Na ja. Wer in einer Software oder in einem Browser plant, möchte üblicherweise, dass die dort geplante Strecke auch 1:1 vom Navi zum Routen verwendet wird. Und daher nutzt dir in diesem Fall die Kurvigkeit im Algorithmus des TomTom-Navis nichts mehr.
OK, ich habs verstanden.
Meine Denke entspricht nicht der "üblicherweise" von Programmierern den Nutzern unterstellten.

wie denk' ich denn dann???
Ich hab' das
Planen auf QMapShack angefangen,
nachdem ich halbwegs gelernt habe, die
Schwächen des
Kurvenalgorithmus des zumo 390 halbwegs
vorher zu sagen - und damit klar zu kommen.
Ablauf in etwa:
- Anfang, Ende und essentielle Zwischenstops als waypoints eingeben bzw über die eingebaute Google-Suche finden
- Route mit Einstellung "Motorrad - kürzeste" (beim routino) oder "car - fast" (BR-Router) berechnen lassen
- interaktiv interessante Landschaften, bekannte schöne Strecken, Strecke aus quasi unerschöpflichen Drittquellen, Fahrberichte, Kurviger, ... über die Layer einblenden oder als GPX importieren und manuell so viele Zwischenpunkte (route points aka GPX-rtept) in die Route einfügen, daß eine halbwegs schöne Motorradstrecke entsteht
- in hohem Zoom die Strecke durchchecken auf Navi-typische "Innenstadt-Kurven" - entweder wo schon die kürzeste Route durchführt, oder wo man vorhersieht, daß das kurvengeile Navi eine Ortsumgehung oder eine Stadtautobahn verwerfen könnte
- Das Ganze entweder über die eingebaute Garmin-Schnittstelle direkt aufs Navi oder als GPX speichern und per USB&Dateimanager übertragen
- optional: Route in QMapshack in Track umwandeln und den Track auch aufs Navi
den Track aber nur zur Anzeige einblenden, nicht zum Navigieren aktivieren
- während der Fahrt: Routenplanung dann je nach Tagesform mit "kürzeste", dann kommt man mit minimalen Abweichungen (bedingt durch Unterschiede im Kartenmaterial) der Plan-Route recht nahe
- .... oder mit "kurvenreich", dann fährt das Navi so ca 3/4 der Strecke auf dem Plan, hin und wieder doch frech in ein Industriegebiet oder Ortsdurchfahrt, aber eben auch immer wieder mal gerne einen kurvigen Abstecher von der geplanten Route runter
- Je weniger Zwangspunkte bzw je größer deren Abstand, desto häufiger und weiter werden kurvige Strecken gefunden
- wenn ich unterwegs Berge / Landschaft etc sehe und auf dem Display vor mir zu viele rtept-"Nägel" in der Route, drücke ich "Zwischenziel überspringen", gerne auch mehrfach, um dem Algorithmus die Fesseln zu lockern
- gelgentlich stopp ich die Route und fahr spontan ganz wo anders hin - frei Schnauze oder über eine einfache Zieleingabe unterwegs
Wenn ich dann wieder zur geplanten Route zurück will,läßt mich das zumo 390 den Einstiegspunkt wählen, aber leider beim Export aus QMS ohne brauchbare Benennung.
Also frei Schnauze lieber ein paar routepoints zu früh und so lange "nächsten Punkt löschen", bis die Richtung nach vorne geht
- übrigens: rtept bis ca 50 m abseits der Strecke werden großzügig automatisch als besucht aktiviert (zumo 390)
und ansonsten kommt sofort "falls möglich bitte wenden", und man sieht mit einem Blick auf das Display sofort war los ist, kann erst mal weiter fahren, bis man die 4 Handschuhklicks zum "nächsten Punkt überspringen" sicher fahren kann - oder dazu anhalten.
(beim TomTom ist das echt ätzend, das versucht oft wilde Wende-Abstecher vorzugeben, anstatt dem Fahrer selbst anhand der Verkehrslage entscheiden zu lassen)
Erst jetzt wo ich es so nieder schreibe wird mir klar, wie diffizil dieser Prozeß eigentlich inzwischen geworden ist. Funktioniert natürlich nur, wenn man halbwegs verstehen und vorhersagen kann, was das Gadget tun wird.
Wenn du Wegpunkte hast und diese im Navi für das Routing verwendest, dann wird die Strecke dazwischen mit dem gewählten Algorithmus des Navis berechnet.
klar, das berücksichtige ich beim Setzen der waypoints
Aus dem Webplaner kommt lediglich eine Art von Track. Track stimmt nicht ganz, dann würde keine Routing gemacht.
Die Synchronisation bedeutet daher, die komplette Strecke als eine Art Track auf das Navi zu übertragen und dort nicht mehr neu zu berechnen. Das klappt nur vernünftig, wenn die Vermeidungen auf dem Navi gleich eingestellt oder am besten ausgeschaltet sind.
Genau. "eine Art Track". undifferenziertes unvorhersehbares weiß-nicht-genau.
Eine Route ist eine Route, ein Track ist ein Track.
Und ein Gadget, daß mich auf den Arm nimmt und schlauer sein will als ich, mich bevormundet, ohne zu erklären wie und warum, erntet meine Verachtung.
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auf den 7000 km Balkan hab' ich dieses Verfahren mit dem TomTom rider 550 mangels Routenübertragung etwas angepasst:
- die deutlich bessere Kurvigkeit des Tomtom als auch der Landschaft erlaubt Stützpunkte im Abstand von 200 ... 400 km. Also zwei bis drei pro Tag.
Das kann man abends im Hotel vom Tablet aus QMS ablesen und per Hand eingeben.
Dann ist das auch wirklich eine Route-ist-eine-Route im Navi.
- ca 50 ... 20 km vor einem Stützpunkt (je nach Landschaft) wird dieser übersprungen.
d.h. dem Algorithmus werden "die Fesseln gelockert" und er kann einen kurvenreichen Umweg z.B. um Ballungsräume wählen.
Damit machen auch 20 km hin oder her seitlich zum Plan keinen Unterschied.
- am späten Nachmittag such' ich mir eine Gegend, die ich bis Abends noch erreichen möchte und wähle eine Unterkunft auf booking.com. (Ja, ich hasse Monopolisten, aber das funktioniert einfach verdammt gut)
- Ich habs aufgegeben, balkanesische Hoteladressen im Tomtom zu suchen.
Stadtmitte ist ok.
Einfache direkte Zieleingabe, die Route für den nächsten Tag wird am Abend dann eh neu geplant.
- Die "letzte Meile" mit Google-Maps auf dem Handy im Kartenfach.
ich glaub' Booking sendet Koordinaten an andere Apps. Google Maps z.B.
Garmin smartphone Link für mein Auto-Navi wäre auch in der Auswahlliste.
Beim zumo 390 könnte ich zumindest Koordinaten per Hand eintippen.
Beim TomTom finde ich weder Koordinateneingabe noch eine Android-App, die Koordinaten verarbeiten würde.
Fahren TomTom-Nutzer nur eintägige Touren?
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Ich habs jetzt übrigens probiert und auf
plan.tomtom.com eine
"Route" nativ aus Waypoints erstellt, die ich auch nativ im Browser eingegeben habe. Also gar
nichts importiert.
in
plan.tomtom.com wird die "Route"
als Route behandelt.
Ich kann Stops editieren und den Fahrmodus ändern.
Die Stops werden in der Karte angezeigt.
Aber
auf dem Navi erscheint das nach der
Synchronisation als Track:
- gestricheltes Symbol davor
- keine Anzeige der Zwischenpunkte, auch keine Entfernung bis dahin
- "track wird berechneet" beim Laden
- erreichbare Menüpunkte des Tracks, nicht der Route
Danke
@KlausB für Deine Aufklärung.
Was ich will, geht einfach nicht - zumindest nicht mit dem aktuellen
plan.tomtom.com