Ja, da bin ich mir sicher:
Nach Einschätzung des Militärexperten und Professors an der Universität der Bundeswehr in München Carlo Masala war das Massaker ein wesentlicher Beitrag der – schon von anderen russischen Militäreinsätzen bekannten – russischen Militärstrategie, um die Bevölkerung der Ukraine zu demoralisieren.[53][54] Öffentlich zugängliche Satellitenbilder, Fotos und Videos von Bewohnern von Butscha zeigen Leichen, die bereits knapp zwei Wochen vor Abzug der russischen Soldaten auf der Straße lagen. Laut Yvonne McDermott Rees von der Swansea University helfen im Internet für jeden frei zugänglich veröffentlichte Informationen, Berichte über Gräueltaten einzuordnen.[55] So widerlegt u. a. das Satellitenbild vom 19. März die Behauptung des russischen Außenministers Lawrow, die Aufnahmen von Leichen wären nach dem Abzug der Russen „inszeniert“ worden.[56]
(Von Wikipedia)
Hinzufügung von mir:
Es gab in Butscha Folterkeller, wo Zivilisten systematisch vom Militär hingebracht wurden und routinemäßig auch sexuell misshandelt wurden. Gefangen genommene Soldaten berichteten auch, sie sollten Zivilisten aufs Korn nehmen, die zufällig vorbeikamen, damit die nicht ihre Positionen verraten könnten. Es gab massenhaft Plünderungen und dazu Telefonaufzeichnungen, wo russische Soldaten nach Hause telefonieren und stolz sagen, was sie getan haben - ich erinnere mich an eine, wo die Frau ihren Mann auffordert, jemanden zu vergewaltigen, weil sie das aufregend fand. Es gibt auch die ganzen entführten Kinder, die einfach nach Russland wegadopdiert wurden. Und es gibt massenhaft Videos, von den Russen selbst gemacht und mit Musik unterlegt, wo sie mit Drohnen auf „Menschensafari“ gehen und Zivilisten töten - Fußgänger, Autos, Busse.
Klar passieren auch auf der anderen Seite vereinzelt Dinge, die falsch sind, es ist aber mein klarer Eindruck, dass dies dann untersucht und rechtsstaatlich verfolgt wird.