Sorry dass es hier so arg politisch wird aber bei dieser WM geht's nicht anders. Hier ein Kommentar von Prof. Dr. Martin Schwab:
SOLLTEN DIE USA HEUTE NACHT GEGEN BELGIEN VERLIEREN…
… wird Donald Trump (Zutreffendes bitte ankreuzen; Mehrfachnennungen möglich)
___ den belgischen Botschafter einbestellen
___ bei den Video-Schiedsrichtern anrufen, damit alle belgischen Tore annulliert werden, zur Not auch erst nach dem Abpfiff
___ die belgische Nationalmannschaft in Guantanamo inhaftieren, bis der belgische Fußballverband sie aus dem WM-Turnier zurückzieht,
___ das in den USA belegene Vermögen der FIFA einfrieren, falls die FIFA das Spiel nicht wiederholen lässt
___ 100% Zölle auf Einfuhren aus allen Ländern erheben, in denen die FIFA eine Niederlassung unterhält, falls die FIFA das Spiel nicht wiederholen lässt
___ Sonstiges (weiter reicht meine Phantasie gerade nicht…)
Im Ernst: FIFA-Chef Gianni Infantino hat diese Entwicklung ganz maßgeblich zu verantworten. Hätte er die FIFA-Statuten ernst genommen, hätte er den USA die Absage der gesamten WM für den Fall in Aussicht gestellt, dass die USA den somalischen Schiedsrichter Omar Artan nicht einreisen lässt und der iranischen Nationalmannschaft nicht erlaubt, sich für die gesamte Dauer ihrer WM-Teilnahme auf US-Territorium aufzuhalten. Und er hätte diese Ankündigung wahrgemacht, wenn die USA nicht eingelenkt hätten. Aber offenbar ist Herrn Infantino die Macht näher als das Recht. Denn wie wir wissen, setzten sich die USA mit ihren Einreisebestimmungen durch und durften die Bedingungen ignorieren, unter denen die USA als Austragungsort der Fußball-WM den Zuschlag erhalten hatten.
Und eben dies hat nun seine Fortsetzung darin gefunden, dass die Rot-Sperre gegen den US-Spieler Folarin Balogun auf Intervention von Donald Trump von der FIFA ausgesetzt wurde.
https://www.kicker.de/trump-gibt-anruf-bei-infantino-zu-1234325/artikel
Was haben wir in Zukunft noch zu erwarten, wenn Politiker sich ungebeten in sportjuristische Entscheidungen einmischen?
Gruß Thomas