Politik oder was jeder darunter versteht!

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Bumbewasserzang

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Gezielt anwerben, wird ja bereits gemacht. Dann nur noch Leute mit Aussicht auf einen vermittelten Job, Grundkenntnisse der deutsche Sprache usw.
Den Rest ablehnen.
 
C

Chefffe

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Nur noch Einwanderung von qualifizierten Arbeitskräften.
Naja, das wird aber in der Tat schwierig. In jedem Fall haben wir schon längst MEHR ALS GENUG "Fachkräfte" und durch konstante Deindustrialisierung wächst der Pool an echten Fachkräften ohnehin enorm.
Von daher brauchen wir mE NIEMAND mehr!
 
Dangermouse

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Naja, das wird aber in der Tat schwierig. In jedem Fall haben wir schon längst MEHR ALS GENUG "Fachkräfte" und durch konstante Deindustrialisierung wächst der Pool an echten Fachkräften ohnehin enorm.
Von daher brauchen wir mE NIEMAND mehr!
Wirklich nicht?

Die Erwerbstätigenquote der Syrerinnen und Syrer, die im Jahr 2015 nach Deutschland zugezogen sind, lag nach sieben Jahren Aufenthalt bei gut 60 Prozent, Tendenz steigend.

Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de...Staatsangehoerigen.pdf?__blob=publicationFile

2022 also 60%, Tendenz steigend. Die hier ihre Arbeit verrichten und Steuern zahlen.

Dazu im Vergleich:

Die Beschäftigungsquote in Deutschland lag im Durchschnitt bei 70,05 Prozent von 1992 bis 2025, erreichte ein Allzeithoch von 78 Prozent im vierten Quartal 2024 und ein Rekordtief von 63,40 Prozent im ersten Quartal 1997.

Quelle: Deutschland Beschäftigungsquote

Sieht also gar nicht so schlecht aus, finde ich.
 
udo_muc

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und auch die große Mehrheit der Moslems sind gute Leute, die hier ihren Beitrag leisten und dazugehören.
Das dauernde Wiederholen dieses Unsinns macht es auch nicht richtig.

Wenn dem so wäre, dann hätten die sich schon längst ihrer Religionsfreunde angenommen damit Ruhe ist. Sie sind unter sich nett, aber hassen die Andersgläubigen.
 
SQ18

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Charakteristisch ist doch, dass die Ausländerfeindlichkeit gerade da am größten ist, wo es kaum Ausländer gibt. Die AfD hat die höchsten Stimmzahlen gerade da im Osten, wo es die niedrigsten Migrantenquoten gibt. Wie erklärst du dir das?
Muss man nicht, diese generalisierte Annahme ist falsch - huch - das Direktmandat gewonnen...
...das andere ein Grünes - wo sind die "Volksparteien"?
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SQ18

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Muss ich suchen war eine französische Quelle und ist ne Weile her - auf die Schnelle, leider keine so detaillierte Auswertung von der Befragung, aber auf Teutsch:

In der Altersklasse 15 bis 24 Jahre, denen größtenteils die Satirezeitung bis 2015 kein Begriff ist, gibt jeder fünfter Befragte an, die Täter nicht zu verurteilen – oder dem Anschlag gegenüber gleichgültig zu sein. Bei den jungen Muslimen ist das jeder Vierte. Noch stärker zeigt sich diese Tendenz bei den 15- bis 17-Jährigen – unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich deren Sichtweise stark relativiert. Gaben 2016 nur vier Prozent von ihnen an, dass sie die Täter nicht verurteilen und dem Anschlag gegenüber gleichgültig sind, sind es heute 33 Prozent.
Wie geschrieben das waren AFAIR im Schnitt über die Altersklassen bei den Muslimen praktisch die Hälfte - in den Banlieues finden die das nicht verwerflich mal so ein paar Fuzzis wegzuballern.

Vor dem Urteil im Charlie-Hebdo-Prozess: Die jungen Franzosen sind heute weniger Charlie
 
ELTORNADO

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Mach mal weniger Internet.
Du bettelst halt wirklich darum, beleidigt zu werden. Du hängst den ganzen Tag hier ab und sobald du etwas findest, was sich nicht durch irgendeinen "Faktencheck" vermeintlich (!) widerlegen lässt, kommst du mit so einem Hirnfurz an. Meine Fresse...

Quelle?

Mich würde auch mal interessieren, ob du Frauen kennst, die ein Kopftuch tragen?
Zwei Storys dazu: ich nehme immer viele Mitfahrer über Blablacar (Plattform für Mitfahrgelegenheiten) mit. Aufgrund meiner Strecke sind da ca. zu 80 % Migranten aus aller Herren Länder dabei (die übrigens größtenteils AfD-Ansichten teilen und sich wundern, wieso wir so bekloppt sind, aber das nur am Rande). Hatte kürzlich bei einer Fahrt eine Türkin (vermutlich 3. Generation) dabei, Kopftuch etc. Sehr sympathisch, wir haben viele Ansichten geteilt.

Zwei Wochen später zwei Frauen mit "Ganzkörperschleier", also dem traditionellen Kleid oder wie man das nennt plus Kopftuch, Gesicht aber frei. Die haben sich benommen wie die Axt im Walde: 20 Min. zu spät, zigfach längere Gespräche auf Lautsprecher, mehrfache Nachfrage nach alternativen Zielorten, die so weit von der Autobahn und meiner Richtung entfernt waren, dass man es nur als dreist bezeichnen kann etc. Auf meine schlechte Bewertung natürlich keinerlei Einsicht in ihrem Kommentar (Bewertung von 0-5 quasi, bei 0 oder 1 kann man die Bewertung beantworten, um seine Sicht der Dinge darzulegen), sie finden es eben einfach völlig normal, dass man in einem fremden Auto auf Lautsprecher telefoniert und dreiste Forderungen äußert.

Ist das repräsentativ? Natürlich nicht. Aber man merkt bei vielen halt, dass sie kulturell nicht hierher passen.

Wirklich nicht?

Die Erwerbstätigenquote der Syrerinnen und Syrer, die im Jahr 2015 nach Deutschland zugezogen sind, lag nach sieben Jahren Aufenthalt bei gut 60 Prozent, Tendenz steigend.

Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de...Staatsangehoerigen.pdf?__blob=publicationFile

2022 also 60%, Tendenz steigend. Die hier ihre Arbeit verrichten und Steuern zahlen.

Dazu im Vergleich:

Die Beschäftigungsquote in Deutschland lag im Durchschnitt bei 70,05 Prozent von 1992 bis 2025, erreichte ein Allzeithoch von 78 Prozent im vierten Quartal 2024 und ein Rekordtief von 63,40 Prozent im ersten Quartal 1997.

Quelle: Deutschland Beschäftigungsquote

Sieht also gar nicht so schlecht aus, finde ich.
Du solltest dich mal mit den Dingen beschäfitgen, die du postest. Das Ding beruht auf einer Befragung (!), laut der eine 2-stündige (glaube ich, ging um sehr wenig Stunden) unentgeltliche Beschäftigung pro Woche bei nem Bekannten ausreicht, um als erwerbstätig zu gelten - und selbst das schaffen 40 % nicht. Vom Rest ist ein Großteil in Niedriglohnjobs, Weiterbildungen etc. Die müssten alle stark überdurchschnittlich verdienen, um die Summen irgendwann wieder reinzuholen, die sie den Steuerzahler in den ersten Jahren gekostet haben - was demnach niemals passieren wird.

Bis jetzt hat sich hier noch kein einziger gemeldet, bei dem das in der Firma eingefordert wird. Also: ein reelles Problem oder eher eins, worüber ihr irgendwo mal was gelesen habt?
Auch hier wieder: beschäftige dich mit den Themen, über die du diskutieren willst. Die SDGs der UN sind quasi für alle Unternehmen mehr oder weniger verpflichtend, weil man bspw. die Kreditfähigkeit daran geknüpft hat. Wer den ganzen Dreck verweigert, erhält einfach keine oder nur sehr schwer Kredite. So gut wie jede Firma hat Beauftragte für diesen Schwachsinn.
 
ELTORNADO

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Das isses nie und wird's auch nie.
Doch, das wäre schon möglich. Dazu dürfte man aber Migration nur aus wenigen Ländern und unter sehr strikten Bedingungen zulassen - also das Gegenteil dessen, was hier gemacht wird. Es gibt aus den Niederlanden sehr detaillierte Studien zu den finanziellen Auswirkungen der Migration, unterschieden nach Arbeit, Familienzusammenführung, Asyl oder Studium und aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern und -regionen - und natürlich sieht es ganz böse aus bei denen, aus denen sie millionenfach zu uns strömen.
 
Thomas211

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Doch, das wäre schon möglich. Dazu dürfte man aber Migration nur aus wenigen Ländern und unter sehr strikten Bedingungen zulassen - also das Gegenteil dessen, was hier gemacht wird. Es gibt aus den Niederlanden sehr detaillierte Studien zu den finanziellen Auswirkungen der Migration, unterschieden nach Arbeit, Familienzusammenführung, Asyl oder Studium und aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern und -regionen - und natürlich sieht es ganz böse aus bei denen, aus denen sie millionenfach zu uns strömen.
Ein Einwanderungsgesetz wäre mal ein anfang
 
Dangermouse

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Das dauernde Wiederholen dieses Unsinns macht es auch nicht richtig.

Wenn dem so wäre, dann hätten die sich schon längst ihrer Religionsfreunde angenommen damit Ruhe ist. Sie sind unter sich nett, aber hassen die Andersgläubigen.
Du siehst die als eine Masse an, das ist aber falsch. Was sollte ein Afghane aus Flensburg einem Syrer in Wiesbaden sagen? Die sprechen nicht mal dieselbe Sprache, wieso sollten die für einander verantwortlich sein? Und über welche Kanäle? Gibt es ein gelbes Blatt für alle Muslime, oder wie?

Verurteile die Täter, verurteile die Milieus, die Leute radikalisieren und Hass predigen, aber lass die anderen in Ruhe - die haben damit nichts zu tun.
 
Dangermouse

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Muss ich suchen war eine französische Quelle und ist ne Weile her - auf die Schnelle, leider keine so detaillierte Auswertung von der Befragung, aber auf Teutsch:



Wie geschrieben das waren AFAIR im Schnitt über die Altersklassen bei den Muslimen praktisch die Hälfte - in den Banlieues finden die das nicht verwerflich mal so ein paar Fuzzis wegzuballern.

Vor dem Urteil im Charlie-Hebdo-Prozess: Die jungen Franzosen sind heute weniger Charlie
Ich finde diese Zahlen erschreckend - gleichzeitig sehe ich aber, dass du die Zahlen falsch interpretierst. Hoffentlich nicht absichtlich?

Dein Zitat ist Folgendes:

In der Altersklasse 15 bis 24 Jahre, denen größtenteils die Satirezeitung bis 2015 kein Begriff ist, gibt jeder fünfter Befragte an, die Täter nicht zu verurteilen – oder dem Anschlag gegenüber gleichgültig zu sein. Bei den jungen Muslimen ist das jeder Vierte.

Was dabei nicht deutlich wird: 20% (jeder fünfte Befragte) im Alter von 15-24 Jahren unter den Franzosen insgesamt scheint dem Attentat gleichgültig gegenüber zu sein bzw. es sogar zu befürworten. Bei den muslimischen Befragten im selben Alter ist die Zahl dann 25%

Also: Franzosen im fraglichen Alter insgesamt: 20%, Moslems im selben Alter: 25%.

Die Zahlen sind für beide erschreckend hoch und ich verstehe sie nicht - sie können aber nicht als Argument dafür gelten, Moslems insgesamt zu verurteilen - die Sicht auf die Tat wird sehr ähnlich vom Rest der Franzosen bewertet.

Folglich:
Was die Zahlen ausdrücken: Es gibt erschreckend viele Menschen, die Terror irgendwie akzeptieren zu scheinen. Was sie nicht aussagen:

Das sind keine normalen Leute - nach den Anschlägen in Paris (das waren zwei mit über hundert Toten und hunderten (richtig) verletzten - vermutlich vergessen?) wurde in einer Umfrage unter Muslimen gefragt ob die Attentäter als Mörder uneingeschränkt zu verurteilen sind.
Von den Menschen waren AFAIR im Schnitt nur die Häfte damit einverstanden.
 
Dangermouse

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Du bettelst halt wirklich darum, beleidigt zu werden. Du hängst den ganzen Tag hier ab und sobald du etwas findest, was sich nicht durch irgendeinen "Faktencheck" vermeintlich (!) widerlegen lässt, kommst du mit so einem Hirnfurz an. Meine Fresse...



Zwei Storys dazu: ich nehme immer viele Mitfahrer über Blablacar (Plattform für Mitfahrgelegenheiten) mit. Aufgrund meiner Strecke sind da ca. zu 80 % Migranten aus aller Herren Länder dabei (die übrigens größtenteils AfD-Ansichten teilen und sich wundern, wieso wir so bekloppt sind, aber das nur am Rande). Hatte kürzlich bei einer Fahrt eine Türkin (vermutlich 3. Generation) dabei, Kopftuch etc. Sehr sympathisch, wir haben viele Ansichten geteilt.

Zwei Wochen später zwei Frauen mit "Ganzkörperschleier", also dem traditionellen Kleid oder wie man das nennt plus Kopftuch, Gesicht aber frei. Die haben sich benommen wie die Axt im Walde: 20 Min. zu spät, zigfach längere Gespräche auf Lautsprecher, mehrfache Nachfrage nach alternativen Zielorten, die so weit von der Autobahn und meiner Richtung entfernt waren, dass man es nur als dreist bezeichnen kann etc. Auf meine schlechte Bewertung natürlich keinerlei Einsicht in ihrem Kommentar (Bewertung von 0-5 quasi, bei 0 oder 1 kann man die Bewertung beantworten, um seine Sicht der Dinge darzulegen), sie finden es eben einfach völlig normal, dass man in einem fremden Auto auf Lautsprecher telefoniert und dreiste Forderungen äußert.

Ist das repräsentativ? Natürlich nicht. Aber man merkt bei vielen halt, dass sie kulturell nicht hierher passen.



Du solltest dich mal mit den Dingen beschäfitgen, die du postest. Das Ding beruht auf einer Befragung (!), laut der eine 2-stündige (glaube ich, ging um sehr wenig Stunden) unentgeltliche Beschäftigung pro Woche bei nem Bekannten ausreicht, um als erwerbstätig zu gelten - und selbst das schaffen 40 % nicht. Vom Rest ist ein Großteil in Niedriglohnjobs, Weiterbildungen etc. Die müssten alle stark überdurchschnittlich verdienen, um die Summen irgendwann wieder reinzuholen, die sie den Steuerzahler in den ersten Jahren gekostet haben - was demnach niemals passieren wird.



Auch hier wieder: beschäftige dich mit den Themen, über die du diskutieren willst. Die SDGs der UN sind quasi für alle Unternehmen mehr oder weniger verpflichtend, weil man bspw. die Kreditfähigkeit daran geknüpft hat. Wer den ganzen Dreck verweigert, erhält einfach keine oder nur sehr schwer Kredite. So gut wie jede Firma hat Beauftragte für diesen Schwachsinn.
Anekdotische Evidenz - ich nehme alles wieder zurück, was ich hier jemals gesagt habe :)
 
Dangermouse

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Das isses nie und wird's auch nie.
Doch, schau hier - ein Artikel aus der ZEIT aus 2025:

Das Märchen von den teuren Migranten

Was kostet die Migration? Jedes Jahr Hunderte Milliarden? Im Gegenteil: Es drohen Hunderte Milliarden Verluste, wenn nicht mehr Menschen zuwandern.


Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Aspekt der Migration den öffentlichen Diskurs in Deutschland bestimmt. Nach Debatten über Gewalt oder Zurückweisungen an der Grenze steht nun erneut die Frage im Zentrum: Lohnt sich Migration finanziell für Deutschland?

Die klare Antwort: Ja. Eine neue Studie bestätigt frühere Untersuchungen – auch des DIW Berlin – und zeigt, wie essenziell die Zukunft Deutschlands davon abhängt, ob wir eine offene Gesellschaft bleiben, attraktiv für Zuwanderung werden und unsere Willkommenskultur verbessern. Das betrifft nicht nur Wirtschaft und Unternehmen, sondern auch unser tägliches Leben.



Die neue Studie des Ökonomen Martin Werding von der Ruhr-Universität Bochum und des Sachverständigenrats für Wirtschaft belegt einen erheblichen langfristigen finanziellen Nutzen der Zuwanderung für den deutschen Staat. Diese Aussage treibt manchen Deutschen die Zornesröte ins Gesicht: Wie kann das sein, wenn der Staat jährlich 28 Milliarden Euro für Geflüchtete ausgibt und fast die Hälfte aller Bürgergeldempfänger keinen deutschen Pass hat?

Migration verursacht zunächst Kosten – etwa durch Integrationshilfen und Sozialleistungen –, langfristig leistet Migration aber einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsleistung. Wenn Migrantinnen und Migranten erwerbstätig werden, erhöht das die Wirtschaftsleistung. Mit diesem Wirtschaftswachstum steigen die Einkommen von Unternehmen und Beschäftigten, der Sozialstaat erhält zusätzliche Beiträge für Rente, Pflege und Gesundheit, und der Staat profitiert von höheren Steuereinnahmen.
https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche
Die Berechnungen basieren auf der Annahme, dass die künftige Zuwanderung ähnlich verlaufen wird wie bisher, also vor allem junge und gering qualifizierte Menschen insbesondere als Geflüchtete nach Deutschland kommen – und dass diese im Laufe der Zeit vergleichbare Arbeit zu ähnlichen Löhnen aufnehmen. Wenig überraschend liegen ihre Beschäftigungsquoten und Durchschnittslöhne unter denen der deutschen Bevölkerung. Dieser Punkt ist wichtig, denn er bedeutet, dass Deutschland auch von der Zuwanderung primär von vielen Geflüchteten mit geringen Qualifikationen langfristig finanziell und wirtschaftlich profitiert.


Zuwanderung bringt finanziell mehr ein, als sie kostet
Als das DIW Berlin bereits vor zehn Jahren auf diesen Zusammenhang hinwies und den Beitrag von Migrantinnen und Migranten zur Finanzierung der sozialen Sicherung betonte, war der Aufschrei in bestimmten politischen Lagern groß. 2025 bestätigt die oben erwähnte detaillierte Studie von Martin Werding die Ergebnisse. Natürlich finanzieren Zugewanderte nicht allein die Sozialausgaben. Ihr Beitrag reicht auch nicht aus, um die aktuellen Defizite der sozialen Sicherungssysteme vollständig auszugleichen, aber sie mindern diese deutlich.

Anders ausgedrückt: Zwar steigen die Staatsausgaben durch Migration, doch das Wirtschaftswachstum nimmt stärker zu – sodass der Anteil der Staatsausgaben an der Wirtschaftsleistung im Jahr 2070 laut der Studie von 35 Prozent bei geringer Zuwanderung auf 32 Prozent bei höherer Zuwanderung sinkt. Wichtig: Diese Zahlen berücksichtigen, dass viele Migrantinnen und Migranten dann selbst im Ruhestand sein werden und erhebliche Leistungen aus Renten-, Pflege- und Gesundheitssystem erhalten.


Was bedeutet das konkret für Wirtschaft und Gesellschaft? In den kommenden zehn Jahren werden viele Unternehmen in Deutschland scheitern oder schließen müssen, weil ihnen die Arbeitskräfte fehlen, um weiter produzieren zu können. Das betrifft auch Deutsche, die dadurch ihre Arbeit verlieren. Besonders hart trifft es strukturschwache Regionen sowie Menschen, die nicht flexibel ihren Wohnort wechseln können – also gerade viele AfD-Wählerinnen und -Wähler, die daher zu den größten Verlierern der von ihrer Partei geforderten Migrationspolitik gehören würden.

Politik setzt auf Abschottung
Die besten Ingenieurinnen und innovativsten Programmierer werden ihre Maschinen nicht erfolgreich auf den Markt bringen können, wenn es keine Menschen in Logistik, Verwaltung oder Vertrieb gibt, die den Prozess unterstützen.

Auch unser Alltag würde sich ohne einen deutlichen Anstieg der Zuwanderung – gerade auch von geringer qualifizierten Menschen – zum Teil dramatisch verschlechtern. Viele dieser Migrantinnen und Migranten, darunter auch Geflüchtete, arbeiten in systemrelevanten Berufen. Ohne sie funktioniert weder Pflege noch Gesundheitsversorgung, weder Landwirtschaft noch Supermarktlogistik, weder Haushaltsdienstleistungen noch Reise- und Gastgewerbe.

Das hätte nicht nur spürbare Auswirkungen auf das tägliche Leben jedes einzelnen Deutschen, sondern auch gravierende wirtschaftliche Folgen. Denn selbst bei niedrigem Einkommen zahlen Migrantinnen und Migranten Steuern und Abgaben. Und ohne ihre Arbeit könnten viele Deutsche gar nicht oder nur eingeschränkt erwerbstätig sein – weil sie stattdessen Angehörige pflegen oder Kinder betreuen müssten.

Viele Migranten arbeiten in systemrelevanten Jobs
Diese Beispiele verdeutlichen einen zentralen Punkt: Wir dürfen Einkommen und formale Qualifikation nicht mit gesellschaftlicher Leistung gleichsetzen. Es sind gerade die Menschen in systemrelevanten, oft schlecht bezahlten Berufen, die für unsere Gesellschaft einen überproportional hohen Beitrag leisten – wie eine DIW-Studie während der Coronapandemie gezeigt hat.


Der derzeitige Arbeitskräftemangel zählt zu den größten Gefahren für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Wir brauchen deutlich mehr Zuwanderung.

Die Politik aber setzt auf Abschottung: Grenzkontrollen, Leistungskürzungen und ein gesellschaftliches Narrativ, das Zuwanderung primär als Problem darstellt. Das macht Deutschland zunehmend unattraktiv, insbesondere für hoch qualifizierte Menschen.


Eine internationale Umfrage von InterNations unter hoch qualifizierten Fachkräften zeigt: Deutschland zählt in Sachen Willkommenskultur zu den unattraktivsten von 53 Ländern in der Studie weltweit. Zwar loben viele internationale Fachkräfte die Qualität der Arbeitsplätze; aber sie beklagen eine unfreundliche, teils feindliche Atmosphäre, bürokratische Hürden und große Probleme bei der Wohnungssuche und der öffentlichen Verwaltung. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass ein ungewöhnlich hoher Anteil der nach Deutschland gekommenen Fachkräfte das Land nach wenigen Jahren wieder verlässt.


Es ist nachvollziehbar, dass die Bundesregierung sich um den Schutz der EU-Außengrenzen bemüht und Migration gut steuern will. Aber der öffentliche Diskurs und die aktuelle Migrationspolitik gehen in eine völlig falsche Richtung. Leistungskürzungen, Hürden bei der Anerkennung von Qualifikationen, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und das Zurückdrehen der Einbürgerungsreform sind fatale Fehlentscheidungen.

Stattdessen brauchen wir eine Stärkung unserer offenen Gesellschaft, mehr Wertschätzung, gesellschaftliche Anerkennung und eine Bundesregierung, die durch Wort und Tat zeigt: Migrantinnen und Migranten sind willkommen – als Menschen und als Mitgestaltende unseres wirtschaftlichen und sozialen Zusammenlebens.

Quelle: Kosten von Migration: Das Märchen von den teuren Migranten
 
Dangermouse

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Doch, schau hier - ein Artikel aus der ZEIT aus 2025:

Das Märchen von den teuren Migranten

Was kostet die Migration? Jedes Jahr Hunderte Milliarden? Im Gegenteil: Es drohen Hunderte Milliarden Verluste, wenn nicht mehr Menschen zuwandern.


Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Aspekt der Migration den öffentlichen Diskurs in Deutschland bestimmt. Nach Debatten über Gewalt oder Zurückweisungen an der Grenze steht nun erneut die Frage im Zentrum: Lohnt sich Migration finanziell für Deutschland?

Die klare Antwort: Ja. Eine neue Studie bestätigt frühere Untersuchungen – auch des DIW Berlin – und zeigt, wie essenziell die Zukunft Deutschlands davon abhängt, ob wir eine offene Gesellschaft bleiben, attraktiv für Zuwanderung werden und unsere Willkommenskultur verbessern. Das betrifft nicht nur Wirtschaft und Unternehmen, sondern auch unser tägliches Leben.



Die neue Studie des Ökonomen Martin Werding von der Ruhr-Universität Bochum und des Sachverständigenrats für Wirtschaft belegt einen erheblichen langfristigen finanziellen Nutzen der Zuwanderung für den deutschen Staat. Diese Aussage treibt manchen Deutschen die Zornesröte ins Gesicht: Wie kann das sein, wenn der Staat jährlich 28 Milliarden Euro für Geflüchtete ausgibt und fast die Hälfte aller Bürgergeldempfänger keinen deutschen Pass hat?

Migration verursacht zunächst Kosten – etwa durch Integrationshilfen und Sozialleistungen –, langfristig leistet Migration aber einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsleistung. Wenn Migrantinnen und Migranten erwerbstätig werden, erhöht das die Wirtschaftsleistung. Mit diesem Wirtschaftswachstum steigen die Einkommen von Unternehmen und Beschäftigten, der Sozialstaat erhält zusätzliche Beiträge für Rente, Pflege und Gesundheit, und der Staat profitiert von höheren Steuereinnahmen.
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Die Berechnungen basieren auf der Annahme, dass die künftige Zuwanderung ähnlich verlaufen wird wie bisher, also vor allem junge und gering qualifizierte Menschen insbesondere als Geflüchtete nach Deutschland kommen – und dass diese im Laufe der Zeit vergleichbare Arbeit zu ähnlichen Löhnen aufnehmen. Wenig überraschend liegen ihre Beschäftigungsquoten und Durchschnittslöhne unter denen der deutschen Bevölkerung. Dieser Punkt ist wichtig, denn er bedeutet, dass Deutschland auch von der Zuwanderung primär von vielen Geflüchteten mit geringen Qualifikationen langfristig finanziell und wirtschaftlich profitiert.


Zuwanderung bringt finanziell mehr ein, als sie kostet
Als das DIW Berlin bereits vor zehn Jahren auf diesen Zusammenhang hinwies und den Beitrag von Migrantinnen und Migranten zur Finanzierung der sozialen Sicherung betonte, war der Aufschrei in bestimmten politischen Lagern groß. 2025 bestätigt die oben erwähnte detaillierte Studie von Martin Werding die Ergebnisse. Natürlich finanzieren Zugewanderte nicht allein die Sozialausgaben. Ihr Beitrag reicht auch nicht aus, um die aktuellen Defizite der sozialen Sicherungssysteme vollständig auszugleichen, aber sie mindern diese deutlich.

Anders ausgedrückt: Zwar steigen die Staatsausgaben durch Migration, doch das Wirtschaftswachstum nimmt stärker zu – sodass der Anteil der Staatsausgaben an der Wirtschaftsleistung im Jahr 2070 laut der Studie von 35 Prozent bei geringer Zuwanderung auf 32 Prozent bei höherer Zuwanderung sinkt. Wichtig: Diese Zahlen berücksichtigen, dass viele Migrantinnen und Migranten dann selbst im Ruhestand sein werden und erhebliche Leistungen aus Renten-, Pflege- und Gesundheitssystem erhalten.


Was bedeutet das konkret für Wirtschaft und Gesellschaft? In den kommenden zehn Jahren werden viele Unternehmen in Deutschland scheitern oder schließen müssen, weil ihnen die Arbeitskräfte fehlen, um weiter produzieren zu können. Das betrifft auch Deutsche, die dadurch ihre Arbeit verlieren. Besonders hart trifft es strukturschwache Regionen sowie Menschen, die nicht flexibel ihren Wohnort wechseln können – also gerade viele AfD-Wählerinnen und -Wähler, die daher zu den größten Verlierern der von ihrer Partei geforderten Migrationspolitik gehören würden.

Politik setzt auf Abschottung
Die besten Ingenieurinnen und innovativsten Programmierer werden ihre Maschinen nicht erfolgreich auf den Markt bringen können, wenn es keine Menschen in Logistik, Verwaltung oder Vertrieb gibt, die den Prozess unterstützen.

Auch unser Alltag würde sich ohne einen deutlichen Anstieg der Zuwanderung – gerade auch von geringer qualifizierten Menschen – zum Teil dramatisch verschlechtern. Viele dieser Migrantinnen und Migranten, darunter auch Geflüchtete, arbeiten in systemrelevanten Berufen. Ohne sie funktioniert weder Pflege noch Gesundheitsversorgung, weder Landwirtschaft noch Supermarktlogistik, weder Haushaltsdienstleistungen noch Reise- und Gastgewerbe.

Das hätte nicht nur spürbare Auswirkungen auf das tägliche Leben jedes einzelnen Deutschen, sondern auch gravierende wirtschaftliche Folgen. Denn selbst bei niedrigem Einkommen zahlen Migrantinnen und Migranten Steuern und Abgaben. Und ohne ihre Arbeit könnten viele Deutsche gar nicht oder nur eingeschränkt erwerbstätig sein – weil sie stattdessen Angehörige pflegen oder Kinder betreuen müssten.

Viele Migranten arbeiten in systemrelevanten Jobs
Diese Beispiele verdeutlichen einen zentralen Punkt: Wir dürfen Einkommen und formale Qualifikation nicht mit gesellschaftlicher Leistung gleichsetzen. Es sind gerade die Menschen in systemrelevanten, oft schlecht bezahlten Berufen, die für unsere Gesellschaft einen überproportional hohen Beitrag leisten – wie eine DIW-Studie während der Coronapandemie gezeigt hat.


Der derzeitige Arbeitskräftemangel zählt zu den größten Gefahren für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Wir brauchen deutlich mehr Zuwanderung.

Die Politik aber setzt auf Abschottung: Grenzkontrollen, Leistungskürzungen und ein gesellschaftliches Narrativ, das Zuwanderung primär als Problem darstellt. Das macht Deutschland zunehmend unattraktiv, insbesondere für hoch qualifizierte Menschen.


Eine internationale Umfrage von InterNations unter hoch qualifizierten Fachkräften zeigt: Deutschland zählt in Sachen Willkommenskultur zu den unattraktivsten von 53 Ländern in der Studie weltweit. Zwar loben viele internationale Fachkräfte die Qualität der Arbeitsplätze; aber sie beklagen eine unfreundliche, teils feindliche Atmosphäre, bürokratische Hürden und große Probleme bei der Wohnungssuche und der öffentlichen Verwaltung. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass ein ungewöhnlich hoher Anteil der nach Deutschland gekommenen Fachkräfte das Land nach wenigen Jahren wieder verlässt.


Es ist nachvollziehbar, dass die Bundesregierung sich um den Schutz der EU-Außengrenzen bemüht und Migration gut steuern will. Aber der öffentliche Diskurs und die aktuelle Migrationspolitik gehen in eine völlig falsche Richtung. Leistungskürzungen, Hürden bei der Anerkennung von Qualifikationen, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und das Zurückdrehen der Einbürgerungsreform sind fatale Fehlentscheidungen.

Stattdessen brauchen wir eine Stärkung unserer offenen Gesellschaft, mehr Wertschätzung, gesellschaftliche Anerkennung und eine Bundesregierung, die durch Wort und Tat zeigt: Migrantinnen und Migranten sind willkommen – als Menschen und als Mitgestaltende unseres wirtschaftlichen und sozialen Zusammenlebens.

Quelle: Kosten von Migration: Das Märchen von den teuren Migranten
Ich fasse mal zusammen: Die Migration ist insgesamt ein großes Plusgeschäft für unsere Wirtschaft - auch, wenn wie bisher viele Unqualifizierte einwandern, die dann Jobs mit geringen Löhnen annehmen.
 
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