Der Bayerische Jagdverband hat vor einigen Jahren einen Praxisversuch durchgeführt. Ein totes Reh wurde realitätsnah über einen Weg gespannt und ein Stuntman mit Protektorenanzug ist auf einer Enduro voll drauf.
Im Ergebnis war das Reh komplett durch gerissen. Dem Fahrer ist nix passiert.
Ich glaube, den habe ich gesehen. Man sollte sich aber vor Augen halten, dass eine Leitplanke
genauso problemlos durchs Bein oder den Hals geht.
Ich habe mal bei Leipzig auf der A9 mit einem 5er BMW ein Reh erbeutet, also, ich konnte
mir eins von 3en aussuchen, ich habe dann das ohne Fahrtrichtungsänderung, nur mit
Bremsen genommen. Zur Aufprallzeit waren das noch so 85 Km/h. Das war erschreckend.
Stoßstange rechts ab, Kühlergrill eingedrückt, rechter Kotflügel deformiert, Motorraum
voller Rehkotze ( also feingemahlenes Gras in so einem grünen Glibber), roch eklig,
noch nach Wochen wenn man in die Garage kam; die KFZ-Mechaniker hatten sicherlich
viel Spaß. Das Viech konnte noch ausser Reichweite laufen, Adrenalin macht's möglich.
Ich hoffe, dass mir das nie mit der GS passiert. Ich bin mal am Abend von Baden-Baden
nach Böblingen durch den Schwarzwald gefahren, da standen Massen von den Viechern
auf der Straße, am liebsten in den Serpentinen.
Gruß, Gerhard.