Mobilitätszukunft

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Lewellyn

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Stimmt, ich hatte dich vergessen.

Es gibt Dinge die man mit vernünftiger Verkehrsplanung und Straßenbau erledigen kann. Aber wenn man das von vornherein ausschließt, bleiben halt nur Verbote.
Gibt ja genügend Idioten die das unterstützen.
Ja sicher. Straßenbau ist die Antwort auf den Verkehrsinfarkt in Ballungszentren. Natürlich mit Verbrennern. Wir brauchen unbedingt die doppelte Menge an Autos in den Städten. Es stehen noch nicht genug an den Rändern und noch nicht genug im Stau. Wir brauchen da unbedingt mehr Asphalt.

Ich krieg das gerade nur nicht unter "Vernunft" subsummiert.
 
fralind

fralind

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Na, wenn wir die doppelte Menge an Zuzug und Einlass hier bekommen, ja natürlich, die möchten ja schließlich auch mal endlich weg von der Schurrskarre und nicht den Namen tanzend durch die Straßen laufen.
Nachher gehn die lieber noch wo anders hin.
 
udo_muc

udo_muc

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Wer des Englischen ein bischen mächtig ist:
EAutos verbrauchen massiv weniger Rohstoffe als Verbrenner.
Titel: From dirty oil to clean batteries.

Da braucht man ja fast nicht weiterlesen, weil das Ergebnis dieser neutralen und ergebnisoffenen Studie ja schon verraten worden ist!

Trotzdem interessant, wie man sich die Welt mit idealen Annahmen schön rechnen kann!
 
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Bazinga

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Ja sicher. Straßenbau ist die Antwort auf den Verkehrsinfarkt in Ballungszentren. Natürlich mit Verbrennern. Wir brauchen unbedingt die doppelte Menge an Autos in den Städten. Es stehen noch nicht genug an den Rändern und noch nicht genug im Stau. Wir brauchen da unbedingt mehr Asphalt.

Ich krieg das gerade nur nicht unter "Vernunft" subsummiert.
Das macht nichts, wenn du es nicht verstehst.
Nachdem was du so von dir gibst, verstehst du anscheinend einiges nicht.....
 
Lewellyn

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Da haben wir was gemeinsam. :bounce:
 
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sigmali

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Wir befinden uns in einem Glaubenskrieg. Zum Glück nicht blutig wie bei den Kreuzrittern. :wink:

Ich kann -vermutlich dank nicht ausreichend umfangreichem Wissen- für beide Seiten/Argumente Verständnis aufbringen. Und da mir weder Politik noch Wirtschaft (Autombil, Energie) deutlich verständliche oder plausible Argumente liefert, warte ich ab.

Ich bleibe (derzeit noch) näher am Verbrenner. Nicht weil ich "Neues" ablehne. Sondern weil ich noch nicht überzeugt bin, dass dies mit den batterieelektrischen Autos der Weisheit letzter Schluss ist.
Wenn, dann könnte ich mir für mich derzeit maximal ein Plug-inHybrid vorstellen. Ich fahre pro Jahr nur noch 10 000 km, den größten TEil Kurzstrecke, Tankungen derzeit teilweise im Abstand von 2-3 Wochen. Ich könnte also relativ viel elektrisch fahren, wäre aber auf den seltenen Langstrecken (Urlaub o.ä.) flexibel genug. Wenn einer angeboten wird, der in mein Beuteschema (Fahrzeuglänge, Kofferraum, Anhängekupplung, Leistung, Preis, Optik, Fahreigenschaften) passt. Ich informiere mich derzeit intensiv - habe aber noch nichts gefunden.
 
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der_brauni

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Wir befinden uns in einem Glaubenskrieg
Ich sehe das eher pragmatisch:
Freilich ist es für einige schade, wenn vielleicht dereinst es kein Brumm Brumm mehr gibt.
Aber für den gemeinen Nutzer ist es wichtig, dass eine neue Technik mehr Vorteile bietet als die alte. Dann setzt sie sich auch durch. Derzeit kann ich das bei der E-Mibilität in näherer Zukunft noch nicht erkennen.

Gruß Thomas
 
Landbüttel

Landbüttel

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der_brauni

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Es geht aber nicht nur um individuelle Vorteile.
Da hast du Recht. Bei der Zukunft der Mobilität geht es offensichtlich um die Einschränkung der Mobilität, und da bietet die E-Mobilität wesentliche Vorteile. Und wenn das keiner will, muss man es zur Not zwangsverordnen.
Worauf das am Ende hinausläuft ist klar.

Gruß Thomas
 
fralind

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Da hast du Recht. Bei der Zukunft der Mobilität geht es offensichtlich um die Einschränkung der Mobilität, und da bietet die E-Mobilität wesentliche Vorteile. Und wenn das keiner will, muss man es zur Not zwangsverordnen.
Worauf das am Ende hinausläuft ist klar.

Gruß Thomas
Das köppen die meisten zugellulten nicht.
 
Lewellyn

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Natürlich wird das nicht ohne Einschränkungen von den wenigen gehen, die Mobilität excessiv auf Basis von Erdölprodukten betreiben.

Es ist ja nicht so, dass jeder Europäer 40.000 oder mehr Kilometer im Jahr benzinabfackelnd durch die Gegend fährt. Das ist eine kleine Minderheit. Wenn sie das in Zukunft noch machen wollen, wird das mit regenerativer Energie geschehen müssen.

BEM-Verbrennerverbot.jpg
 
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der_brauni

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Natürlich wird das nicht ohne Einschränkungen von den wenigen gehen, die Mobilität excessiv auf Basis von Erdölprodukten betreiben.
Das Problem ist, diejenigen, welche exzessiv Mobilität betreiben, die viel nur zum Spaß herumfahren, trifft man am wenigsten, denn die haben genug Kohle auch die E-Mobilität zu bezahlen und ggf. auch excessiv zu betreiben. Treffen tut es, und das ist ja auch gewollt, die große Masse, die sich die jetztige Mobilität grade leistem kann. Und die deswegen selten bis nie nur zum Spaß in der Gegend rum fährt.

Gruß Thomas
 
Gaertner

Gaertner

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Das Problem ist, diejenigen, welche exzessiv Mobilität betreiben, die viel nur zum Spaß herumfahren, trifft man am wenigsten, denn die haben genug Kohle auch die E-Mobilität zu bezahlen und ggf. auch excessiv zu betreiben. Treffen tut es, und das ist ja auch gewollt, die große Masse, die sich die jetztige Mobilität grade leistem kann. Und die deswegen selten bis nie nur zum Spaß in der Gegend rum fährt.

Gruß Thomas
Genauso ist es: Mit dem Auto fahre fast nur zur Arbeit, Einkaufen und zu bzw. mit meinem pflegebedürftigen Vater zum Einkauf, Ärzten und Behörden.

1-2% der Jahresfahrleistung sind Fahrten in den Urlaub. Dort bleibt das Auto stehen.

In Berlin fahre ich nicht zum Spaß umher. Das Motorrad wird bei entsprechendem Wetter auch für die Fahrt zur Arbeit benutzt und sonst für Ausfahrten ins Grüne. Ich bin gerne da wo andere nicht sind. Große Menschenansammlungen mit überfüllten Parkplätzen, Warteschlangen und genervten Urlaubern/Ausflüglern war noch nie mein Ding...
 
Lewellyn

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Die große Masse fährt aber keine >40.000km im Jahr. Die große Masse fährt 10-20tkm im Jahr. Also täglich 2stellige Kilometer. Das ist mit einem Elektroauto über alle Kosten gerechnet deutlich preiswerter als mit einem Verbrenner.
Der einzige Knackpunkt ist, dass es noch keinen Markt für gebrauchte, preiswerte Eautos unter 10k€ gibt.

Aber die Verbrenner sind ja auch noch nicht verbannt. In 10 Jahren sieht die Welt anders aus.
 
Gaertner

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Die große Masse fährt aber keine >40.000km im Jahr. Die große Masse fährt 10-20tkm im Jahr. Also täglich 2stellige Kilometer. Das ist mit einem Elektroauto über alle Kosten gerechnet deutlich preiswerter als mit einem Verbrenner.
Es wird gern vergessen dass nicht alle Menschen in einem Einfamilienhaus mit Ladestation wohnen. Meinst Du ich habe Lust mit einer 300m-Kabelrolle durch die Straßen zu laufen, immer in der Hoffnung dass ich damit den aktuellen Standplatz auch erreiche? Über wie viele Ladekabel anderer E-Autobesitzer stolpere ich derweil? In Städten ist ein Einfamilienhaus selten, der ÖPNV ist auch nicht immer zielführend. Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Pflegedienste oder Polizisten können ihre Dienste und Arbeitsorte nicht nach dem Fahrplan des ÖPNV aussuchen.
 
fralind

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Schauen wir erstmal wie die große Masse darauf reagiert, wenn sie geschnallt haben das Balkonien so das weiteste ist was sie noch gemäß ihrer Geldbörse erreichen können
 
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