Notarkosten

Diskutiere Notarkosten im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Ich gehe ja davon aus, dass du aber soviel behältst, dass du im Falle von Krankheit/Alter das Seniorenheim, in das du eventuell ziehen mußt, über...
Gregor1250

Gregor1250

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Klar hab ich mich beraten lassen.
Wenn ich nen Satz in die Kiste mache ist meine Tochter Alleinerbin und hat einen Freibetrag von 400tds€.
Da noch andere Immobilien vorhanden sind muss ich jetzt tätig werden sonst hat sie mal ein Problem mit der Erbschaftssteuer.

Kraichgauer
Ich gehe ja davon aus, dass du aber soviel behältst, dass du im Falle von Krankheit/Alter das Seniorenheim, in das du eventuell ziehen mußt, über einen längeren Zeitraum auch bezahlen kannst - aber ich gehe davon aus, dass dich der Notar auch dahingehend beraten hat.
 
kraichgauq

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Ich gehe ja davon aus, dass du aber soviel behältst, dass du im Falle von Krankheit/Alter das Seniorenheim, in das du eventuell ziehen mußt, über einen längeren Zeitraum auch bezahlen kannst - aber ich gehe davon aus, dass dich der Notar auch dahingehend beraten hat.
Bevor ich in ein Seniorenheim gehe würde ich....aber das gehört nicht hier her.
Aber Danke,denke ich hab alle Eventualitäten bedacht.

Kraichgauer
 
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hydrantenfritz

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Du fragst, wir Antworten.....!
Siehe....

Sollten grössere Werte (Liegenschaften usw.) vorhanden sein, empfiehlt es sich ein Notariel beglaubigtes Testament zu erstellen und dieses amtlich beim Bezirk hinterlegen. Das ist dann praktisch unanfechtbar.

Das erstellen beim Notar mit 2 Zeugen hat mich etwa 1000.-CHF gekostet. Die Amtliche Hinterlegung ca. 400.-CHF. Der Verkehrswert der Liegenschaft ca. 1.05 Mil. mit Hypotheken. von ca. 1/3.

Der Begünstigte wird sich zu keiner Zeit mit Einsprachen befassen müssen.
Ein Übergabe- Vertrag erspart auch die Schenkungssteuer ! :opa:
Ja, aber ich glaube (bin nicht ganz sicher)..das müsste zu Lebenszeit erfolgen.
Alls alleinstehender (mit Partnerin zusammenwohnend) könnte das folgen für die Belehnbarkeit der Liegenschaft, bei der Bank bewirken. (Hypotheken).

Bzw. was kann ein solcher Übergabevertrag an eine Mitbewohnerin, für einen Einfluss für den Eigentümer der Liegenschaft haben. Während seiner Lebenszeit? Er wäre nicht mehr der Eigentümer. Oder eben bei einem tiefen Betrag, wäre die Belehnbarkeit auf den Übergabe Betrag reduziert bei der Bank,

Denke nicht das man einen solchen Vertrag in ein Testament integrieren kann ( wo dieselbe Person begünstigt ist). Sonst könnte man ja problemlos die Erbschaftssteuer aushebeln.
Ein Übergabe- Vertrag geht natürlich nur zu Lebzeiten, und könnte/ sollte das Wohnrecht auf Lebzeiten beinhalten. 🤷‍♂️
 
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Christian Achberger

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Bevor ich in ein Seniorenheim gehe würde ich....aber das gehört nicht hier her.
Aber Danke,denke ich hab alle Eventualitäten bedacht.

Kraichgauer
Und was ist jetzt so schlimm in einem Seniorenheim?
Ich hab für mich schon ein paar ausgeguckt schön gelegen. Toller Service alles gut.
Da wird nichts vererbt. Das Geld wird ausgegeben.
 
Kurvenking

Kurvenking

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Ich gehe ja davon aus, dass du aber soviel behältst, dass du im Falle von Krankheit/Alter das Seniorenheim, in das du eventuell ziehen mußt, über einen längeren Zeitraum auch bezahlen kannst - aber ich gehe davon aus, dass dich der Notar auch dahingehend beraten hat.
Natürlich macht man so etwas auch, um in einem eventuellen Fall die Kosten auf die Allgemeinheit umlegen zu können.
 
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dermitdemdodge

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Klar hab ich mich beraten lassen.
Wenn ich nen Satz in die Kiste mache ist meine Tochter Alleinerbin und hat einen Freibetrag von 400tds€.
Da noch andere Immobilien vorhanden sind muss ich jetzt tätig werden sonst hat sie mal ein Problem mit der Erbschaftssteuer.

Kraichgauer
Hat auch Vorteile nichts zu erben ....... stell ich grad fest
 
Gregor1250

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Natürlich macht man so etwas auch, um in einem eventuellen Fall die Kosten auf die Allgemeinheit umlegen zu können.
Ich wollte es nicht so deutlich sagen! Über die Vorgehensweise des Sozialamt (zu Recht) machen sich die meisten Menschen keine Gedanken. Da zählt nur in der Familie die Vermögenswerte für die Nachkommen zu erhalten und die freuen sich, dass Papi und Mami so fleißig im Leben waren und soviel zusammengespart haben. Und Papi und Mami sitzen dann im Umkreis von 100 km des ehemaligen Wohnortes in einem Heim, dass nun wirklich nicht deren erste Wahl gewesen wäre - wenn sie denn eine Wahl gehabt hätten. Diese Wahl haben sie sich aber in dem Moment selbst genommen, als sie alles überschrieben hatten und gemeinsam mit den potentiellen Erben die 10 Jahres Frist abgewartet haben. Und wundern sich dann, wenn sie niemand besuchen kommt, da das Heim ja doch vielleicht ein bisschen weit von der Familie und den früheren Freunden aus der Nachbarschaft entfernt ist.
Die Vorgehensweise ist legal, wenn auch in meinen Augen, menschlich verwerflich!
Warum soll ich als Steuerzahler das Heim für die Menschen, die so handeln, bezahlen und die ich gar nicht kenne?

Unbenommen bleibt natürlich die Tatsache, dass für Menschen, die sich aus anderen Gründen einen Heimplatz nicht aus eigenen Mitteln leisten können, die Kosten durch das Sozialamt zurecht übernommen werden.
 
Gregor1250

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Dem sind allerdings Grenzen gesetzt:
Schenkung – Wikipedia
Deswegen hoffen ja viele, dass Mami und Papi noch wenigstens 10 Jahre leben; dann kommen die Sozialkassen für die Unterbringung auf. Klaus und Bärbel feiern dann im ehemaligen Elternhaus ein paar Parties und erzählen stolz die Geschichte, dass das Sozialamt für die Kosten der Eltern aufkommt. Und leider klatschen dann die Anwesenden und finden das auch noch richtig - merken dann häufig nicht, dass sie jetzt gerade die Pflege bezahlen von Klausis Eltern.
 
Framic

Framic

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Tja, der durchschnittliche Eigenanteil im Pflegeheim in NRW beträgt im ersten Jahr 3629 € pro Monat.
Bei Oma und Opa im Heim sind das mal eben 87.096 € im Jahr.
Da kann sich ja jeder hier für sich selbst ausrechnen, wie lange die Rente und Ersparnisse ausreichen.
Einfacher ist es natürlich zur Miete zu wohnen, keine Rücklagen gebildet zu haben weil dreimal im Jahr nach Malle, Rauchen, Saufen (und GSfahren:wink:).
Da greift der Staat dann im Pflegefall sofort vollumfänglich unter die Arme.

Wer sich dagegen Eigentum zulegt und dadurch oftmals dann gezwungenermaßen zwanzig , dreißig Jahre sparsamer lebt, möchte seinen Nachfahren möglicherweise mehr hinterlassen als nur einen "Aschenbecher und Flaschenöffner".
Das ist für mich (und viele andere auch) durchaus nachvollziehbar.
 
No-GS

No-GS

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Ich habe fleißig für meine Mom im Pflegeheim gelöhnt (das Amt für Soziales und Senioren schaut Dir da auf die Finger, was du so hast und verdienst) , bin regelmäßig die weite Strecke gefahren (Heim für Demenz und Parkinson, da braucht man keine Horrorfilme mehr schauen), wer etwas im Leben aufbaut (Häusle baue) und spart, ist damit der dumme. :)

Ich gehe in so ein Ding zur Restzeitverwahrung der verbleibenden Hülle nicht rein!
 
Gregor1250

Gregor1250

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Tja, der durchschnittliche Eigenanteil im Pflegeheim in NRW beträgt im ersten Jahr 3629 € pro Monat.
Bei Oma und Opa im Heim sind das mal eben 87.096 € im Jahr.
Da kann sich ja jeder hier für sich selbst ausrechnen, wie lange die Rente und Ersparnisse ausreichen.
Einfacher ist es natürlich zur Miete zu wohnen, keine Rücklagen gebildet zu haben weil dreimal im Jahr nach Malle, Rauchen, Saufen (und GSfahren:wink:).
Da greift der Staat dann im Pflegefall sofort vollumfänglich unter die Arme.

Wer sich dagegen Eigentum zulegt und dadurch oftmals dann gezwungenermaßen zwanzig , dreißig Jahre sparsamer lebt, möchte seinen Nachfahren möglicherweise mehr hinterlassen als nur einen "Aschenbecher und Flaschenöffner".
Das ist für mich (und viele andere auch) durchaus nachvollziehbar.
Nachvollziehbar sicherlich. Aber wenn die Eltern etwas zu vererben haben, dann stammt dieses größere oder kleinere Vermögen aus der Arbeit oder/und Sparen von den Eltern, nicht von uns potentiellen Erben. Immobilien, Geldanlagen etc. dienen der Altersvorsorge der Vererber, nicht der happyness der Erben. Nochmals meine Frage: Warum soll ich über meine Steuern/Sozialabgaben das Heim für Menschen bezahlen, die aufgrund „legaler“ Vorgehensweise sich selbst in die Situation mutwillig gebracht haben, ihre Unterbringung vom Sozialamt bezahlen zu lassen.
Menschen hingegen, die kein Vermögen aufbauen KONNTEN (also nicht die Fraktion Sex and drugs and rockn‘roll und die hier genannten 3 x Malle-Touristen) unterstütze ich doch schon „zwangsweise“ und das finde ich auch in Ordnung. Und für die Menschen, die hätten sparen können, es aber lieber verprasst haben, zahle ich ja auch und passt mir nicht. Ich brauche aber nicht auch noch Menschen, die aufgrund legaler Tricks Not vorgaukeln und mich damit zur Ader lassen. Hier ist der Staat gefordert, über eine Änderung nachzudenken und zu handeln.
Und ja, wir haben in der Familie auch so einen Fall, wo die Familie über die bekannten Tricks nachgedacht hat: Schwiegervater (91) und Schwiegermutter (90) beide seit 2 Jahren im Heim. Nach Abzug von Renten bleibt eine Finanzierungslücke von 5.500 Euro/Monat. Da aber die Schwiegereltern bis heute gar nichts vorbereitet haben, kamen irgendwelche Ideen gar nicht zur Anwendung - hätte vielleicht auch Ärger in der Familie gegeben. Zuerst wurden die vorhandenen Barmittel genutzt, anschließend das Haus verkauft. Das jetzt noch vorhandene Geld würde bei einer gleichbleibenden Situation noch ca. 6 Jahre reichen. Und wenn das aufgebraucht ist, dann muß das Sozialamt leisten.
 
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kuhtreiber1967

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Mein Cousin hat Häuser und Grundstücke übertragen bekommen. In einem wohnt seine Mutter (meine Tante) noch. Jetzt versucht die Ehefrau meines Cousins , meine Tante loszuwerden.
Da muss man sehr aufpassen wie man das notariell vertraglich regelt.
Das ist ganz einfach, das Wohnrecht auf Lebzeiten niederschreiben.

Josef
 
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kuhtreiber1967

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Das ist zwar richtig, aber es ist wie mit dem Mobbing bei den Kits, die geben keine Ruhe. Da sollte sich dein Cousin mal drum kümmern, vielleicht hat er die falsche Frau ? ☠
 
kraichgauq

kraichgauq

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Heute sollte die Beurkundung der Schenkung stattfinden.
Meine Tochter und ich waren pünktlich vor Ort.Es wurde festgestellt das in der Urkunde(Vater an mich vor 23 Jahren)vereinbart wurde das zu seinen Lebzeiten das Objekt nicht veräußert werden darf und seine Anwesenheit erforderlich ist.(Urkunde hab ich schon beim ersten Termin vorgelegt).Auf meinen Einwand das ich ihm das ersparen möchte da er schon leicht Dement ist und es vielleicht ein Formular gibt das er unterschreiben kann wurde mir gesagt das er somit nicht Geschäftsfähig ist.Hab dann versucht zu erklären das es nicht ganz so schlimm ist und ich bereit bin nach Hause zu fahren und ihn zu holen und in 2h wieder kommen könnte.
Ich soll jetzt ein Gutachten eines Arztes bringen das Bescheinigt das mein Vater nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.
Geht's noch.
Mir ist der Grundsatz schon verständlich und hab auch zum Notar gesagt das er meine Aussage mit der Demenz einfach vergessen soll.
Ob ich ihm jetzt seinen Job erklären möchte war seine Antwort.
Werde mir jetzt einen anderen Notar suchen und mir die Peinlichkeit meinem Vater gegenüber ersparen.
Er ist 87 fährt noch Auto und hat manchmal Gedächtnisslücken.
Gibt's etwa eine Einstufung in % wie weit die Demenz fortgeschritten ist?
In meinen Augen ist er voll Geschäftsfähig.

Kraichgauer
 
AmperTiger

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Heute sollte die Beurkundung der Schenkung stattfinden.
Meine Tochter und ich waren pünktlich vor Ort.Es wurde festgestellt das in der Urkunde(Vater an mich vor 23 Jahren)vereinbart wurde das zu seinen Lebzeiten das Objekt nicht veräußert werden darf und seine Anwesenheit erforderlich ist.(Urkunde hab ich schon beim ersten Termin vorgelegt).Auf meinen Einwand das ich ihm das ersparen möchte da er schon leicht Dement ist und es vielleicht ein Formular gibt das er unterschreiben kann wurde mir gesagt das er somit nicht Geschäftsfähig ist.Hab dann versucht zu erklären das es nicht ganz so schlimm ist und ich bereit bin nach Hause zu fahren und ihn zu holen und in 2h wieder kommen könnte.
Ich soll jetzt ein Gutachten eines Arztes bringen das Bescheinigt das mein Vater nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.
Geht's noch.
Mir ist der Grundsatz schon verständlich und hab auch zum Notar gesagt das er meine Aussage mit der Demenz einfach vergessen soll.
Ob ich ihm jetzt seinen Job erklären möchte war seine Antwort.
Werde mir jetzt einen anderen Notar suchen und mir die Peinlichkeit meinem Vater gegenüber ersparen.
Er ist 87 fährt noch Auto und hat manchmal Gedächtnisslücken.
Gibt's etwa eine Einstufung in % wie weit die Demenz fortgeschritten ist?
In meinen Augen ist er voll Geschäftsfähig.

Kraichgauer
Ich hab ja schon erzählt, dass ich ein gebranntes Kind bin. Die ganze Geschichte ist zu lang, um sie niederzuschreiben, es ging allerdings so weit, dass ich auf Münchner Friedhöfen rumgelaufen bin, Gräber und Urkunden gesucht habe von Vorfahren, die Anfang des 20 Jahrhdt verstorben sind und das alles wegen eines Nacherbenvermerkes aus dem Jahr 1942, von einer 1947 verstorbenen Großtante. Leider ist der Nacherbenvermerk 1945 in den Archiven verbrannt und es gab nur noch den handschriftl. Vermerk in den Unterlagen einer Grundstücksverwaltungsgesellschaft (mit dem Namen einer bekannten Brauerei in Mchn) die hatten sich Anfang der 40er Jahre Vorkaufsrecht eintragen lassen.
Eineinhalb Jahre hat die Nachforschung gedauert und sich rausgestellt, dass mein Vater, dessen Erbe ich antreten wollte, Anfang der 70er das Haus unrechtmäßig überschrieben bekommen hat, weil der Notar damals den Nacherbenvermerk aus 1942 ignoriert hatte.
Danach wurden sämtliche Eigentumsverhältnisse in der (bereits verstorbenen) Verwandtschaft rückabgewickelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eckart

Eckart

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Ob ich ihm jetzt seinen Job erklären möchte war seine Antwort.
Dumm gelaufen könnte man das kommentieren, aber natürlich können über so lange Zeit solche evtl. entscheidenden Kleinigkeiten mal in Vergessenheit geraten, wobei der Notar aber eigentlich schon bei der Terminvereinbarung hätte darauf hinweisen sollen, sodass der Vater idealerweise gleich mitgekommen wäre, um die vereinbarte Beschränkung zumindest für diesen Fall aufzuheben.

Nun musst Du Dich aber auch mal in die Lage des Notars versetzen: Er ist ja gerade dafür da, dafür zu sorgen, dass der Vorgang nach Recht und Gesetz abläuft. Nachdem Du selbst Zweifel an der Geschäftsfähigkeit Deines Vaters gesät hast, konnte/durfte er nicht anders handeln, weil er sonst in Haftung käme, wenn später jemand berechtigte Zweifel am korrekten Ablauf der Schenkung aufbringt.

So oder so: Die Zustimmung einer nicht geschäftsfähigen Person wäre nicht rechtswirksam, eine geschäftsfähige Person müsste aber rechtswirksam zustimmen, was eben hier die persönliche Anwesenheit erfordert. Ist die Anwesenheit nicht möglich, weil die Person z. B. zu behindert ist, gäbe es wahrscheinlich Alternativen wie einen Ortstermin, um die Zustimmung rechtssicher zu erfassen.

Da könnte man die Frage in den Raum stellen, warum eine solche Beschränkung eingetragen wurde. Vielleicht hat sich der Schenkungsgeber ja etwas dabei gedacht, vielleicht aber auch nicht - wie auch immer, es ist wie es ist. Da wäre es Aufgabe des damaligen Notars gewesen, auf die Nachteile solcher Lasten hinzuweisen.

Gibt's etwa eine Einstufung in % wie weit die Demenz fortgeschritten ist?
Sicher kennt die Medizin Abstufungen und würde auch eine Demenz von "einfachen" Gedächtnislücken abgrenzen. Den Notar würde aber eine "digitale" ja/nein-Einstufung interessieren, also ob die Person so geschäftsfähig ist, dass sie diesen Vorgang und seine Folgen überblickt.

Um die Schenkung ohne Begutachtung durchzuführen, bestünde ja immer noch die Möglichkeit, einen anderen Notar, der von dem Vorgang keine Kenntnis hat, zu bemühen, wobei dann der Vater natürlich gleich mitgebracht werden müsste und dort auch noch so fit erscheinen muss, dass dem Notar nicht selber entsprechende Zweifel kommen.
 
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