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Chefffe
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Es rumort in der CDU. Endlich. Intern steigt der Druck auf den Kanzler. Man wirft ihm intern offen vor, dem Klingbeil alles durchgehen zu lassen. Er reagierte daher schon zweimal mit Stellung der Vertauensfrage. Aber sind wir ehrlich, Merz wird niemals die Vertrauensfrage stellen. Schließlich gibt es dort keinen 2. Wahlgang.
Eckpunkte des Haushalts 2027 belegen, der Staat kommt mit dem Geld nicht aus. Und was folgt daraus, sehr leichtfüßig entfernt sich die CDU/CSU dabei von einem, ihrem Versprechen, Steuern auf keinen Fall zu erhöhen. Mit uns? Niemals. Never ever!
Wer kennt den Podcast „Machtwechsel“von Merz von vor zwei Monaten: Mit Reichensteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag komme man bereits auf fast 50 Prozent – „mehr geht nun wirklich nicht.“ Denn: „Die Zitrone ist ziemlich ausgequetscht.“
Mir scheint, die Union unter dem Druck aus dem Finazministerium wittert doch noch Saft in der kaum mehr wettbewerbsfähigen Zitrone namens Hochsteuerrepublik Deutschland. Und alle drei zeigen schamlos wie unersättlich ein Staat sein kann, während viele Bürger längst sparen (müssen), und bald vielleicht noch mehr.
Frau Dr. Weidel, hat dem Fritze Merz vor der Wahl, im Bundestag, vorausgesagt, dass er das, was er vorhat, mit der SPD niemals umsetzen könne. Das Resultat der bisherigen Regierungsleistung gibt ihr leider Recht. Gut, die Weidel, konnte damals ja noch gar nicht wissen, dass der Fritze das auch nie vor hatte. Der hat einfach wissentlich wie man fast täglich feststellen muss, nur gelogen.
Auch erinnere ich mich sehr gut an die Aussagen vor den Wahlen, Deutschland hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem. Nach dem Wahlsieg wurde sofort mit den abgewählten Parteien die Schuldenbrense ausgehebelt und neue Schulden gemacht. Der versprochene Einsatzzweck dieser Schulden wird laut Studien nicht mal im Ansatz eingehalten.
Hier kommt wieder die Mathematik der 5 Klasse ins Spiel. Die Einnahmen lassen sich nicht so einfach steigern, so “bleibt nur” das für Investitionen vorgesehene Sondervermögen (=Extraschulden) auch für den Haushalt zu verbrauchen. Daraus erfolgt ein Ergebnis → Höhere Schulden → Höhere Schulden fordern höhere Soll-Zinsen → Das Geld kann nicht für andere notwendige Aufgaben ausgegeben werden. Es entsteht ein Teufelskreislauf.
Es ist tragisch. Eine Wahl zuvor galt Merz für mich und andere als gute, konservative Alternative zum “Laschen”, der man keine Chance gab. Nun ist Merz zur Karikatur seiner selbst verkommen und hat sich durch die unsägliche Brandmauer in seiner Bewegungsfreiheit extrem eingeschränkt.
Noch viel mehr als Merkel (und unvermeidlich) repräsentiert er nur noch SPD-Politik. Reihenweise gebrochene Versprechen symbolisieren das. Selbst zum Bruch der Koalition reicht die “Stärke” nicht.
Und beim Wort "Reformen" beschleichen mich neuerdings Herbstdepressionen. Man weiß, es geht in die falsche Richtung. Die Regierung und der Staat wollen immer mehr an sich reißen und man sieht, dass sie mit dem eingezogenen Geld nicht verantwortungsvoll umgehen können oder wollen. Ich stelle mir vor, dass dies für Jugendliche, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, entmutigend sein kann.
In diesem Beitrag ende ich mit einer Selbstläuterung:
Dein Schicksal trage mit Geduld, denn an deinem Unglück biste selber schuld.
Ich konnte noch nie verstehen wie man nach über 10 Jahren von der CDU verarscht und angelogen zu werden weiterhin hoffen kann das sich "jetzt" etwas bewegt.






