Ja, vielleicht hättest du da mal ab und zu vom Handy aufschauen sollen - wie du hier siehst, gibt es bei der Bundeswehr sehr wohl Veranstaltungen, wie
@GS-Matze sie beschreibt:
Manager auf der Hindernisbahn? Unternehmerinnen im Schützenpanzer? Die Bundeswehr öffnet ungedienten zivilen Entscheiderinnen und Entscheidern ihre Tore, damit diese die Truppe kennenlernen. Sogar Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat dafür schon seinen Terminkalender freigeräumt.
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Der Begriff der Dienstlichen Veranstaltung (DVag) kommt eigentlich aus dem Reservistenwesen. Nach Paragraf 81 des Soldatengesetzes dient sie der Ausbildung und Fortbildung von Reservistinnen und Reservisten, also meist ehemaligen aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Eine DVag dauert für gewöhnlich ein bis drei Tage, mit An- und Abreise können es fünf Tage werden. Die Teilnahme ist freiwillig.
Für ungediente Zivilisten gibt es die Sonderform der InfoDVags. Die Erlaubnis des Verteidigungsministeriums vorausgesetzt, können sie für diese Zeit den Soldatenstatus samt dem Dienstgrad Oberleutnant verliehen bekommen – wie im Fall des Landwirtschaftsministers geschehen.
Die Streitkräftebasis etwa bietet zweimal im Jahr InfoDVags für Zivilisten an. Die Veranstaltungen richten sich an Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlichem Dienst. Medienschaffende mit sicherheitspolitischem Schwerpunkt und „herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“ – also Prominente – können sich ebenfalls anmelden.
Auch das Heer verschafft Politikern und anderen zivilen Entscheidungsträgern mit seinen InfoDVags einen Eindruck von den Landstreitkräften. Durch einen Mix aus praxisnaher Ausbildung und der Vermittlung sicherheitspolitischer Hintergründe sollen die Teilnehmenden als Multiplikatoren für die Bundeswehr gewonnen werden. Die Infanterieschule des Heeres und die Panzertruppenschule des Heeres bieten solche Schnupperkurse für Zivilisten an. Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst und der Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum laden ebenfalls regelmäßig zu InfoDVags ein.
Es wird scharf geschossen
Den Teilnehmenden wird ein kontrastreiches Programm geboten. Sie lernen nicht nur Inhalte aus der Grundausbildung der Bundeswehr kennen, sondern sie erhalten auch eine Einweisung in die Standardhandwaffen der Soldatinnen und Soldaten, das Sturmgewehr G36 und die Pistole P8 – inklusive scharfem Schuss. Geschlafen wird in der Kaserne, gespeist in der Truppenküche.
Quelle: https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/bundeswehr-erleben-als-oberleutnant-ehrenhalber-5721516
Fazit:
@GS-Matze hat recht - auch, wenn er das hier sagt:
Tatsächlich, ihr hättet selbst mal googeln können. Stattdessen so was hier:
Stark.