Hat dein Bruder das ganze als Inselanlage gebaut oder speist er ungeregelt einfach ein was er nicht braucht?
Sowohl als auch, ich hab aber keinen kompletten Schaltplan.
Er puffert Überschüsse aber grundsätzlich erst systemintern, bevor er was einspeist.
Bei 2 E-Autos (ein oller Renault Zoe, der wird halt nur geladen) geht da schon einiges weg... Der MG 5 kann offiziell kein V2G, nur V2L (also beschränkt auf 2,2kW oder so) - da gibt es aber Workarounds ;-)
Wir als Deutsche werden was Ressourcen angeht immer von irgendeinem abhängig sein, unser wirtschaftlicherberfolg gründet sich nicht auf billige Ressourcen im Land und mir persönlich ist völlig egal von wem wir was kaufen müssen .
Wir müssen es halt so oder so.
Naja, je mehr ich mir aussuchen kann, von wem ich kaufe, desto freier bin ich, und desto besser ist meine Verhandlungsposition, falls einer meiner Lieferanten mal blöd wird...
Doch und zwar komplett ,eeg,merit Order dieser ganze Subventionen müll muss sofort beendet werden.schau die die Energie kosten Entwicklung in Europa oder nur Deutschland an, das läuft komplett vor die Wand.
Subventionen sind fast immer Mist und bieten Fehlanreize, die zu komischen Marktverschiebungen führen. Und sie sind grundsätzlich erstmal teuer - das Thema ist aber auch extrem komplex...
Wenn ich diesen "wir müssen doch nur Speicher bauen "Schwachsinn nur höre,Speicher im Terrawatt Bereich innerhalb von 4stunden (solarpeak) laden?Physik is nicht so euer Ding?Stell dir so ein Ding in deine Nachbarschaft bitte.
Stand heute können in D mit Pumpspeicherkraftwerken etwa 10-12% der Grundlast für 6-7 Stunden abgedeckt werden. Geographisch wären maximal 15-20% drin, quasi alle geeigneten Orte sind schon genutzt.
Stauseen würden an wenigen zusätzlichen Orten überhaupt funktionieren und wären dort dann auch nur extrem schwer durchzusetzen.
Mittel- und langfristig würden eigentlich hauptsächlich Wasserstoff-Speicher am meisten Sinn machen, weil damit quasi unbegrenzt (räumlich und zeitlich) Energie weggepuffert werden kann.
Ineffizienter als Batteriespeicher, aber langfristig deutlich günstiger und vor allem eben mit mehr Kapazität.
Terrawatt? Naja, die verbraucht man über mehrere Tage gerechnet, und vor allem dezentral...
Die Grundlast beträgt je nach Tageszeit zwischen 40 und 80GW, im Schnitt also irgendwas um 60GW.
Im Jahresschnitt (!) werden davon etwa 50% durch erneuerbare Energie bereitgestellt. Worst case ("Dunkelflaute") nur 10%, d.h. uns fehlen dann etwa 54GW zum Durchschnitt.
Pro Tag (24h) sind das etwa 1,3TWh, das wären dann etwa 110.000 Tonnen Wasserstoff... mit 10-20 Kavernen würde das schon klappen, plus ggf. noch klassische, dezentrale unterirdische und oberirdische "Tanks"
Mit Pumpspeichern kann man schonmal einen Teil der Spitzen puffern, dazu dann die o.g. "kleinen" Wasserstoffkraftwerke: kann klappen, muss man wollen.
Wir sind ja leider nicht Norwegen, wo 90-95% aus Wasserkraft stammen, oder Island, wo 70-75% Wasserkraft und die restlichen 25-30% aus Geothermie stammen...
Österreich hätte rein mit Wasserkraft noch ein Potential von 5-10 TWh zusätzlich, die wir zu einem Teil mitnutzen könnten (Strom aus deutscher PV und Windkraft nach Ö / Strom aus Pumpspeicher bei Dunkelflaute zurück nach D) - aber auch das ist nicht mal eben zu machen (plus die Konkurrenz aus CH und IT)
Ja, trivial ist das sicher nicht - aber es gibt viele Varianten, und eine schlaue Kombination daraus kann schonmal viel verbessern.
Kostet Geld, viel Geld - aber was ist die Alternative?
Weiter auf das sterbende Öl-Pferd setzen ist langfristig jedenfalls keine funktionierende Lösung (und ich fang gar nicht mit CO2 und Klimawandel an ;-) )