Unterschied zwischen Motorradnavi und Autonavi?

Diskutiere Unterschied zwischen Motorradnavi und Autonavi? im Navigation Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Servus, mich würden die Unterschiede auf die es ankommt bei den Navigationssystemen interessieren. Da ich ein Neuling bin, würde ich einfach...
ADV1200

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Servus,

mich würden die Unterschiede auf die es ankommt bei den Navigationssystemen interessieren.
Da ich ein Neuling bin, würde ich einfach behaupten, dass mann ohne weiteres ein normales Navi aufm Mopped nutzen kann welches fürs Pkw gedacht ist.

Bluetoothköpfhörer sind mittlerweile so klein, dass diese ohne Probleme mit in den Helm passen.
Also würde ich das Navi (Bluetooth im Navi vorausgesetzt) mit den Kopfhörern verbinden und ab gehts....

Theoretisch würde das doch funktionieren.

Macht das einer von euch zufällig?

VG

Viktor
 
Larsi

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klar funktioniert das ... von A nach B.
wenn du eine schöne route ausarbeiten und fahren willst, wirds mit den meisten autonavis aber eng.
 
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Gast30617

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Moin Viktor,

außerdem sind PKW-Navis in der Regel nicht wasserdicht.
 
coreboat

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Einer der Hauptunterschiede ist, dass Motorrad-Navis 'wasserdicht' sind. Ein auch nur spritzwassergeschütztes Autonavi ist mir nicht bekannt.

O.k., da war eine schneller ;)
 
maxquer

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Ich habe auch mit einem Autonavi angefangen, bis ich feststellen musste, dass ein Laden über USB-Schnittstelle dazu führt, das der Stecker bzw. die Dose ruckzuck hin sind. Das liegt einfach daran, dass du am Moped das Ladekabel viel häufiger abziehst. Zuätzlich ist ein Autonavi nicht kontrastreich genung, um es am Moped zu nutzen. Allein mit der Ansage kommt man nicht immer aus.
Wasserdichtheit ist eigentlich kein Problem, da die Schutzhüllen in diesem Bereich vollkommen ausreichend sind.
Ein zusätzlicher Punkt, sind die Vibrationen am Moped, die eher zum Ausfall eines Autonavis führen.
Mit dem Autonavi hatte ich eigentlich nach kürzester Zeit immer Malessen. Seitdem ich das TOMTOM-Rider habe, funktioniert das Navi einfach nur noch. Das seit ca. 60.000km. So wie es sein sollte.

Gruß,
maxquer
 
ADV1200

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Danke für die schnelle Rückmeldung.

Für den Anfang würde mir ein Autonavi vollkommen genügen.
Mein Bruder nutzt z.B. sein Smartphone als Navi über Google Maps und ist völlig zufrieden.
Bis jetzt bin ich nicht so weite Strecken gefahren und kannte mich in der Regel in der Gegend aus.
Ein Navi würde ich sicherheitshalber im Gepäck mitführen, falls nichts mehr geht.

Wird wahrscheinlich gar nicht so verkehrt sein Erfahrungen mit einem Autonavi zu sammeln und irgendwann Mal ein "richtiges" zu nutzen, um die Erkenntniss zu bekommen.

Auf jeden Fall danke ich euch allen, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.

Gruß

Viktor
 
Eckart

Eckart

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Hallo Viktor,
Da ich ein Neuling bin, würde ich einfach behaupten, dass mann ohne weiteres ein normales Navi aufm Mopped nutzen kann welches fürs Pkw gedacht ist.
Einem Neuling sei eine gewisse Unwissenheit zugestanden.

Bluetoothköpfhörer sind mittlerweile so klein, dass diese ohne Probleme mit in den Helm passen.
Also würde ich das Navi (Bluetooth im Navi vorausgesetzt) mit den Kopfhörern verbinden und ab gehts....

Theoretisch würde das doch funktionieren.
Praktisch wohl auch, aber es ist eben mit Abstrichen verbunden. Von Leuten, die wenig Geld für ein Navi ausgeben wollen, liest man manchmal solches. Man kann auch ein Smartfon nehmen und mit einer entsprechenden App arbeiten.

Auf die Frage nach dem Unterschied zwischen Motorradnavi und Autonavi haben die Kollegen ja schon einige Punkte aufgezählt. Ich habe ich in einem anderen Forum im Rahmen eines anderen Themas geschrieben:
Einsteiger Urlaub - Reisen, Urlaub, Navigation - F650-Forum

Eckart
 
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Larsi

Larsi

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Danke für die schnelle Rückmeldung.

Für den Anfang würde mir ein Autonavi vollkommen genügen.
Mein Bruder nutzt z.B. sein Smartphone als Navi über Google Maps und ist völlig zufrieden.
...
das würde ich als erstes probieren.
fürs mopped hab ich zwar zumo550/660, aber im cabrio fahre ich meine (mopped-)touren mit smartfon und "OsmAnd+" ab.
für A nach B nutze ich google "Maps".
 
sampleman

sampleman

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Ich benutze ein TomTom Rider auf dem Motorrad und ein Smartphone als Navi im Auto. Das Motorrad-Navi hat folgende Spezifika:

- Schnellhalterung, die das Navi sicher am Mopped hält, von der man es bei Nichtgebrauch aber auch mit einem Handgriff abnehmen kann.

- Touch-Display, das auch mit Handschuhen funktioniert

- Ein Schnell-Menü für motorradspezifische Probleme (kein Sprit mehr, wo Tankstelle?), das man auch während der Fahrt mit Handschuhen bedienen kann.

- eine Software, die nicht nur eine Routenplanung beherrscht, sondern auch motorradspezifische Prioritäten setzen kann ("Kurvenreiche Strecke")

- und das Ganze in vibrationsfest und wasserdicht.


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ChiemgauQtreiber

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Hi Viktor,

und was ein Motorradnavi noch vom Autonavi unterscheiden: die Planungsmöglichkeiten und das Aufspielen von fertigen Touren!

beim Auto ist normal das Ziel das Ziel,
beim Motorrad ist der Weg das Ziel !!
somit ist eben genauere Planung notwendig (möglich) um den richtigen Weg zu fahren, beim Auto reicht die Zieleingabe.

und last but not least:
welcher Navi Typ bist du?
- lässt du dich in der von dir gewählten Gegend "treiben" und fährts dort, wo es dir interessant vorkommt, und brauchst das Navi erst am Ende des Tages um sicher und schnell Richtung Heimat zu kommen?
- oder bist du der Planer, der vorher schon (möglichst) genau plant, wo er hinfahren will und was er sehen will?
- oder willst du einfach schöne, kurvige Strecken fahren?
- und wie wichtig ist dir Aufzeichnung des gefahrenen Tracks (vor allem in Verbindung mit dem ersten Typ, damit du am Ende des Tages auch weißt, wo du warst?

für 1) reicht auch ein Autonavi, vor allem wenn du keine Aufzeichnung brauchst (habe die meisten Autonavis ja nicht)
für 2. ist eher Garmin als Tomtom zu empfehlen, den Basecamp bietet hier mehr Planungsmöglichkeiten als andere Plattformen
für 3: hier wird meist auf Tomtom verwiesen, weil die Funktion "Kurvenreiche Strecke" dort besser ist als bei Garmin
und 4 - das geht meist nur mit Motorradnavis.

und damit es nicht zu einfach wird:
m.E. "entwickeln" bzw. ändern sich die Ansprüche durchaus mit der Zeit.
und manche Dinge weiß man erst zu schätzen, wenn man sie hat, wenn man sie aber noch nicht zur Verfügung stehen, dann fehlen sie einem u.U. aber nicht, weil man sie ja eben nicht gewohnt ist.

drum ist wohl ein Autonavi zum "Erforschen deines Naviverhaltens" vielleicht gar nicht so falsch, da kann man schon mal sehen, ob es dir reicht, bzw. was dir konkret fehlt.

Viel Spass dabei
 
Andoz

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Hallo Viktor
Ich nütze für Auto und Motorrad das gleiche Navi:rolleyes:
Tom Tom 400......... Bluetooth klappt gut (bei mir)
Für meine Ansprüche das Beste :)
Gruß Reinhard
 
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Gast20919

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TomTom z.b 410 kann man auf dem Moped und mit Autohalterung auch im Auto benutzen .

Motorradnavis haben z.b. Rundtouren -Kurvenreiche Strecke und andere Faetures on Board ....

um von A nach B zu kommen braucht man keinen Navi ,das schafft man auch so.


PS: ich habe auch mal mit einem Autonavi angefangen (Wasserdichte Tasche) und bin jetzt beim Garmin 595 gelandet .
 
Larsi

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Wenn du schon ein Autonavi hast, probiere es damit.
Solltest du noch gar keins haben, könntest du mit Smartphone beginnen (sofern vorhanden).
Hast auch kein Smartphone, rate ich eher zum Kauf eines Motorradnavis.

Ob Garmin oder TomTom ist dann eine Frage der voraussichtlichen Nutzung. (Siehe Beitrag #10).
 
Werner-R80

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Vorteil vom Motorradnavi sind eindeutig in der Wasserdichtigkeit. Das Autonavi oder Smartphone in Folie einpacken ist bei Regen, wo du richtig auf die Strassenführung angewiesen bist, nicht grad der Renner.
Ich würde mir an deiner Stelle ein Motorradnavi zulegen und das fürs Auto vielleicht verkaufen weil bei den Motorradteilen meist eine Autohalterung dabei ist.
 
Larsi

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Gast-28410

Gast
Wasserdichtigkeit des Auto-Navis oder Smartphones lässt sich auch einfach mit einem Kondom bewerkstelligen.

Ich hatte vor längerer Zeit mit nem Medion AutoNavi angefangen, das konnte sogar Routen über verschiedene Wegpunkte.... hat gut gereicht für den Anfang, aber für längere Touren über mehrere Tage fand ich doch das Garmin mit der Vorab Planungsmöglichkeit besser. Inzwischen will ich mein Garmin mit der Basecamp Routenplanung nicht mehr missen. Die Naviansagen per Bluetooth habe da aber inzwischen meistens ausgeschaltet, ist mir zu gesprächig. Die Navi-Ansagen mache ich nur noch in Großstädten mit viel Verkehr an.

Die nächste Eisdiele würde ich auch ganz ohne Navi finden...


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Eckart

Eckart

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Hallo,
Ich kann mich da nicht jeder Sichtweise anschließen:
Ich hätte formuliert:
...oft eine Autohalterung für horrenden Aufpreis optional erhältlich ist...
Bei meinem Garmin Zumo 595 war die mit dabei. Allerdings ist dieses Gerät ja bereits hochpreisig und wer sich dafür entscheidet, ist zumindest nicht nur nach Preisvergleichen gegangen, wie es vielleicht der Einsteiger tut indem er nur den "nackten" Gerätepreis betrachtet und erst hinterher gewahr wird, wie hoch der Systempreis ist, d. h. was man bezahlen muss, um das Gerät nicht nur gekauft, sondern betriebsbereit im Einsatz zu haben, also Teile für Montage, den elektrischen Anschluss, und Betriebskosten wie für die Aktualisierung oder Ergänzung von Karten und weiteres persönlich als nötig erachtetetes Zubehör.

wer fährt schon im regen ... ?
hinter der scheibe bleibts meist trocken genug auf für andere geräte. und zur not tuts der apparat auch unter der jacke.
Ich würde ein Navi nicht kaufen, um es unter der Jacke zu betreiben. Bei meiner letztjährigen Schottland-Reise ist mein eigentlich wasserdichtes (aber alterbedingt nicht mehr dichtes) Zumo 550 abgesoffen, obwohl es hinter meiner großen Scheibe meist trocken genug ist ... es muss eben IMMER trocken sein - nur ein einziges Mal zu nass, und man kann ein neues kaufen.

Eckart
 
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Larsi

Larsi

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Zero DSR/X, Honda NT1100 DCT, Harley Davidson Electra Glide Police, R1150GS (RoGSter), R1200S,
...
Ich würde ein navi nicht kaufe, um es unter der Jacke zu betreiben. Bei meiner letztjährigen Schottland-Reise ist mein eigentlich wasserdichtes (aber alterbedingt nicht ,mehr dichtes) Zumo 550 abgesoffen, obwohl es hinter meiner großen Scheibe meist trocken genug ist ... es muss eben IMMER trocken sein - nur ein einziges Mal zu nass, und man kann ein neues kaufen.

Eckart
wenn ich ein nicht wasserdichtes navi betreibe, packe ich es vermutlich früher in die tasche als du dein vermeintlich dichtes zumo.

aber klar, solange wir aber nicht wissen was das ungefähre anforderungsprofil ist, fischen wir alle im trüben und können nur eigene erfahrungen (und vorlieben) beitragen.
 
Thema:

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