Estländer verkaufen SS-Kalender: Proteste erwartet
Ende Dezember 2008 kam in Estlands Hauptstadt Tallinn ein umstrittener Kalender für das Jahr 2009 in den Verkauf, der zwölf historische und leicht retuschierte Werbeplakate der 20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estnische Nr. 1) zeigte. [
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Hintergrund und Reaktionen
- Die Plakate: Die Motive stammten aus den 1940er Jahren und sollten damals estnische Freiwillige dazu bringen, sich der divisionellen Einheit der Waffen-SS anzuschließen, die an der Ostfront gegen die Rote Armee kämpfte. [1]
- Der Verkauf: Die Erstauflage des Kalenders war in Tallinn innerhalb von drei Tagen vergriffen, woraufhin eine Nachdruck erfolgt. [1]
- Die Proteste: Der Verkauf löste heftige internationale Kritik und scharfe Proteste aus, insbesondere aus Russland sowie von antifaschistischen und jüdischen Organisationen, die darin eine Verherrlichung von Nazi-Verbrechen sahen.
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