Ein zwei Fragen zur HAG - einstellung

Diskutiere Ein zwei Fragen zur HAG - einstellung im R 850 GS und R 1100 GS Forum im Bereich Motorrad Modelle; Hi, da das Hinterachsgehäuse am Kardan wacklig ist, muss dies nach meiner Recherche auf Powerboxer, eingestellt werden. sollten die Lager...
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Daniel.Ernesto

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Hi,

da das Hinterachsgehäuse am Kardan wacklig ist, muss dies nach meiner Recherche auf Powerboxer, eingestellt werden.

  • sollten die Lager hinüber sein, muss ich das ganze Gehäuse abmontieren um ran zu kommen? (ich habe bisken Schiß die Welle aus dem Längenausgleich zu ziehen und nicht mehr in die richtig position montieren zu können.)
  • HAG = Hinterachsgehäuse?

Tipps willkommen. :)

Viele Grüße,
Daniel
 
elfer-schwob

elfer-schwob

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hallihallo,
um die lager zu wechseln, muß logischerweise das HAG abmontiert werden.
danach die kardanwelle einfach korrekt montieren.
ob sie das schon vor deinem ausbau war, ist nicht gesagt,
aber wenn du's richtig machst, kannst du danach sicher sein!

grüße vom elfer-schwob
 
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Daniel.Ernesto

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Hi,

Ja. Ich will nur nicht irgendetwas auseinander rupfen, was ich hinterher nicht mehr korrekt zusammen fügen kann, weil ich irgendetwas nicht beachtet habe.

Habe los- und festlagerzapfen Lose und könnte das HAG nun auch rausziehen.

Also nochmal genauer die Frage :

Wie lässt sich ein falsch Zusammenbau der Kardanwelle vermeiden bzw. Wie sollte man hier beim abmontieren am besten vorgehen? "einfach richtig montieren" hört sich fast zu leicht an. ;)

Vielen Dank für Tipps.

Daniel
 
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Daniel.Ernesto

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Nein. Habe ich alles gelesen. Hilft mir aber bei der o.g. Frage nicht.
 
hoechst

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Ich kauf dir das Ding ab, dann hört das Zaudern auf. :spin:
 
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Daniel.Ernesto

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Ok ich seh schon.....
Ich helf mir selbst....


Danke
 
abdiepost

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...gute Idee... Schon mal die 'Suchen- Funktion' hier gezielt eingesetzt? Die liefert auch zu dieser Thematik viele Beiträge.
 
gerd_

gerd_

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Hi
Am einfachsten lässt man es machen. Mehr als beschreiben kann man den Vorgang nun mal nicht.
Da nützt auch Schmollen nichts.
Wenn man das HAG mitsamt der Hälfte des Kardanwelle aus der Schwinge zieht kann man ja "oben" an beiden Teilen markieren (Ölkreide). Bei der geringen Zahl von Zähnen kommt es nicht auf's Grad an. Interessanter ist wie man die beiden Teile wieder zusammenbekommt. Weniger in der korrekten Stellung (das ist einfach wenn man weiss dass man es beachten muss) als überhaupt.
Da kann man suchen (es wurde mehrfach beschrieben) oder darauf beharren dass man es erneut vorgekaut bekommt.
gerd
 
elfer-schwob

elfer-schwob

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Mehr als beschreiben kann man den Vorgang nun mal nicht.
Da nützt auch Schmollen nichts.
ein gutes repertoir an ordinären flüchen kann helfen, wenn sich der scheixxdrexx-stummel ums verrecken nicht einfädeln lassen will...

mit übung und hilfs-schraubendrehern gehts aber auch.

zur ausrichtung:
mit taschenlampe in den tunnel reinleuchten, die stellung des vorderen kreuzgelenks erkennen und entweder auf 12.00/06.00 h oder
03.00/09.00 h ausrichten, gang einlegen, damit sichs nicht groß verdrehen kann, hinteres gelenk spiegelgleich ausrichten und reinstecken.
mehr gibts nicht zu erklären...
 
BigJay

BigJay

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Zuerst hab ich auch mehrfach derbe geflucht,
nachdem das Stummelchen des hinteren Gelenks
nicht in die KW flutschen wollte...

Aber mit einer Drahtschlinge oder auch nem Kabel-
binder, die ums Stummelchen gelegt werden und
dann beim Einführen / Zielen enorm helfen, indem
man es damit in die richtige Lage hebt, hat es dann
ratzfatz geklappt. :)
 
gerd_

gerd_

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Hi
Und jetzt erklärt mal wie das mit Hilfsschraubendrehern, Drahtschlingen und Kabelbinderchen genau funktioniert.
Nicht mir, ich weiss es, sondern jemandem der keine Ahnung hat, es aber vorher genau wissen will.
Wobei ich annehme, dass er fluchen kann.

Man setzt die Schraube mit leichtem Druck senkrecht zur Symmetrieachse des Gewindes der Mutter an, dreht ein Bisschen gegen die Verschraubrichtung (bei Rechtsgewinde gegen den Uhrzeigersinn) bis man merkt dass die Gewindeenden übereinanderhüpfen. Dann dreht man gewaltfrei in die Gegenrichtung, prüft ob die Gewinde ineinandergreifen und schraubt die Schraube fest. Wahlweise kann man auch an der Mutter drehen.
Gegenfragen:
Wieviel kg sind "leichter Druck", was ist Uhrzeigersinn (ich habe eine Digitaluhr), was ist ein Rechtsgewinde (gibt es auch Linksgewinde und falls ja, woran erkenne ich das)?
Wieso hüpfen die Gewindeenden übereinander?
Wenn ich an der Mutter drehen will in welcher Richtung muss ich das tun?
Was ist "fest"?
gerd
 
QVIENNA

QVIENNA

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Also #10, erster Satz und alles wird gut.
 
elfer-schwob

elfer-schwob

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mensch gerd,

es gibt durchaus "technische?" lebensbereiche, die sich noch viel komplizierter lesen als deine geschichte mit dem rechts-/linksgewinde.

aber wenn sich die menschheit dabei auch so dabbich angestellt hätte, wär sie längst ausgestorben...

wenn die lust, der druck oder die not groß genug ist, wächst mancher zauderer über sich hinaus.

das trau ich auch dem fragesteller durchaus zu!
 
bmwfahrerr100rs

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Als ich mit der Schrauberei angfangen habe gab es noch kein Internet.

Da hat Mann einfach angefangen zu schrauben bis das Ergebnis so war wie ich es haben wollte .
Natürlich wurde der eine oder andere befragt aber der Ehrgeiz das selbst hinzubekommen ist meistens grösser gewesen .
Der Lerneffekt war recht gut . Auch durch die Missgeschicke.

Der Themenstarter packt das bestimmt .

Grüssle Jürgen
 
bswoolf

bswoolf

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Viele, nur keine GS
Das Schöne am Internet ist doch, daß irgendwer irgendwo schon mal dasselbe Problem hatte und eine Lösung dokumentiert ist.
Oder auch, daß Lerninhalte deutlich einfacher zugänglich sind.
Vieles war mir früher verschlossen, weil es auf dem Kaff niemenden gab, mit dem man sich austauschen konnte und ich keine Ahnung hatte, wen´man hätte fragen können. Und das bei vielen Themen, motorraf, Elektronik, etc..
Ich denke, genau dafür ist das Internet gemacht. Der Austausch von dummen Zeug ist nur ein netter Nebeneffekt für mich.
 
BigJay

BigJay

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Hi
Und jetzt erklärt mal wie das mit Hilfsschraubendrehern, Drahtschlingen und Kabelbinderchen genau funktioniert.
Nicht mir, ich weiss es, sondern jemandem der keine Ahnung hat, es aber vorher genau wissen will.
Wobei ich annehme, dass er fluchen kann.

...
Ich habe es ja erklärt, aber so ists vllt einfacher zu
verstehen:

Die Drahtschlinge ist quasi eine Art Viagra für das
Stummelchen, das am hinteren Gelenk des HAGs
in Richtung Gelenkwelle zeigt. Mit dem Viagra auf-
gerichtet und dadurch passend positioniert sollte
das Stummelchen reinflutschen... :)

Die Schlinge oder die Kabelbinder müssen wieder
entfernt werden. Sollte dabei aber eh klar sein.

Ansonsten ist kaum jemand als perfekter Schrauber
geboren worden. Irgendwann fängt man halt damit
an, wobei die Gründe eine weite Palette haben können.
Von Geiz, Sparsamkeit, Enttäuschung über schlechte
und deshalb zu teurer Werkstatterfahrung bis hin zu
was-weiss-ich ist alles möglich.

Mich persönlich interessiert eigentlich immer, wie
irgendwas funktioniert. Die Tatsache, dass es jemand
zusammengeschraubt hat, lässt mich hoffen, dass ich
es auch kann. Meistens klappt es ja auch...
 
D

Daniel.Ernesto

Themenstarter
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Tag,

klar werd ich das hinbekommen. Wäre auch nicht die erste Sache. :)
Es ist nur immer gut, nicht so ganz alleine da zu stehen wenn man sich in unbekannte Gebiete vorarbeitet.

Schmollen tu ich eigentlich nicht, habe nur leider allzu oft die Erfahrung in Foren (egal welcher Bereich) gemacht, dass man eher doofe und unnütze Antworten bekommt. Daher bin ich was das angeht eher dünn.

Aber zur Sache:

Ich habe inzwischen HAG und Schwinge demontiert. Alles gereinigt und warte nun nur noch auf den Lagerzieher. Sollte also kein größeres Problem darstellen.

Außer:

Einstellung der Lager mittels Lagerzapfen.
Wenn der Zapfen mit Loctite versehen und richtig eingestellt ist, erst dann kommt die Kontermutter mit ihren 160nm drauf, oder? (Nachdem Loctite trocken und Zapfen somit fest ist)
Anders kann ich es mir nicht vorstellen, da ich ja sonnst den Zapfen mittels inbus halten muss und gleichzeitig die Kontoermutter anziehen muss. Ginge ja auch, nur hab ich keinen Mauldrehmoment schlüssel.

Also vielen Dank schon mal für die geleisteten Antworten.
Der Fragesteller bekommt das hin.

:)

EDIT: eine Sache noch auf die ich gestoßen bin im Thema Kardan Theorie:
Zitat:

Fertigungsproblem?
Verblüfft war ich, als ich feststellte, dass bei einer nagelneuen Welle die Kreuzgelenke, entgegen der reinen Lehre, nicht in einer Ebene lagen sondern um etwa einen "halben Zahn" (~12°) verdreht sind. Einige Kollegen bestätigten dies aus eigener Anschauung.
Die Anfrage bei BMW erbrachte im ersten Anlauf nicht einmal eine Antwort, im zweiten ein unsachliches Gelabere von "Toleranzen, Fertigungspräzision und Zuliefervereinbarungen", eine dritte lautete "die sind jetzt immer um 20 Grad verdreht" (ohne Erklärung und mit falscher "Grössenangabe").


Nach mehrmaligem, gemeinsamen Nachdenken mit dem netten Mitarbeiter eines Herstellers (der zuerst auch "wie bitte??" äusserte) ergibt sich eine einfache Lösung des Phänomens: Im Betrieb unter Last wird die Welle im elastischen Schwingungsdämpfer (der kommt bei der reinen Lehre nicht vor!) etwas verdreht und dann liegen die Gelenke in einer Ebene!


Mich hat es nämlich auch gewundert das die Kardanwelle ja nun ein wenig Spiel hat und sich etwas drehen lässt, so dass zwei Positionen möglich wären und die Zähne versetzt und die Gelenke somit nicht mehr auch einer Ebene wären. Das ist mir nicht klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
elfer-schwob

elfer-schwob

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Hallihallo,

alles wird gut...aber erst am Ende!

Wieso hast Du auch die Schwinge ausgebaut??

Wahrscheinlich klappts mit einem Lagerzieher, wobei die Kante vom äußeren Lagerring, wo die Krallen angreifen, nur sehr dünn ist. Probiers aus!
Klappen tut´s auf jeden Fall mit einer passenden Nuß:
Erst das Kreuzgelenk runterhebeln, dann kannst Du durchs erste Lager hindurch eine Nußverlängerung durchführen und mit der passenden Nuß das gegenüberliegende Lager austreiben.
Die Umgebung der Lager vorher gut heißmachen! Ca. 100 Grad.
Die neuen Lager vor der Montage ein paar Stunden ins Eisfach. Bei heißer Umgebung und kalten Lager flutschen die neuen problemlos rein.

Zum Zapfen:
Ob überhaupt Loctite dran muß oder nicht, gibts verschiedene Auffassungen.

Zum Einstellen:
Bolzen spielfrei einstellen und dann außen per weißem Edding o. ä. einen "Zeiger" dran malen.
Dann kannst Du erkennen, ob er sich beim Kontern (natürlich mit Nuß) mitgedreht hat. Tut er jedoch so gut wie nie.
 
Thema:

Ein zwei Fragen zur HAG - einstellung

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