@woodworm: Danke für die hilfreichen Infos in Deinem post. Deine Erfahrungen decken sich weitgehend mit meinen, allerdings mit anderen Programmen. Jene werde ich mir mal ansehen, insbesondere "relive" klingt vielversprechend. Die parallele Verwendung zweier Programme, in meinem Fall die "Scenic App" und die "BMW Connected App", ergänzen gegenseitig die Lücken, die aus verschiedenen Gründen entstehen.
@TTTom: "Fahrten" werden in den genannten Apps absolvierte und gespeicherte Strecken genannt, die mit geplanten Routen ja nicht notwendig übereinstimmen müssen. "Aufzeichnung" ist ein Begriff, der jedenfalls in der "Scenic App" für zurückgelegte Strecken, die ohne Navigation gefahren werden, verwendet wird. Andere Programme (beispielsweise "Mapy.cz") nennen diese Form der Speicherung "tracking" (siehe auch "GPS-Tracker"). Die Begriffe sind leider, wie so oft, ein mehr oder weniger großes Dilemma. Die Softwarehersteller verwenden sie nicht universal. Begriffe wie track, way, route, node, relation etc. bezeichnen eben nicht bei jedem das Gleiche.
@TTTom: Deine zweite Frage hatte ich meines Erachtens bereits beantwortet, erläutere es zum besseren Verständnis aber gerne noch etwas ausführlicher, obwohl es mit dem eigentlichen Problem der Fahrten, die einzeln gesichert werden müssen, weil ein mehrfaches Auswählen und Speichern nicht vorgesehen ist, nicht direkt etwas zu tun hat.
Ich verwalte meine gefahren Strecken in einem lokal installiertem Geographischem Informationssystem (GIS). In meinem Falle handelt es sich um die freie Software "QGIS". Die aufgezeichneten Strecken importiere ich in dieses System. Dazu nutze ich das GPX-Format, wobei ich meist nur die hier "tracks" genannten Linienvektoren, die aus den eigentlichen GPS-Signalen und Daten der verwendeten Empfängersoftware berechnet werden, verwende. Das spart Platz und erhöht die Performanz des GIS. Im Ergebnis habe ich dann einen schönen bunten Atlas meiner Touren, kann schöne Strecken wiederholen oder teilen und einfach später in Erinnerungen schwelgen.
Allerdings möchte ich die Daten auch für eventuelle weitere Auswertungen gesichert zur Verfügung haben. Dazu speichere ich sie lokal und sichere sie in einer Cloud. Damit lassen sich beispielsweise aus Punktvektoren Rundenzeiten auf einer Rennstrecke, Geschwindigkeiten, Höhen, Steigungen oder Gefälle ermitteln.
Freilich könnte ich die Daten auch in den Apps und/oder in den zugehörigen Accounts im Netz belassen. Das ist mir aber nicht zuverlässig genug, denn erfahrungsgemäß haben die Anbieter bzw. deren Hard- und Software nicht das ewige Leben. Wir erinnern uns (schmerzlich) an "Navigon", den "Teasi One" oder das legendäre "Tassword Two" (okay, das ist wirklich schon lange her ;-) - alles Geschichte!