFT fahren
Jederzeit können Routen unterwegs schnell und einfach erstellt und geändert werden.
Touchfähige Handschuhe ermöglichen Bedienung des Displays

da mir vor einiger Zeit ein defektes BMW Navi 6 zugelaufen war, das ich jetzt auf Kulanz durch Garmin tauschen konnte, versuche ich mich derzeit mit den Weiten von Basecamp und Navi 6 vertraut zu machen.
Bisher erkannte Vorteile:
detailliertere Planung der Routen in Basecamp möglich
Bedienung der Zoomfunktion per Drehrad

bisher erkannte Nachteile:
Für‘s Planen unterwegs braucht man irgendein Hilfsmittel (Smartphone/Netbook/PC) und muss dann Routen/Tracks zwischen den Geräten austauschen

Es dürfte im Ergebnis stark von den persönlichen Neigungen und den verfügbaren Ressourcen bzw. Motorrädern abhängen, was die beste Lösung ist. TFT mit Connected App für die schnelle Planung auch unterwegs ist ausreichend, aber eben nicht mit jeden Bike machbar.

GSrüsse
Frank
 
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qtreiber

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R1250GS + XCountry - Ex-Multi1260S - Ex-R1200R - Danone
Wenn ich das richtig verstanden habe, ich nutze diese Option mit dem 6er nicht, lassen sich unterwegs auch auf dem Handy erstellte Routen, die GPX-Dateien, per Kabel direkt auf das 6er übertragen.
 
G

G-B

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Hey, danke für den Link. Das wenn ich vorher gewusst hätte.
Gibts tatsächlich so was für mein 15,5mm dickes Telefon.
Auch noch ein Zubehör für QI Laden.
Ich hatte lange gesucht und für 50€ was gefunden.
Hier wäre ich bei 100€ und rundrum glücklich. (Inkl. Qi und Rammountkugel)
 
KlausB

KlausB

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Möglich. Varianten
1. GarminXT
  • hier würde dann entweder in KurvigerCalimoto oder gleich in BC geplant und dann zu N6 & XT übertragen
  • bei Nutzung von KurvigerCalimoto wäre noch Anpassungsbedarf (Route, Track, shaping points .. )
2. Smartphone & App
  • easy da Planung & Anzeige auf dem gleichen Gerät, Chdein könnte als Frühaufsteher schon die Planung starten ...
  • möchte ich die Tour auch auf N6 haben, müsste ich nochmal auf BC nacharbeiten
Also ich würde, wenn ich einen Laptop dabei habe, immer am großen Bildschirm planen und die Touren dann übertragen. Dann ist das Endgerät meiner Meinung nach nicht wirklich wichtig. Wenn deine Chefin planen möchte, dann ist die Frage, ob sie das am kleinen Handy-Display machen möchte oder nicht. Man kann mit Kurviger auch im Browser auf Tablet oder Laptop planen, die Tour exportieren und auf Garmin oder TomTom bringen, auch über Basecamp. Oder man plant mit Laptop und Basecamp und exportiert dann. Konverter gibt es auch.

Die Frage ist, was man während der Fahrt mit den Handschuhen bedienen möchte (Drehrad scheidet bei ihr ja aus), wie die Navigationssicht und die Sicht auf POIs entlang der Route sein soll und wie das automatische Routing bei Verlassen der Route abläuft. Das ist dann bei 2 verschiedenen Geräten nicht mal im Falle von unterschiedlichen Garmin-Geräten identisch. Wenn man hier keine Unterschiede haben möchte, dann sollte man lieber 2 identische Geräte einsetzen oder das Neuberechnen stets unterbinden. Das wäre mir zu knifflig.

Wird auf dem Handy geplant und die Tour dann über Laptop und Basecamp auf den Navigator gebracht, ist eine 100%ige Übereinstimmung schwierig, wenn die Tour über die Routing-Points gesetzt auf dem Handy mit dem dort befindlichen Navigationsalgorithmus entstanden ist. Dann muss man die Route tatsächlich optisch in hoher Vergrößerung zwischen beiden Geräten abgleichen, ich würde das nicht tun wollen.

Gruß
Klaus
 
KlausB

KlausB

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Danke, den Link hatte ich nicht mehr. Aber darin findet sich so einiges zur Stromversorgungsproblematik bei Handys sowie zur Bedienung mit Handschuhen bei Handys, das Drehrad scheidet hier ja aus.

Gruß
Klaus
 
Alpenbummler

Alpenbummler

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Wenn ich das richtig verstanden habe, ich nutze diese Option mit dem 6er nicht, lassen sich unterwegs auch auf dem Handy erstellte Routen, die GPX-Dateien, per Kabel direkt auf das 6er übertragen.
Ja, das geht - aber mit Einschränkungen. Man verbindet dazu das Handy per OTG-Adapter mit dem Navi und schiebt die .gpx in das Verzeichnis 'GPX' auf dem internen Speicher des Navi 6.

Kurviger kann Garmin-Routen-gpx-Dateien exportieren, die leidlich funktionieren. Mit Ugurio's Tool kann man die noch praktikabler machen, aber an eine richtige BaseCamp-Route kommen sie nicht ran.

In den richtigen BC-Routen kann man nach eigener Wahl Shaping-Punkte und Viapunkte definieren - je nach dem, wie es praktisch ist. Die beiden OTG-Varianten machen irgendwie immer, was sie wollen. Nicht soo schlecht, aber eben nicht so gut wie Original-BC.

Man kann sich übrigens von Kurviger auch einen Track der Route mitexportieren. Diesen kann man am Navi anzeigen lassen und hat damit die Sicherheit, dass die Route stimmt. Weicht man mit Neuberechnung von der Route ab, sieht man anhand des Tracks immer noch, wo die Route mal war. Alles in allem nicht soo schlecht.
 
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Ugurio

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Ich habe mich von meinem XT nach 1 Jahr getrennt.
Outdoor Handy mit 10.000mA 6.3 Zoll.
Akku haltet locker 10 Stunden mit navigieren, 100% Display Helligkeit.
Handschubedienung ist gelöst mit Leitgarn. 3 Finger reichen an der linken Handschuhe aus.
Apps:
Tomtom Go( beste Staumelder, Sperrungen)
Manchmal Calimoto oder kurviger.
Beim kurviger kann man Neuberechnung abschalten wie bei Garmin.
Google Maps
Blitzer.de Pro
Maps2Geo, damit kann man mit Google Maps Orte mit anderen Naviapps teilen.

OutdoorHandy mit fetten Akku ist recht schwer, für sowas brauchst einen stabilen Halterung.
Z.B HOLDER 2.0 - Moto smartphone holders

Oder ein normales Handy ohne Videostabilisierung, die gehen recht schnell kaputt. Z.B. ab IPhone 7 oder Galaxy S8 haben diesen Videostabilisierungs Sensor.
Halterung Z.B Quadlock
 

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chrimu

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Ich hatte vor, das Smartphone als Navi zu nutzen. Hab mir extra n Zweitgerät dafür gekauft. Auch die bekannte Handyhalterung f.d. BMW-Navi aus China habe ich mir angeschafft.
Doch die Bedienung, in diesem Fall nur ohne Handschuhe möglich, haben mir die Freude dran genommen. Nen Silberfaden wollte ich mir nicht in meine Handschuhe stechen.

Mit dem Zumo-XT bin ich nun happy. Mir werden per Garmin-Drive-App alle Benachrichtigungen wie SMS, E-Mails, Whatsapp etc. auf dem Zumo angezeigt, Musik-Titel und Anrufer ebenfalls (sofern ich das möchte) und ich habe kein Problem mit Regen oder Diebstahl.

Vielleicht ergibt sich ja mal was, womit die Bedienung mit Handschuh möglich ist, dann steige ich vielleicht doch um ;-)
 
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Ugurio

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Glaube bei Tante Louis hab ich mal Motorrad Handschuhe für Touchscreen schon mal gesehen.
 
KlausB

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Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass das Outdoor Handy ein DOOGEE S88 PRO ist? Hast du das über eigene SIM-Karte oder über Tethering mit dem normalen Handy im Einsatz? Nur so aus Interesse.

Gruß
Klaus
 
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Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass das Outdoor Handy ein DOOGEE S88 PRO ist? Hast du das über eigene SIM-Karte oder über Tethering mit dem normalen Handy im Einsatz? Nur so aus Interesse.

Gruß
Klaus
Yop das ist das Handy, von Thetering bin ich weggegangen, weil das zu viel Akku frisst und dadurch wird das Haupt-Handy ziemlich heiß.
Bin bei O2, da kriegt man kostenlos wenn man will 2x reine Datenkarten zum Vertrag dazu, quasi nur Internet ohne Telefonfunktion. Das ist mir Recht so, weil dann mitten in der Kurve nicht alle beide Telefone gleichzeitig klingeln. :director: Navi App wird sonst auch überdeckt.
Das 2. Whatsapp funktioniert auch, in dem man ein Festnetznummer hernimmt und lasst es mit Rückrufautomat identifizeren.
Manchmal ruft mich sagar meine Freundin mit Whatsapp-Live an und sieht mich beim Motorrad fahren, natürlich wird dann MotoGp Position praktiziert. Wenn das Anruf beendet ist, wieder Kartoffelsackposition :)


Aber Warnung: S88Pro ist ein Klotz, Halterung muß sehr robust sein, wenns damit jemaden triffst, der steht nimma auf. Ersetzt dafür fast schon ein mini Tablet für Routenplanung.

Als Haupthandy habe ich ein altes Iphone se 1. Generation. TFT Music anhören ist mit Iphone besser, mehr Funktionen und zieht die Hose nicht runter.
Also richtig klein und richtig groß^^

Doogee ist ein eigenständiges Navi, ist mit gar nichts verbunden außer mit seinem eigenen Internet.
Haupthandy, das normale Ding mit TFT Cardo pipapo
Es gibt von Tomtom mittlerweile auch Navis mit Simkartenslots. Aber leider noch nicht für Motorräder. Will auch gar nicht mehr ehrlichgesagt.
Somit habe ich alles was ich brauche und bin ziemlich flexibel.

man könnte nur das Doogee als einziges Gerät mitnehmen als Haupthandy und Navi, aber das mit Hose runterziehen ist übel^^
Wegen Datensicherheit fühle mich auch mit Iphone sicherer als mit einem China-Handy, Online-Banking u.s.w.
 
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FraFi

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Ich will ja nich Kluschei...:
ich fahre mein iPhone 7 jetzt seit 50000 km an meinen GS spazieren. Da ist noch nichts kaputt gegangen.
Touchscreen-fähige Handschuhe gibt’s z. B. beim Freundlichen

GSrüsse
Frank
 
KlausB

KlausB

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Doch, irgendwie schon ein wenig. Du hast mit deinem iPhone7 eine gute Erfahrung gemacht. Mit neueren Handys gibt es anscheinend bezüglich des Ausfall des Bildstabilisators deutlich mehr Probleme.

Niemand hat hier geschrieben, dass eine Handy-Lösung nicht für viele gut funktioniert. Allerdings sollte man sich eventueller Probleme durch Vibrationen des Moppeds oder durch "Schläge" bei Offroad-Fahrten bewusst sein. Dazu kann man hinreichend viele Informationen finden. Auch der Halter kann Vibrationen mit Zusatzteilen ausbügeln. Warum sonst werden diese Vibrationsdämpfer für Halterungen angeboten (z. B. von SP Connect)?

Wer Handy und Navi zur Navigation gegenüberstellt, der sollte alle Faktoren berücksichtigen. Wenn man keine neuen Handschuhe braucht und nur wegen der Bedienung des Handys als Navigationsgerät dann solche nachkaufen muss, hat man formal den Gesamtpreis für die Navigationslösung nach oben getrieben. Wer das mit den Silberfäden macht und mit dieser Lösung arbeiten kann, hat Geld gespart, weil er die alten Handschuhe weiter nutzen kann.

Aber zurück zum Thread: offenbar scheint die Verwendung eines Handys zumindest nur in Verbindung mit einer Daten-SIM sinnvoll zu sein, wenn man die volle Funktionalität der Navi-App (aktuelle Streckensperrungen, Verkehrsdichte) nutzen möchte, weil Tethering zum Primärhandy zu viel Strom bei letzterem zieht. Das war eine weitere wesentliche Information. Die neueren Motorrad-Navis nutzen die Bluetooth-Verbindung zum Primär-Handy, um Daten aus dem Internet abzugreifen. Wenn man das nutzen möchte, dann braucht man also keine Zweit-SIM.

Ich würde weiterhin zur Umgehung von unterschiedlichen Routen dazu raten, 2 identische Navi-Systeme (oder Navi-Apps) bei den beiden Motorrädern unter Verwendung der gleichen Routing-Einstellungen einzusetzen. Nur dann entfällt der Abgleichaufwand, der bei unterschiedlichen Systemen erforderlich ist und gerade bei Neuberechnung einer Route unterwegs in den jeweiligen Geräten zu teils deutlichen Unterschieden führen wird. Wem das nichts ausmacht, der kann mit 2 verschiedenen Systemen arbeiten und Probleme mit ein wenig Aufwand weitestgehend reduzieren.

Noch ein Punkt: Garmin hat bisher für die Firmware älterer Geräte immer Updates bereit gestellt. Seit 2009 habe ich ein Garmin 550 mit Lifetime-Update und regelmäßigen Firmware-Updates, welches ich lange sowohl beim Motorrad wie auch im Auto eingesetzt hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Handy mit einer Navi-App so lange betreibbar ist. Wer nur die Basis-Navigation nutzen möchte und die Planung einer Tour z. B. grundätzlich mit Basecamp macht, ist langfristig mit solch einer Lösung besser dran (das Navi wandert mit zum nächsten Motorrad). Wer auf die neuen Features wie kurvige Strecke und schnelles Routenberechnen unterwegs, Blitzerwarnungen oder Wetter Wert legt, hat die Qual der Wahl. Aber ein separates Handy zur reinen Navigation wird nie so lange betreibbar sein wie ein Garmin-Navi. Und wer sein primäres Handy einsetzt, riskiert halt unter Umständen einen Defekt, der im Einzelfall nicht eintreten muss, da gibt es sicherlich auch eine Serienstreuung.

Das ganze ist eher eine Generationenfrage. Wer früher mit Karte einfach willkürlich kleine Straßen auf gut Glück gefahren ist, der kann heute bei jedem Navi den Zielpunkt vorgeben, automatische Routenneuberechnung wählen, eine feste Zoomstufe mit hoher Detaillierung einschalten und einfach unter Ignorieren des Navis (ohne Ansagen) wie früher die kleinen Straßen abfahren. Am Ende folgt man dann der Navigation bis zum Zielpunkt. Man kann aber auch Navi oder App über den Routing-Algorithmus die Strecke definieren lassen und sich Abbiegehinweise ansagen lassen. Im einen Fall habe ich selbst die Kontrolle, im anderen Fall das System. Wer die überwiegende Zeit seines Lebens mit Karten navigiert hat (wie ich), will auf den Nordpfeil bei einem Navi nie verzichten, im Zweifelsfall orientiere ich mich nach Himmelsrichtung, auch in einer Stadt.

Gruß
Klaus
 
Thema:

ZumoXT vs. Smartphone Navigation - (Für die Chef‘in ! )

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