Selbst wenn es so wäre ( was ich nicht glaube, und der letze punkt der kurve ist eh ein Witz), wenn eine Vielzahl der wissenschaftler nachgewiesen hat, dass es einen Klimawandel gibt und die Menschen durchaus Einfluss hierauf hatten und haben, warum sollen sie es dann jeden Tag wiederholen? Publikationen müssen ja auch etwas neues beinhalten.
das Diagramm sieht beeindruckend aus, aber bei so was sollte man die Basis überprüfen. Ziel einer bestimmten Fraktionen ist es Zweifel zu sähen, in der Regel ohne irgendwelche Beweise.
Was ist die Datenbasis dieses Diagramms, er macht einfach eine Abfrage
"I got these from scholar.google.com, searching for the term “climate change”"
und zählt die Hits für jedes Jahr.
Er verlässt sich jetzt auf Google.
Selbst in der von ihm verwendeten Quelle steht ausdrücklich:
„Each point is itself only an estimate, and wholly reliant on Google’s method of search and storage. […] I don’t know how big this should be.“
Damit räumt der Autor selbst ein, dass es sich bei den dargestellten Zahlen lediglich um Schätzungen handelt und dass deren Genauigkeit nicht bekannt ist.
Anschließend wird jedoch behauptet:
„Then, as you see, they exploded, peaking in 2020 with 900,000 estimated peer-reviewed papers, books, conference proceedings and other academic output.“
Und genau hier wird es problematisch. In der Beschreibung werden ausdrücklich verschiedene Arten wissenschaftlicher Veröffentlichungen zusammengefasst:
- peer-reviewte Publikationen
- Bücher
- Konferenzbeiträge
- sonstige akademische Veröffentlichungen
Im Diagramm steht dagegen lediglich „Peer-Reviewed“. Das erweckt den Eindruck, die 900.000 Dokumente seien ausschließlich peer-reviewte wissenschaftliche Artikel. Das ist zumindest irreführend und – vorsichtig formuliert – methodisch nicht sauber dargestellt.
Schaut man sich andere Untersuchungen und wissenschaftliche Datenbanken zum Thema Klimawandel an, findet man zudem sehr unterschiedliche Zahlen. Eine entsprechende Studie beispielsweise kommt auf deutlich niedrigere jährliche Publikationszahlen. Ich habe jedenfalls keine belastbare Quelle gefunden, die für ein einzelnes Jahr auf annähernd 900.000 peer-reviewte Klimawandel-Publikationen kommt.
Andere mögen den Blog gut finden, meine einfache Eingruppierung ist unseriös.